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	<title>Gerling-Konzern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerling-Konzern&amp;diff=365025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDG: Entlinkt</title>
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		<updated>2026-01-21T19:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Gerling}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Logo             = Gerling logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 4. Mai 1904&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = April 2006&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Köln]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Banken und Versicherungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerling-Viertel Köln - Brunnen Gereonshof (3581-83).jpg|mini|240px|Gereonshof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerling-Konzern Köln - Gebäudekomplex Im Klapperhof (4343-45).jpg|mini|240px|Ehemaliger Gerling-Unternehmenssitz in Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerling-Konzern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein international operierender [[Köln]]er Mehrsparten[[versicherer]], der im April 2006 vom hannoverschen [[Talanx]]-Konzern, Markenname [[HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie]], Deutschlands drittgrößter Versicherungsgruppe, übernommen wurde. Der Konzern wurde voll in HDI integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Jahres 2016 verschwand Gerling auch als [[Marke (Recht)|Marke]], nachdem [[HDI-Gerling]] zu „HDI Global SE“ worden war. Die Kölner Konzernzentrale um die (ehemalige) Straße &amp;#039;&amp;#039;Gereonshof&amp;#039;&amp;#039; wurde als &amp;#039;&amp;#039;Gerling-Quartier&amp;#039;&amp;#039; in Wohn- und Geschäftsraum umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerling Versicherungsgruppe beschäftigte 2005 weltweit in über zwanzig Ländern ca. 6400 Mitarbeiter. Die Prämieneinnahmen beliefen sich zuletzt auf ca. 4,56 Mrd. Euro, der Gewinn betrug 158 Mio. Euro, nachdem die Jahre zuvor eher verlustträchtig gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Den Gerling-Konzern prägten vor allem drei Generationen der Familie Gerling, der Firmengründer [[Robert Gerling]], sein Sohn [[Hans Gerling]] und Enkel [[Rolf Gerling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Robert Gerling ===&lt;br /&gt;
[[Robert Gerling]] gründete zunächst in Köln zusammen mit dem Wäschefabrikanten Wilhelm Marum am 11. März 1904 die &amp;#039;&amp;#039;Centrale für Versicherungswesen Robert Gerling &amp;amp; Co. Ges. m. b. H.&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf von Niebelschütz]], &amp;#039;&amp;#039;Robert Gerling, ein dramatisches Kapitel deutscher Versicherungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1954, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; am 4. Mai 1904 entstand mit Marum das &amp;#039;&amp;#039;Bureau für Versicherungswesen Robert Gerling &amp;amp; Co. GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=6nHy7xZLKT0C&amp;amp;pg=PA96&amp;amp;dq=robert+gerling+1904&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=robert%20gerling%201904&amp;amp;f=false Klara van Eyll/Renate Schwärzel, &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wirtschaftsarchive&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1994, S. 96]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem Startkapital von 1.000 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=od5gGqjz558C&amp;amp;pg=PA204&amp;amp;dq=robert+gerling+1904&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=robert%20gerling%201904&amp;amp;f=false Peter Koch, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Versicherungswirtschaft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 141]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als im November 1904 der [[Bilanzverlust]] dieses Unternehmens bereits feststand, beschlossen Gerling und Marum, einen eingetragenen Verein ins Leben zu rufen, der am 5. Dezember 1904 unter dem Namen R&amp;#039;&amp;#039;heinischer Versicherten-Verband&amp;#039;&amp;#039; eingetragen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf von Niebelschütz, &amp;#039;&amp;#039;Robert Gerling, ein dramatisches Kapitel deutscher Versicherungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1954, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Versicherungsnehmer beriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerling konzentrierte sich bereits zu jenem Zeitpunkt auf die Industrieversicherung, insbesondere [[Feuerversicherung]]. Am 23. Oktober 1909 rief er mit der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Feuerversicherungs-AG&amp;#039;&amp;#039; sein erstes eigenes [[Versicherungsunternehmen]] ins