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	<title>German Doctors - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:02:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=German_Doctors&amp;diff=1447359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Weblink aus Fließtext entfernt, defekten Link ersetzt, Akademischen Grad gem. Richtlinie entfernt, und anstatt &amp;</title>
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		<updated>2026-04-22T23:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aus Fließtext entfernt, defekten Link ersetzt, Akademischen Grad gem. &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Namenskonventionen#Namenszusätze&quot; title=&quot;Wikipedia:Namenskonventionen&quot;&gt;Richtlinie&lt;/a&gt; entfernt, und anstatt &amp;amp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name             = German Doctors&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = [[Gemeinnützigkeit|gemeinnütziger]] [[eingetragener&amp;amp;nbsp;Verein]]&lt;br /&gt;
| Gründer          = Bernhard Ehlen&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1983&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/netzwerke-und-unterstuetzer/dach-verband Unser Dach-Verbund &amp;quot;Hilfe, die bleibt e.V.&amp;quot;], auf german-doctors.de, abgerufen am 23. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Bonn]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Vorläufer        = &lt;br /&gt;
| Personen         = [[Maria Furtwängler]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Präsidentin des Kuratoriums)&amp;lt;br /&amp;gt; Harald Kischlat&amp;lt;br /&amp;gt;Christine Winkelmann&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstand)&lt;br /&gt;
| Aktionsraum      = weltweit&lt;br /&gt;
| Schwerpunkt      = basismedizinische Hilfe,&amp;lt;br /&amp;gt;Ausbildung von Gesundheitsfachkräften&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 12.691.000 EUR &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 53 &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl   = 20 &amp;lt;small&amp;gt;(2026)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eigentümer       = &lt;br /&gt;
| Motto            = Hilfe, die bleibt&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.german-doctors.de/ www.german-doctors.de]&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;German Doctors&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;#8239;V. ist ein Verein mit Sitz in [[Bonn]], der in medizinischen Notstandsgebieten im globalen Süden, zumeist in Slums von Großstädten oder in abgelegenen ländlichen Regionen, tätig ist. Jährlich gehen mehr als 200 Ärztinnen und Ärzte derzeit nach [[Indien]], [[Bangladesch]], [[Kenia]], [[Sierra Leone]], [[Uganda]], in die [[Ukraine]], auf die [[Philippinen]] und auf ein ziviles Seenotrettungsschiff ehrenamtlich in den Einsatz, vor allem, um dort schwer kranke Menschen zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Tätigkeiten der ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzte, die für den Verein tätig sind, sind die Behandlung, die Gesundheitsvorsorge und die Ausbildung lokaler Mitarbeitender. Im Zentrum der Arbeit stehen die nachhaltige Stärkung und der Aufbau lokaler Gesundheitsstrukturen. Dabei liegt der Fokus auf Menschen in besonders vulnerablen Situationen – insbesondere auf jene, die von Armut, sozialer Ausgrenzung oder Krisen betroffen sind – frei von jeglicher Diskriminierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein trägt seit 1992 das Spenden-Siegel des [[Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen|DZI]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dzi.de/spenderberatung/datenbanksuchmaske/suchergebnisse/1/?typ=alle&amp;amp;keyword=german+doctors&amp;amp;bereiche=alle&amp;amp;laender=alle&amp;amp;sitz=alle |text=Archivierte Kopie |wayback=20161112201636 |archiv-bot=2022-11-07 13:34:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Organisation wurde 1983 als Ärzte für die Dritte Welt in Frankfurt vom später vorübergehend suspendierten Jesuitenpater [[Bernhard Ehlen]] gemeinsam mit einer Gruppe engagierter Ärztinnen und Ärzte gegründet. Er hatte 1981 bei seiner Arbeit mit hungernden Flüchtlingen in [[Somalia]] erlebt, wie Ärztinnen und Ärzte häufig schon mit bescheidenen Mitteln sinnvoll helfen und Leben retten können. Er wollte deshalb eine Hilfsorganisation mit deutschen Ärztinnen und Ärzten aufbauen, die in Notstands- und Armutsgebieten unentgeltlich Hilfe leistet. Um