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	<title>Germania Flugzeugwerke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Germania_Flugzeugwerke&amp;diff=2329484&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-99059-2: Todesursache des Direktors ergänzt, Falschangaben zu Scheidung entfernt, eine Namensschreibweise korrigiert, Information zu Schwiegersohn des Direktors ergänzt.</title>
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		<updated>2026-02-13T15:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Todesursache des Direktors ergänzt, Falschangaben zu Scheidung entfernt, eine Namensschreibweise korrigiert, Information zu Schwiegersohn des Direktors ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Logo             = Germania Flugzeugwerke G.M.B.H., Liepzig - advert (Illustrirte Zeitung, 1918).png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1912&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1922&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Leipzig]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = John Frank Rahtjen,&amp;lt;br /&amp;gt;Richard Pemetzrieder (1921)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 780 (1918)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Website          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germania Flugzeugwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] am [[Flughafen Leipzig-Mockau]] angesiedeltes [[Flugzeugbau]]unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Firma wurde 1912 von dem aus Bremerhaven stammenden John Rahtjen (1846–1920)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ancestry]]. (Hrsg.): [https://de.findagrave.com/memorial/274670843/johann-rahtjen John Rahtjen. Geb. 30. März 1846 Bremerhaven; Gest. 24. November 1920], In: [[Find a Grave]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Sohn John Frank Rahtjen (1876–1931)&amp;lt;ref&amp;gt;Ancestry (Hrsg.): [https://de.findagrave.com/memorial/274671048/john_frank-rahtjen John Frank Rahtjen. Geb. 8. März 1876; Gest. 11. März 1931], In: Find a Grave.&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Rahtjen &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; in [[Teltow]] bei Berlin gegründet. Beide waren damals Mitglieder der Schiffbautechnischen Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Schiffbautechnische Gesellschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 11. Band. &amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Springer, Berlin/Heidelberg 1910, S. 34. Reprint: (Online-Ressource), Springer, Berlin 2013, ISBN 978-3-642-92041-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 wurde das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugwerke Rahtjen &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; [[Berlin-Schöneberg]] umbenannt. Als Chefkonstrukteur wurde Josef Egwin Leiber, der anfangs auch als Geschäftsführer fungierte, eingestellt. Er entwickelte einige Eigenentwürfe, die aber fast ausnahmslos [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] blieben. Am [[Flugplatz Johannisthal]], wo Rahtjen sen. in der ersten Jahreshälfte 1914 am &amp;#039;&amp;#039;neuen Startplatz&amp;#039;&amp;#039; den Schuppen VIII der nach [[Flugplatz Schwerin-Görries|Schwerin]] umgezogenen [[Fokker]]-Werke übernahm,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt, Oldtimer&amp;quot;&amp;gt;Günter Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Als die Oldtimer flogen. Die Geschichte des Flugplatzes Johannisthal.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Aviatic, Oberhaching 1995, ISBN 3-925505-34-2, S.&amp;amp;nbsp;66 und 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann der Bau der Germania Taube, einer der [[Etrich Taube]] ähnlichen Konstruktion. Weiterhin wurde die &amp;#039;&amp;#039;Fliegerschule Direktor Rahtjen&amp;#039;&amp;#039; betrieben, die drei Fluglehrer beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt, Oldtimer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1914 zog das Unternehmen nach Leipzig um und mietete sich am Flugplatz Mockau in anfangs drei Hallen der &amp;#039;&amp;#039;Luftschiffhafen- und Flugplatz A.G.