Leben, das mit der &amp;#039;&amp;#039;Kronprinz Versicherungs-AG&amp;#039;&amp;#039; kooperierte und diese im Dezember 1936 verschmolz. Anfang 1914 schied Marum aus dem &amp;#039;&amp;#039;Bureau für Versicherungswesen&amp;#039;&amp;#039; aus. Gerling konnte es sich inzwischen finanziell leisten, das [[Stammkapital]] in Höhe von 11.200 Mark zu übernehmen, sein Bruder Richard steuerte die übrigen 8.800 Mark bei. Im Januar 1917 schuf Robert Gerling mit der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Versicherungsbank AG&amp;#039;&amp;#039; – ohne Bankfunktionen – eine eigene [[Rückversicherung]] für die hauseigene Rückdeckung. Sie entstand unter Mithilfe zahlreicher Industrieller und erhielt ein Gründungskapital von 750.000 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Steiner Verlag, &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für&amp;#039;&amp;#039; Unternehmensgeschichte, Bände 50–51, 2005, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 zog der auf fünf Häuser verteilte Konzern in das gerade fertiggestellte siebengeschossige [[Deichmannhaus (Köln)|Deichmannhaus]] in der [[Trankgasse (Köln)|Trankgasse]] 7–9 auf die vierte Etage.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf von Niebelschütz]], &amp;#039;&amp;#039;Robert Gerling: Ein dramatisches Kapital deutscher Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1954, S. 189&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die englische Besatzungsmacht im Winter 1918 das Deichmannhaus mit den gemieteten [[Geschäftsraum|Geschäftsräumen]] beschlagnahmt hatte, stand der Gerling-Konzern vor der Notwendigkeit, mit seinen Gesellschaften einen neuen Firmensitz zu suchen und zog 1919 das 1882–1886 von dem Architekten [[Hermann Otto Pflaume]] für [[Johann Gottlieb von Langen]] erbaute &amp;#039;&amp;#039;Palais von Langen&amp;#039;&amp;#039; in der Von-Werth-Straße&amp;lt;!-- 14 (geht aus der Fußnote nicht hervor, heute ist es 12) --&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hdi-gerling.de/docs/geschichte/gerling_chronik.pdf?NM_ |titel=100 Jahre Gerling – Eine Chronik |werk=hdi-gerling.de |hrsg=Gerling Versicherungs-Beteiligungs-AG · Unternehmenskommunikation |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120524134713/http://www.hdi-gerling.de/docs/geschichte/gerling_chronik.pdf?NM_ |archiv-datum=2012-05-24 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Gründung weiterer Versicherungen entstand am 24. Februar 1918 mit einem [[Grundkapital]] von 7 Millionen Mark die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Versicherungs-AG&amp;#039;&amp;#039;, die im März 1923 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-AG&amp;#039;&amp;#039; annahm und als [[Holding]] der verschiedenen Versicherungsgesellschaften und der inzwischen 18 erworbenen regionalen [[Sachversicherung]]en fungierte. Im Oktober 1922 ging die [[Friedrich Wilhelm, Preussische Lebens- und Garantie-Versicherungs-Actien-Gesellschaft]] im Gerling-Konzern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen Millionär, erwarb Robert Gerling privat am 22. November 1922 für 41 Millionen [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|inflationäre Mark]] die in der [[Villenkolonie Köln-Marienburg]] gelegene [[Marienburg (Köln, Villa)|Villa Marienburg]], die die Familie wegen einer noch andauernden britischen Beschlagnahme erst 1926 beziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans Gerling ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerling-Konzern 1937.jpg|mini|Namensaktie über 1000 RM der Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-AG von 1. März 1937]]&lt;br /&gt;
In einer Abmachung vom 12. Juli 1934 übertrug Robert Gerling seinem ältesten Sohn [[Hans Gerling|Hans]] die [[Aktie]]n am Gerling-Konzern, behielt sich jedoch die [[Stimmrecht]]e bis zu seinem Tod vor. Nachdem Robert Gerling kurz danach im Januar 1935 an den Folgen einer akuten [[Lungenentzündung]] verstorben war, hinterließ er seinen drei Söhnen kein rechtsgültiges [[Testament]]. Seine Nachkommen stritten in den folgenden Jahren in zahlreichen Testamentsprozessen, bevor sie sich im April 1958 auf einen [[Vergleich (Recht)|Vergleich]] einigten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761252.html Der Spiegel 17/1958 vom 23. April 1958, &amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 6 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Hans Gerling übernahm erst 1945 die Konzernleitung. Bei einem Luftangriff kamen zuvor am 27. September 1944 insgesamt 27 Versicherungsmitarbeiter ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1930er-Jahren dehnte die Versicherung ihre Räumlichkeiten von der Von-Werth-Straße 14 kontinuierlich weiter aus. In den 1950er-Jahren wurden unter Beteiligung der Architekten [[Helmut Hentrich|Hentrich]] und