eine möglichst große Zahl von Mitarbeitenden zu gewinnen, war die Idee, bereits Einsätze mit einer Mindestdauer von anderthalb Monaten zu akzeptieren. So können Ärzte ihren Jahresurlaub nutzen, ohne zu „Aussteigern“ werden zu müssen. Seit Juni 2013 hat die Organisation ihren Sitz in Bonn und wurde in den heutigen Namen umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ga.de/bonn/bad-godesberg/die-mitarbeiter-der-organisation-kommen-vom-main-zum-rhein_aid-41389017 Bericht des &amp;#039;&amp;#039;General Anzeigers&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Juni 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten unentgeltlich und beteiligen sich in der Regel durch eine Spende, die sich an einer Einsatzpauschale orientiert. Spesen und Aufwandsentschädigungen gibt es nicht. Finanziert werden die Arztprojekte vor allem aus Spenden. 2024 betrugen die Einnahmen laut eigenen Angaben 12,691&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;€ (davon Spenden 5,750&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;€ und staatliche Zuschüsse 1,525&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;€). Sitz der Organisation ist Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der Langzeitprojekte bieten die Ärztinnen und Ärzte in allgemeinen Gesundheitszentren, aber auch in Ambulanzen und mobilen Krankenstationen kostenlose Behandlung für Menschen, die keinen Zugang zu Gesundheitsdiensten haben und/oder sich diesen nicht leisten können. Um eine Kontinuität zu garantieren, folgen die Einsätze lückenlos aufeinander. Dabei sind ständig mehrere German Doctors vor Ort tätig. Sie arbeiten grundsätzlich mit einheimischen Schwestern und Healthworkern zusammen, um die Anpassung an Kultur, Mentalität und Religion der Patienten sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt waren seit 1983 mehr als 3.830 Ärztinnen und Ärzte an über 8.300 Einsätzen beteiligt. Während die meisten Mediziner die üblichen 6 Wochen in einem Projekt tätig sind, gibt es an vielen Einsatzorten auch einen so genannten Langzeitarzt, der die Kontinuität der Arbeit gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil der Arbeit von German Doctors ist zudem die Stärkung der Gesundheitssysteme in den Einsatzgebieten durch strukturfördernde Projekte wie der Ausbildung von Gesundheitspersonal und Aufklärungsmaßnahmen für Patienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/grundsaetze-der-arbeit |titel=Grundsätze der Arbeit {{!}} German Doctors e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2023-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jhargram/Indien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist seit 2023 im indischen Distrikt [[Jhargram]] aktiv. Nach dem Prinzip der Rolling Clinic werden in 49 Dörfern Sprechstunden angeboten. Um die mangelnde medizinische Versorgung und die Lebensqualität in dieser abgelegenen Region nachhaltig zu verbessern, führt die Organisation zudem umfassende Aufklärungsarbeit zu Themen wie Hygiene, Familienplanung und Ernährung durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/indien/jhargram Das Jhargram-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sundarbans/Indien ===&lt;br /&gt;
In den abgelegenen [[Sundarbans]] begleiten ehrenamtlich Ärztinnen und Ärzte der German Doctors das Team einer mobilen Klinik regelmäßig in 47 verschiedene Dörfer, um die Einwohner basismedizinisch zu behandeln. Die Menschen vor Ort leiden oft unter chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Magen-Darm-Erkrankungen, Infektionskrankheiten und Tuberkulose. Zudem wird die Ausbildung von Gesundheitskräften, die einfache Behandlungen übernehmen und Gesundheitsaufklärung leisten, unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.german-doctors.de/de/indien/sundarbans |titel=Sundarban-Projekt: Rolling Clinic in der Abgeschiedenheit |sprache=de |abruf=2023-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luzon/Philippinen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 startete das erste Projekt der Organisation in [[Luzon]]. Seitdem wurden insgesamt 47 ehrenamtliche medizinische Einsätze durchgeführt. Unter dem Konzept der „Rolling Clinic“ werden 40 abgelegene Ortschaften ohne Zugang zu medizinischer Versorgung regelmäßig angefahren. Dort werden jährlich rund 6.000 Patientinnen und Patienten behandelt und in Gesundheitsfragen aufgeklärt. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der Organisation ist zudem die Ausbildung von lokalem Gesundheitspersonal, um die Gesundheitsversorgung vor Ort langfristig zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/luzon Das Luzon-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mindoro/Philippinen ===&lt;br /&gt;