&amp;#039;&amp;#039; (LEFAG) ein, zu denen im August 1915 weitere sieben hinzu kamen. Von Oktober 1915 bis 1918 wuchs die Größe der Hallen und die Produktionsfläche durch schrittweisen An- und Ausbau auf das Doppelte an. Ab Oktober 1916 begann bei Germania die Serien-Lizenzproduktion der [[Rumpler C-Typen|Rumpler C.I]] und zwei weitere Hallen, eine [[Ethin|Azetylen]]-Anlage sowie ein militärischer Flugstützpunkt wurden errichtet. Im Dezember des Jahres wurde der Betrieb unter die Bauaufsicht des Militärs gestellt. Als im weiteren Kriegsverlauf die Versorgungslage mit Lebensmitteln immer prekärer wurde, wurde im Juni 1917 eine Kriegsküche errichtet und auf dem Werksgelände Gemüse für die Belegschaft angebaut. Weiterhin entstanden 1917 eine Rumpftischlerei, eine Schlosserei, ein Verwaltungsgebäude sowie weitere Flugzeughallen. Zwischen den sich gegenüberliegenden Werkshallen wurden Verladegleise gelegt, zu denen im Februar 1918 noch eine Verladehalle kam. Bedingt durch die Massenproduktion wuchs die Belegschaft der Germania GmbH innerhalb von zwei Jahren von 78 Arbeitern und Angestellten im Januar 1916 auf 780 im Januar 1918 an. Mit dem Umzug nach Leipzig wurde auch weiterhin die Ausbildung zum Flugzeugführer beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift. Amtsblatt des Deutschen Luftfahrer-Verbandes. Offizielles Organ der Abteilung der Flugzeug-Industriellen im Verein Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller&amp;#039;&amp;#039;. XXI. Jahrgang, Nr. 7/8, Berlin, 17. Januar 1917, S. 30. [https://www.google.de/books/edition/Zeitschrift_Luftfahrt_1917/oGtbEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Germania-Flugzeugwerke&amp;amp;pg=RA3-PA30&amp;amp;printsec=frontcover Auszug/Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1916 bis 1918 wurden etwa 800 Flugzeuge des Typs C.I für die [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Luftstreitkräfte]] in Lizenz produziert. Etwa 300 [[Rumpler-Werke|Rumpler]]-Flugzeuge der Typen C.III und C.IV wurden vom Herbst 1917 bis zum Kriegsende instand gesetzt. Die Germania Flugzeugwerke unterhielten wie schon in Johannisthal ab 1915 eine eigene Flugschule, um zeitweise bis zu 60 Piloten an den eigenen produzierten Flugzeugen auszubilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kohl, Peter Bessel: &amp;#039;&amp;#039;Auto Union und Junkers. Geschichte der Mitteldeutschen Motorenwerke GmbH Taucha 1935–1948&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensgeschichte BzUG&amp;#039;&amp;#039;. Band 16, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-08070-8, S. 22. [http://books.google.de/books?id=b3T288b57aIC&amp;amp;pg=PA22 Auszug/Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1. Plastikmodellbauclub Nürnberg (Hrsg.): [http://www.pmcn.de/OF.6/Germania.of.htm Foto aus der Sammlung Dr. Berd Leiße]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese wurden noch im August 1918 zwei Doppelhallen mit je 54&amp;amp;nbsp;m Länge errichtet; die geplanten Unterkünfte für die Flugschüler wurden aufgrund des [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstands]] nicht mehr verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 hielt die Firma mehrere Patente&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Patentblatt. Vierteljährliches Namens-Verzeichnis 1918. Patent-Anmeldungen, - Erteilungen und Änderungen in der Person des Patent-Inhabers. etc&amp;#039;&amp;#039;. Carl Heymanns Verlag, Berlin, S. 51. [https://www.google.de/books/edition/Patentblatt/dmYpJrHbkmoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Germania-Flugzeugwerke&amp;amp;pg=RA1-PA51&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; und war außerordentliches Mitglied des mehrfach umbenannten Verbandes der [[Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt|Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt]], deren Ehrenvorsitzender 1920 Prinz Heinrich von Preußen und einer der Vorsitzenden der Geheime Regierungsrat [[Henry Theodore Böttinger|Henry Theodore von Böttinger]] waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt. [1920]&amp;#039;&amp;#039;. Band 5. &amp;#039;&amp;#039;1920&amp;#039;&amp;#039;, Julius Springer, Berlin 1920, S. 12. [https://www.google.de/books/edition/Jahrbuch_der_Wissenschaftlichen_gesellsc/ix0TAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Germania-Flugzeugwerke&amp;amp;pg=RA6-PA12&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende musste mit dem Inkrafttreten des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] der Flugzeugbau eingestellt werden. Zum Ende 1918 wurden die Germania Flugzeugwerke in &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Möbelfabrik GmbH&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Werkstätten für Mechanik GmbH&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und aufgeteilt. Dementsprechend wurde die Produktion auf Möbel und landwirtschaftliche Maschinen umgestellt. Parallel versuchte die Germania mit ihren [[Demilitarisierung|demilitarisierten]] Flugzeugen durch die Beteiligung an [[Flugschau|Flugtagen]] einen zivilen Flugverkehr zu etablieren, was aber durch die Bestimmungen des Versailler Vertrags vereitelt wurde. 