Heuser die Bürogebäude in Richtung Gereonshof (Nähe [[Friesenplatz]]) komplexartig ausgeweitet. Die Fertigstellung des Gerling-Hochhauses im Kölner Gereonsviertel am 25. Januar 1953 setzte einen städtebaulichen Akzent. Auf Betreiben von Hans Gerling wirkte der Bildhauer [[Arno Breker]] an der Gestaltung mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koelnarchitektur.de/pages/de/home/news_archiv/1513.htm |titel=Die Gerling-Bauten im Friesenviertel |datum=2006-08-13 |abruf=2022-06-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210919132943/http://www.koelnarchitektur.de/pages/de/home/news_archiv/1513.htm |archiv-datum=2021-09-19 |offline=ja |archiv-bot=2023-05-11 09:36:12 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die 1980er-Jahre wurde der bald so genannte &amp;#039;&amp;#039;Gerling-Komplex&amp;#039;&amp;#039; nach und nach in Richtung Friesenstraße zu einem eigenen Stadtviertel ausgedehnt. Nach dem Tod von Robert Gerling übernahm [[Walter Forstreuter]]&amp;lt;ref&amp;gt;O. V., &amp;#039;&amp;#039;Von Friedrich Wilhelm zu Gerling – Ein Jahrhundert Lebensversicherung 1866–1966&amp;#039;&amp;#039;, 1966, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt; die Leitung des Unternehmens. Weder Mitglieder der Familie Gerling noch Forstreuter waren Mitglieder der [[NSDAP]]. Dennoch profitierte Gerling, wie auch die Wettbewerber von Aufträgen des Staates und der NSDAP. Nach Kriegsende erhielt 1945 Hans Gerling, Sohn des Unternehmensgründers, von der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|US-amerikanischen Militärregierung]] die Zulassung als erstes deutsches Versicherungsunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1929 und 1954 war [[Euler Hermes|Hermes]] die einzige Versicherungsgesellschaft in Deutschland, die sämtliche [[Kreditversicherung]]ssparten anbot. Hans Gerling gründete als Konkurrenz am 20. April 1954 die &amp;#039;&amp;#039;Gerling Speziale Kreditversicherungs-AG&amp;#039;&amp;#039;, die zunächst [[Warenkreditversicherung|Warenkredit-]], [[Kautionsversicherung|Kautions-]] und [[Vertrauensschadenversicherung]] betrieb. Nachdem Hans Gerlings Jugendfreund [[Iwan David Herstatt]] am 2. Juni 1955 das unbedeutende Kölner Bankhaus &amp;#039;&amp;#039;Hocker &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; erworben hatte, beteiligte sich Gerling mit einer Einlage von 5 Millionen DM als Kommandit-Aktionär (81,4 %; der Rest lag bei [[Tochtergesellschaft]]en des Gerling-Konzerns) am Bankhaus, das seit dem 10. Dezember 1955 als [[Herstatt-Bank|„Bankhaus I. D. Herstatt KGaA“]] firmierte. Durch die Beteiligungsmehrheit war die Herstatt-Bank eine Tochtergesellschaft des Gerling-Konzerns. Durch Fehlspekulationen der Herstatt-Bank geriet diese ab Juni 1973 in eine [[Bankenkrise]], von der sie sich nicht mehr erholte. Am 26. Juni 1974 nahm das [[Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen]] die der Herstatt-Bank erteilte [[Banklizenz]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1973 schleuste sich der Publizist [[Günter Wallraff]] für zwei Monate als Pförtner und Hausbote in den Konzern ein und berichtete über „anachronistische Arbeitsbedingungen, Kündigungswillkür, und Launen der vornehmen Vorgesetzten, denen die ‚kleinen Angestellten‘ in dem patriarchalisch geführten Versicherungsunternehmen ausgeliefert waren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Ludwig, &amp;#039;&amp;#039;Investigativer Journalismus. Recherchestrategien. Quellen. Informanten&amp;#039;&amp;#039;. UVK, Konstanz 2002, ISBN 3-89669-348-4, S.&amp;amp;nbsp;176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1974 musste Gerling unter öffentlichem Druck 51 % der Aktien seines Konzerns an die [[Deutsche Bank]] als [[Kreditsicherheit]] [[Verpfändung|verpfänden]], eine aus 59 Industriefirmen bestehende &amp;#039;&amp;#039;Versicherungs-Holding der Deutschen Industrie&amp;#039;&amp;#039; (VHDI) – deren Mehrheitsaktionär [[Friedrich Karl Flick]] war – erwarb 25,9 %, die restlichen 25,1 % der Aktien übernahm die [[Zürich Versicherungs-Gesellschaft]]. Der Verkauf brachte 210 Millionen DM in die Vergleichsmasse des Bankhauses Herstatt, die Gerling freiwillig zur Ermöglichung eines [[Zwangsvergleich]]s zahlte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koch, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Versicherungswirtschaft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 414&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptvollmächtigt war von 1973 bis 1975 der Diplomkaufmann Klaus R. Uschkoreit (* 1935), Vorstandsvorsitzender der Kieler Versicherungsgruppe [[Provinzial Nord]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe (von [[Herrmann A. L. Degener|Degeners]] &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039;) Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1274.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zürich verkaufte im Februar 1978 ihre Anteile an die VHDI. Nachdem Gerling im Januar 1986 insgesamt 88,8 % Anteile von VHDI hatte zurückerwerben und die Verpfändung wieder auflösen können, besaß er wieder die Kontrolle über den Gerling-Konzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolf Gerling ===&lt;br /&gt;