Begonnen wurde die Vereinsarbeit 1983 an den „Smokey Mountains“, den Müllbergen von [[Manila]], und in den riesigen Slums von [[Tondo (Philippinen)|Tondo]]. 1992 wurde dann in Bagong Silang, einem mit 300.000 Menschen bevölkerten Gebiet, ein großes Gesundheitszentrum eröffnet. Seit Sommer 2002 fährt zudem regelmäßig ein Ärzteteam zu den Ureinwohnern auf der Nachbarinsel [[Mindoro]], die fernab der Zivilisation leben und keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt des Projekts komplett von Manila nach Mindoro verschoben. Dort wurden seit 2002 bereits über 500 Arzteinsätze durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/mindoro Das Mindoro-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chittagong/Bangladesch ===&lt;br /&gt;
In [[Chittagong]] ist der Verein seit 2000 tätig. Im dortigen Gesundheitszentrum steht die Tür der Ambulanz für die Slumbewohner jederzeit offen. Regelmäßig gibt es auch [[Hausbesuch]]e in den Slums. Neben dieser basismedizinischen Versorgung werden in Chittagong Ernährungsprogramme für mangel- und unterernährte Kinder betrieben sowie Gesundheitsschulungen für Schwangere und Mütter angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/chittagong Das Chittagong-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nairobi/Kenia ===&lt;br /&gt;
In [[Nairobi]] ist der Verein seit 1997 tätig. Sechs Ärztinnen und Ärzte arbeiten ständig im „Mathare Valley“-Slum, wo sich über 400.000 Menschen auf engstem Raum ballen, zumeist ohne Trinkwasser, Strom und Abfallentsorgung. Gemeinsam mit einheimischen Community Health Workers (CHW) werden hier täglich bis zu 600 Patienten basismedizinisch versorgt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Betreuung HIV-Patientinnen und -Patienten. Da Unterernährung wesentlich zur Kindersterblichkeit beiträgt, stellt das Ernährungsprogramm eine weitere wichtige Komponente dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/nairobi Das Nairobi-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Athi River/Kenia ===&lt;br /&gt;
Die Organisation eröffnete im Jahr 2020 eine Ambulanz in der schnell wachsenden Industriestadt [[Athi River]]. Sie dient der medizinischen Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Slums und wird jährlich von etwa 30.000 Menschen aufgesucht. Ein besonderes Augenmerk liegt in der Behandlung von HIV-Infizierten und an Aids erkrankten Menschen, deren Zahl in der Region überdurchschnittlich hoch ist. Neben der medizinischen Versorgung bieten speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beratung zu Themen wie Familienplanung, Hygiene, sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/athi-river Das Athi River-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kilifi/Kenia ===&lt;br /&gt;
In [[Kilifi]], einer der ärmsten Regionen Kenias, ist der Verein seit 2021 aktiv. In der Regel arbeiten zwei deutsche Ärztinnen und Ärzte vor Ort. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Mutter-Kind-Gesundheit. Um sicherzustellen, dass die Frauen sicher und ohne lange Wege entbinden können, wurde die Ambulanz in Bomani im Rahmen des Projektes mit einer Entbindungsstation inklusive Kreißsaal ausgestattet. Zusätzlich entsendet die Organisation mehrmals im Jahr eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen, um das lokale Personal vor Ort zu schulen und die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/kilifi Das Kilifi-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korogocho/Kenia ===&lt;br /&gt;
Am Rande der größten Müllkippe Kenias, in [[Korogocho|Korogcho]], leben rund 200.000 Menschen. Um die medizinische Versorgung vor Ort sicherzustellen, startete der Verein im Jahr 2020 ein umfangreiches Projekt. Seit Juli 2023 betreibt der Verein zudem eine Tagesklinik, in der ein deutscher Arzt ehrenamtlich täglich rund 50 bis 70 Patientinnen und Patienten behandelt. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Initiative Ayiera wird zudem Präventions- und Aufklärungsarbeit geleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/korogocho Das Korogocho-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salem-Kolonyi Krankenhaus/Uganda ===&lt;br /&gt;
