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	<title>Germain Henri Hess - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:13:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BergwachtBern: Kaiserlichen Universität Dorpat</title>
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		<updated>2024-07-17T04:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kaiserliche_Universit%C3%A4t_Dorpat&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kaiserliche Universität Dorpat (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kaiserlichen Universität Dorpat&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hess Germain Henri.jpg|thumb|Germain Henri Hess.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germain Henri Hess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Hermann Heinrich Hess, {{RuS|Герман Иванович Гесс}}, russische Transkription German Iwanowich Hess (Gess), (* [[7. August]] [[1802]] in [[Genf]]; † {{JULGREGDATUM|12|12|1850|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]]) war ein schweizerisch-russischer [[Chemiker]] und [[Mineraloge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Heinrich Hess wurde am 7. August 1802 in Genf als Sohn eines [[Schweiz]]er Malers geboren. Mit drei Jahren zog Hess mit seiner Familie nach Russland in die Nähe von [[Moskau]], wo er auf einem Gut lebte. Im Alter von 15 Jahren ging Hess auf das Gymnasium in [[Tartu|Dorpat]] im [[Gouvernement Livland]]. Zwei Jahre später, 1822, bekam er dort den Abschluss mit bestandener Reifeprüfung und begann im selben Jahr mit seinem Studium an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]]. Drei Jahre später promovierte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der großen Fähigkeiten, die Hess zeigte, durfte er einige Monate an der [[Universität Stockholm]] mit einem der bekanntesten Chemiker ([[Jöns Jakob Berzelius]]) zusammenarbeiten. Nach der Studienzeit in Stockholm kehrte Hess nach Russland zurück. In der Stadt [[Irkutsk]] (Sibirien) nahm er den Beruf als Arzt auf mit Schwerpunkt auf Geburtshilfe und seltene Augenkrankheiten. Er blieb allerdings während dieser Zeit auch seinen Vorlieben für Mineralogie und Chemie treu, unternahm mehrere Forschungsreisen in den [[Ural]] und zum [[Baikalsee]] und untersuchte und beschrieb die dort gefundenen [[Mineral]]e, Salzlagerstätten und Mineralwässer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 1828 wurde Hess als Assistent in der Chemie der [[Russische Akademie der Wissenschaften|St. Petersburger Akademie der Wissenschaften]] gewählt. Daraufhin gab er Anfang 1829 seine Arztpraxis auf und zog nach St. Petersburg, um dort seine Tätigkeit an der Akademie aufzunehmen. In dieser Zeit brachte Hess ein zweibändiges Lehrbuch heraus, welches er mit &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der reinen Chemie&amp;#039;&amp;#039; betitelte. Es wurde über Jahre hinweg als russisches Standardwerk der Chemielehre angesehen. Nur vier Jahre später wurde zu einem ordentlichen Mitglied der Akademie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 entdeckte er auf Chromerzen aus dem Ural ein neues Mineral der [[Granatgruppe]], den [[Uwarowit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hess 1832&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1830er Jahren befasste sich Hess zunehmend mit den Wärmemengen, die häufig bei chemischen Reaktionen auftreten. Außerdem untersuchte er verschiedenste organische Stoffe, wie zum Beispiel Zucker. Ende der dreißiger Jahre widmete er sich jedoch vollständig der Analyse von Wärmeentwicklungen bei chemischen Reaktionen. Seine Ergebnisse veröffentlichte Hess ab 1840 an der Petersburger Universität. In diesen Arbeiten formulierte Hess den heute als [[Hess’scher Wärmesatz]] bekannten Satz, „&amp;#039;&amp;#039;dass bei verschiedenartigen chemischen Umsätzen eines Stoffes A mit einem anderen Stoff B die ausgetauschten Wärmemengen jeweils konstant und unabhängig vom Wege seien, auf dem die entsprechenden Reaktionen durchgeführt wurden&amp;#039;&amp;#039;.“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Das [[Mineral]] [[Hessit]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.chemiedidaktik.uni-oldenburg.de/download/Hermann_Heinrich_Hess.pdf Universität Oldenburg - Biographie zu Hermann Heinrich Hess] (PDF 56,2 kB)&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000433/images/index.html?id=00000433&amp;amp;fip=eayayztsewqeayaxssdasyztsqrseayaxs&amp;amp;no=121&amp;amp;seite=123 Album academicum der Kaiserlichen Universität Dorpat], Dorpat 1889&lt;br /&gt;
* [http://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-50108.ln-ru Гесс Герман Иванович (Жермен Анри или Герман Генрих)] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hess 1832&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=H. Hess&lt;br /&gt;
 |Titel=Ueber den Uwarowit, eine neue Mineralspecies&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Annalen der Physik und Chemie&lt;br /&gt;
 |Band=24&lt;br /&gt;
 |Datum=1832&lt;br /&gt;
 |Seiten=388-389&lt;br /&gt;
 |Online=https://rruff.info/uploads/Annalen_der_Physik24_1832_388.pdf&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=132&lt;br /&gt;
 |Abruf=2018-05-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116765070|LCCN=n94013983|VIAF=69690856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hess, Germain Henri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hess, Germain Henri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hess, Hermann Heinrich; Гесс, Герман Иванович; Hess, German Iwanowitsch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schweizerisch-russischer Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1802&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Genf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1850&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BergwachtBern</name></author>
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