1919 waren folgende Typen vom [[Reichsluftamt]] noch nicht mit einer Zulassung für die Zivilluftfahrt versehen: [[DFW C-Typen|DFW C V]], Ru. C I a, Germania C IV. Es waren 17 Flugzeuge der Germania Flugzeugwerke beim Reichsluftamt zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Frost: &amp;#039;&amp;#039;Zulassung und Kennzeichnung der deutschen Zivilflugzeuge 1914–1945.&amp;#039;&amp;#039; Die provisorische Kennzeichnung des Jahres 1919, 1. Auflage, In: &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrt International&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 7/1980; 2. Auflage 2019, S. 10. [http://adl-luftfahrthistorik.de/dok/Zulassung_Kennzeichnung_2.pdf 2. PDF/Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1921 wurde der Chefkonstrukteur Egwin Leiber nach Meinungsverschiedenheiten mit dem amtierenden Geschäftsführer Richard Pemetzrieder fristlos entlassen. Am 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1921 wurde die GmbH aufgelöst und das Unternehmen bis 1922&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Automobil- und Flugzeugtechnische Zeitschrift. Der Motorwagen&amp;#039;&amp;#039;. 25. Jahrgang, Hrsg. Reichsverband der Automobilindustrie, Automobiltechnischer Verlag unb M. Krayn Technischer Verlag, Berlin 1922, S. 62. [http://books.google.de/books?id=BXrmAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Germania+Flugzeugwerke%22+Leipzig&amp;amp;dq=%22Germania+Flugzeugwerke%22+Leipzig&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kv-PT4LkG4fc4QTwpOTyAw&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAg Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Liquidation|liquidiert]]. Am 24.&amp;amp;nbsp;August 1925 erfolgte schließlich die [[Löschung (Register)|Löschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer John Frank Rahtjen war ebenfalls 1922 ausgeschieden&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gummi-Zeitung. Fachblatt&amp;#039;&amp;#039;. 36. Jahrgang, 1922, S. 368.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde Lackfabrikant mit Hauptwohnsitz in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adreßbuch der Direktoren und Aufsichtsräte]] 1926&amp;#039;&amp;#039;. Finanz-Verlag, Berlin 1926, S. 1400.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erwarb kurz zuvor&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt, [[Ludwig Prandtl|L. Prandtl]], Wilh. Hoff: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt 1921&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte und Abhandlungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt (Beihefte zur „Zeitschrift für Flugtechnik und Motorluftschiffahrt“)&amp;#039;&amp;#039;. 6. Heft, Januar 1922, R. Oldenbourg, München/Berlin 1922, S. 7. [https://www.google.de/books/edition/Jahrbuch_der_Wissenschaftlichen_gesellsc/IS0PbkxDT30C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rahtjen+Massin&amp;amp;pg=PA7&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Schiffbautechnische Gesellschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Band 23 &amp;#039;&amp;#039;1922&amp;#039;&amp;#039;, Julius Springer, Berlin 1922, S. 30. Reprint: (Online-Ressource), Springer, Berlin 2013, ISBN 978-3-642-92029-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gut &amp;#039;&amp;#039;Haus Griffgenstein&amp;#039;&amp;#039; bei Massin im ostbrandenburgischen [[Landkreis Landsberg (Warthe)]], deren Vorbesitzer der nobilitierte Sanitätsrat und Buchautor Wilhelm Brügelmann von Griffgenstein war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz Brandenburg. [1914]. Handbuch der Königlichen Behörden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band VII, 2. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1914, S. 270–271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Besitz war vor der großen Wirtschaftskrise 1929/1930 etwa noch 87 ha groß.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. Verzeichnis. [1929]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band VII, 4. Auflage, Selbstverlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1929, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut war als Erbe für die Tochter Ursula (1915–1987)&amp;lt;ref&amp;gt;Ancestry (Hrsg.): [https://de.findagrave.com/memorial/274670292/ursula-pretzell Ursula Rahtjen Pretzell. Geb. 7. April 1915 in Berlin; Gest. 5. Juli 1987], In: Find a Grave.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;vorgesehen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Antrag des Fabrikbesitzers John Frank Rahtjen in Hamburg als gesetzlicher Vertreter seiner minderjährigen Tochter Ursula Rahtjen auf Eintragung der Staurechte bei Dölzigerbrück und am Mühlenteich vor der Sennewitz-Schneidemühle bei Massin; 1931-1932 (Akte). [https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=368989 31B FrankfurtO 463.], In: [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|BLHA]] Potsdam.