German Doctors ist seit 2022 im ostafrikanischen Land [[Uganda]] aktiv. Dort unterstützt die Organisation das Salem-Kolonyi Krankenhaus, in dem vor allem schwangere Frauen und Kinder behandelt werden. Der Verein hilft, dringende Renovierungsarbeiten durchzuführen und das medizinische Personal auszubilden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/kolonyi-krankenhaus Das Salem-Kolonyi-Krankenhaus-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mbale/Uganda ===&lt;br /&gt;
Im ländlichen Osten Ugandas sind die Lebensbedingungen schwierig. Mit Krankheiten und Schwangerschaften bleiben die Menschen dort oft allein. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Uganda Youth and Adolescents Health Forum (UYAHF) haben die German Doctors deshalb ein neues Arztprojekt ins Leben gerufen. Besonders junge Frauen, Mütter und Kinder profitieren von den Einsätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/uganda/mbale Das Mbale-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukraine ===&lt;br /&gt;
Die Organisation hilft in besonders vom Krieg betroffenen Regionen und unterstützt kranke, alte und pflegebedürftige Menschen. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen stellt sie u.&amp;amp;nbsp;a. dringend benötigte Medikamente und andere Hilfsgüter des täglichen Bedarfs zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/ukraine-nothilfe Ukraine-Nothilfe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seenotrettung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 hat der Verein seine humanitäre Hilfe ausgeweitet. In Kooperation mit dem Verein [[Sea-Eye]] e.V. entsenden die German Doctors Ärztinnen und Ärzte bei Rettungsaktionen im Mittelmeer. Die German Doctors stellen dort die medizinische Grundversorgung der Geretteten sicher.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/seenotrettung Seenotrettung im Mittelmeer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Türkei/Syrien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erdbeben in der Grenzregion zwischen der [[Türkei]] und [[Syrien]] im Februar 2023 stellte die Organisation Notunterkünfte für die betroffenen Menschen bereit, reparierte beschädigte Gesundheitseinrichtungen und lieferte Medikamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Somalia ===&lt;br /&gt;
In [[Somalia]] unterstützt die Organisation ein Projekt zur Stärkung der Resilienz von Frauen und Mädchen in besonders gefährdeten Haushalten in Binnenvertriebenen- und Aufnahmegemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/somalia-nothilfe Somalia-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kailahun/Sierra Leone ===&lt;br /&gt;
Seit 2024 sind die German Doctors im [[Kailahun (Distrikt)|Kailahun]]-Distrikt in [[Sierra Leone]] aktiv. In der von einem spürbaren Ärztemangel geprägten Region wird, die von Armut betroffene Bevölkerung mit einer mobilen Klinik medizinisch versorgt. Gemeinsam mit dem lokalen Partner Movement Towards Peace and Development Agency Sierra Leone (MoPADA-SL) setzt die Organisation zudem auf gezielte Schulungen des lokalen Personals sowie auf Aufklärungsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/projekte-entdecken/kailahun Kailahun-Projekt der German Doctors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Der Verein ==&lt;br /&gt;
23 Jahre war sein Gründer Bernhard Ehlen Geschäftsführer. Im Jahr 2006 trat Harald Kischlat seine Nachfolge an. Finanziert wird der Verein aus Spenden, Bundesmitteln der Entwicklungshilfe und Zuweisung von Bußgeldeinnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2010 geriet die Organisation in die Schlagzeilen, weil Gründer Bernhard Ehlen im Laufe des Skandals um das [[Canisius-Kolleg Berlin]] einen Fall sexuellen Missbrauchs an einem Schüler eingestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/panorama/massiv-getaeuscht-11623289.html Bericht der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Februar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es stellte sich heraus, dass Ehlens 2006 erfolgter Rücktritt als Geschäftsführer auf diesen Fall zurückzuführen war. Ein inzwischen ausgeschiedenes Vorstandsmitglied der Organisation war damals informiert gewesen, hatte darüber jedoch Stillschweigen bewahrt. Ehlen trat nach Bekanntwerden der Vorwürfe umgehend von seinem Vorstandsamt zurück und verließ auch den Verein. Die Organisation berief daraufhin ein externes Expertengremium ein, um zu klären, ob es im Rahmen von Ehlens Tätigkeit für den Verein zu Übergriffen gekommen ist. Der entsprechende Bericht liegt inzwischen vor&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/download-bereich?