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rahtjen starb bei einem Autounfall und die Witwe Dorothea Dahlmann (1891–1934) heiratete später den Gutsbesitzer Wolfram von Goerne-[[Wieszyno|Vessin]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ahnentafeln berühmter Deutscher&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte, Leipzig 1929, S. 284. [https://opac.regesta-imperii.de/lang_en/autoren.php?name=Zentralstelle+f%C3%BCr+Deutsche+Personen-+und+Familiengeschichte Regesta Imperii.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;GGT/A (Uradel). Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. 1941&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 40, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen nach dem Tod von Rahtjen jun. 1931 gingen so weit, dass seine eigene Firma in Altona 1932 den Konkurs anmeldete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Farben-Zeitung. Fachblatt der Lack-, Farben-Industrie&amp;#039;&amp;#039;. 37. Jahrgang, 1932, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst hatte noch 1927 ein Patent international bestätigt bekommen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Official Gazette of the United States Patent Office&amp;#039;&amp;#039; Vol. 431, United States Government Printing Office, Washington Juni 1933, S. 761. [https://www.google.de/books/edition/Official_Gazette_of_the_United_States_Pa/PkagAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=John+Frank+Rahtjen&amp;amp;pg=PA761&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ein Weiteres posthum 1944, gemeinsam mit Alfons Friedrich Manfred Ragg, in Form einer &amp;#039;&amp;#039;Nachbestätigung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Chicago Section of the American Chemical Society (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Plastics, Synthetic Resins, Plasticizers, Solvents&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abstracts of Chemical Patents Vested in the Alien Property Custodian&amp;#039;&amp;#039;. Section 23, Chicago 1944, S. 23. [https://www.google.de/books/edition/Abstracts_of_Chemical_Patents_Vested_in/g3-INfqkcvQC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=John+Frank+Rahtjen&amp;amp;pg=RA6-PA32&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nachfahren lebten in Hamburg-Altona. Ursula Rahtjen heiratete den späteren Oberst i. G. und Widerstandskämpfer Horst Pretzell (1908–1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugzeugtypen ==&lt;br /&gt;
* Germania Taube: Eindecker aus dem Jahr 1912 mit einem 50-PS-Vierzylindermotor von [[Argus Motoren Gesellschaft|Argus]] und Rumpf in von Egwin Leiber entwickelter Holzbandröhrenbauweise; zwei weitere mit 100-PS-Sechszylindermotor von Argus wurden 1914 gebaut und an die [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heeresverwaltung]] und die [[Kaiserliche Marine|Marine]] geliefert&lt;br /&gt;
* B I: Schuldoppeldecker von 1915, ein Exemplar gebaut&lt;br /&gt;
* C I: zweistieliger Doppeldecker mit [[Maybach-Motorenbau|Maybach]]-Motor (260 PS), ein Prototyp gebaut&lt;br /&gt;
* C II: zweistieliger Doppeldecker von 1918 mit Sechszylinder-Argus-Antrieb (180 PS), ein Exemplar gebaut&lt;br /&gt;
* C III: zweistieliger Doppeldecker mit 180-PS-Argus, ein Stück gebaut&lt;br /&gt;
* C IV: Schuldoppeldecker, Antrieb ein Argus mit 180 PS, ein Stück gebaut&lt;br /&gt;
* JM: einstieliger, einsitziger Doppeldecker ähnlich dem [[Roland C.II|Roland Walfisch]], Prototyp&lt;br /&gt;
* DB: vergrößerte und als Doppelsitzer ausgelegte JM von 1915, angetrieben von einem 180-PS-Argus, auch als &amp;#039;&amp;#039;Germania Typ D&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&lt;br /&gt;
* KDD: &amp;#039;&amp;#039;Kampfdoppeldecker&amp;#039;&amp;#039; von 1916, ein Stück gebaut&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Germania Taube 01 00080642.jpg|Germania Taube&lt;br /&gt;
Germania C I 43450381.jpg|Germania C I&lt;br /&gt;
Germania C II 43450406.jpg|Germania C II&lt;br /&gt;
Germania JM 43447298.jpg|Germania JM&lt;br /&gt;
Germania KDD 01 00080643.jpg|Germania KDD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Die Germania-Flugzeugwerke GmbH Leipzig. Von Holzbandröhren und Kampfdoppeldeckern.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Leipzig 2013. {{DNB|1029896895}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[:en:Germania Flugzeugwerke|Germania Flugzeugwerke]] in der englischsprachigen Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Teltow)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mockau]]&lt;/div&gt;</summary>
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