_hash=iGXpGhx1xwbOZ%2FI%2Fw4L0q4VQhDgxy4xmuhX8v7b9mY8%3D&amp;amp;ctx=a%3A1%3A%7Bs%3A2%3A%22id%22%3Bi%3A36752%3B%7D&amp;amp;d=attachment&amp;amp;f=Bericht-der-externen-Kommission-2012.pdf&amp;amp;p=german-doctors%2Fueber-uns%2Fservice%2Ftransparenz%2Fkindesschutz%2FBericht-der-externen-Kommission-2012.pdf Bericht der Kommission (Mai 2012)] (PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/download-bereich?_hash=UA7LDiM%2BryDapVjee6UIm9IF%2FoW%2BXXZgG5GZW%2FKwFpo%3D&amp;amp;ctx=a%3A1%3A%7Bs%3A2%3A%22id%22%3Bi%3A36752%3B%7D&amp;amp;d=attachment&amp;amp;f=Stellungnahme-zum-Bericht-der-externen-Kommission_2012.pdf&amp;amp;p=german-doctors%2Fueber-uns%2Fservice%2Ftransparenz%2Fkindesschutz%2FStellungnahme-zum-Bericht-der-externen-Kommission_2012.pdf Stellungnahme zum Kommissionsbericht (Mai 2012)] (PDF; 0,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und die darin empfohlenen Maßnahmen wurden durch Kindesschutzrichtlinien umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/transparenz-und-kontrolle/kindesschutz Kindesschutzrichtlinien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als beratendes Gremium fungiert ein Kuratorium. Dessen Präsidentin ist die Ärztin und Schauspielerin [[Maria Furtwängler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/menschen-und-strukturen/kuratorium Ehrenamtliches Kuratorium]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist Mitglied bei oder unterstützt folgende Organisationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bündnis Entwicklung Hilft]]&lt;br /&gt;
* [[Initiative Transparente Zivilgesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[VENRO]]&lt;br /&gt;
* [[Aktionsbündnis gegen AIDS]]&lt;br /&gt;
* Keeping Children Safe Network&lt;br /&gt;
* Initiative Erlassjahr&lt;br /&gt;
* Verband Internationale Dienste – vidi&lt;br /&gt;
* Deutsches Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs)&lt;br /&gt;
* [[WASH-Netzwerk]]&lt;br /&gt;
* [[United4Rescue – Gemeinsam Retten|UNITED4RESCUE]]&lt;br /&gt;
* Swiss Doctors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die partnerschaftliche Zusammenarbeit der German Doctors und Swiss Doctors noch besser zu koordinieren, wurde 2020 ein Dach-Verbund mit dem Namen „Hilfe, die bleibt e.V.“ gegründet, dem die zwei Vereine angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German Doctors arbeitete 2024 mit 53 lokalen Partnerorganisationen weltweit zusammen. Der Austausch im Team mit den lokalen Kolleginnen und Kollegen sowie deren Erfahrung, Vernetzung und Expertise – all das zusammen war entscheidend, um Menschen erfolgreich versorgen und stärken zu können. German Doctors verknüpft die eigene Arbeit mit bestehenden Gesundheitsstrukturen vor Ort, damit die Hilfe auch langfristig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision und Mission ==&lt;br /&gt;
=== Vision ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen verwirklichen ihr Recht auf Gesundheitsversorgung als Grundlage für ein selbstbestimmtes und gesundes Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mission ===&lt;br /&gt;
Im Zentrum unserer Arbeit stehen die nachhaltige Stärkung und der Aufbau lokaler Gesundheitsstrukturen.&lt;br /&gt;
Dabei konzentrieren wir uns auf Menschen in besonders vulnerablen Situationen – insbesondere auf jene, die von Armut, sozialer Ausgrenzung oder Krisen betroffen sind – frei von jeglicher Diskriminierung.&lt;br /&gt;
Wir vermitteln Wissen über bestehende Zugänge zur Gesundheitsversorgung, unterstützen Menschen, diese selbstbestimmt zu nutzen und schaffen durch Gesundheitsaufklärung die Grundlage für informierte Entscheidungen. Gleichzeitig fördern wir das Bewusstsein dafür, dass jeder Mensch ein Recht auf Gesundheitsversorgung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/vision-mission https://www.german-doctors.de/de/ueber-uns/vision-mission], auf german-doctors.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.german-doctors.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/karriere/deutsche-aerzte-in-kalkutta-eine-andere-medizin-eine-andere-welt-a-758353.html Bericht des Spiegel Online vom 25. April 2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungshilfeorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Initiative Transparente Zivilgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation mit DZI-Spenden-Siegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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