Nach Hans Gerlings Tod im August 1991 übernahm dessen Sohn [[Rolf Gerling]] als Alleinerbe den Konzern, aus dem nach hohen Verlusten durch die Folgen der [[Anschläge vom 11. September 2001]] in New York sowie Schäden aus der US-amerikanischen [[Rückversicherung]]stochter 2003 die &amp;#039;&amp;#039;Gerling Rückversicherung&amp;#039;&amp;#039; und die Beteiligung an dem Kreditversicherer &amp;#039;&amp;#039;Gerling NCM&amp;#039;&amp;#039; verkauft wurden. Rolf Gerling hielt nunmehr 94 % der Gerling-Gruppe, Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Theye (ein Nachfolger von [[Carl Hahn junior|Carl Horst Hahn]]) 6 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2001 wurde nahe beim Firmenstammsitz am Gereonshof das [[Gerling Ring-Karree]] in der Nähe des Friesenplatzes nach einem Entwurf des Architekten [[Norman Foster|Sir Norman Foster]] fertiggestellt und bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkauf an Talanx ===&lt;br /&gt;
Am 8. November 2005 wurde offiziell bekanntgegeben, dass der [[Talanx]]-Versicherungskonzern die operativen Gesellschaften der Gerling-Gruppe zum Kaufpreis von rund 1,4 Mrd. € übernehmen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Harbart, &amp;#039;&amp;#039;HDI-Versicherung baut neue Konzernzentrale&amp;#039;&amp;#039;, Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 7. Juli 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25.&amp;amp;nbsp;April 2006 gaben Talanx und Gerling bekannt, dass alle Zustimmungen zur Übernahme durch die Talanx vorlägen und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Closing&amp;#039;&amp;#039; zum Ende des Monats April 2006 erfolgen könne, womit die Übernahme abgeschlossen sei. Damit endete die Familiengeschichte des Gerling-Konzerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Björn Jansli legte zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2006 seine Ämter nieder. Neuer Sprecher der Geschäftsführung ist Herbert K. Haas. Von November 2006 bis Anfang 2011 trat die bislang auf &amp;#039;&amp;#039;Gerling Investment GmbH&amp;#039;&amp;#039; lautende Anlagegesellschaft unter &amp;#039;&amp;#039;AmpegaGerling&amp;#039;&amp;#039; auf. Mittlerweile firmiert AmpegaGerling unter &amp;#039;&amp;#039;Ampega Investment GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls wurde die &amp;#039;&amp;#039;Gerling Lebensversicherungs AG&amp;#039;&amp;#039; (GKL) in &amp;#039;&amp;#039;HDI-GERLING Lebensversicherung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Heute firmiert sie unter &amp;#039;&amp;#039;HDI Lebensversicherung AG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bereich Lebensversicherung und der Bereich Sach- und [[Rechtsschutzversicherung]] wurde im Juli 2006 nach Hannover konsolidiert und verlagert. Im Rahmen der bundesweiten Neustrukturierung wurde im Juli 2006 offiziell von einem Stellenabbau von bis zu 1800 Mitarbeitern gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article230559/Talanx-streicht-nach-Gerling-Uebernahme-1800-Stellen.html Welt.de vom 20. Juli 2006, &amp;#039;&amp;#039;Talanx streicht nach Gerling-Übernahme 1800 Stellen&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. Juni 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gerling-Gebäude im Kölner Gereonsviertel verkaufte der neue Eigentümer Talanx im Dezember 2006 an die Frankonia Eurobau AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Talanx-Gruppe ist Gerling-Immobilien los |Sammelwerk=Versicherungswirtschaft |Band=Unternehmen, Heft 2 |Datum=2007-01-15 |Seiten=144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden ab 2010 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gerling-Quartier&amp;#039;&amp;#039; in eine exklusive Wohnanlage umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://frankonia-eurobau.de/en/presse/2011-10-24/ |titel=Grundsteinlegung im Kölner Gerling Quartier |werk=rankonia-eurobau.de |hrsg=FRANKONIA Eurobau AG |datum=2011-10-24 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neue Räumlichkeiten für den Bereich Lebensversicherungen wurden in den renovierten [[Rheinhallen]] auf dem Messegelände [[Köln-Deutz]] im September 2009 bezogen. Das Gerling-Quartier wurde im September 2012 von der Frankonia Eurobau AG an den bisherigen 50%igen Anteilseigentümer [[Immofinanz]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fondsprofessionell.at/news/geschlossene-fonds/nid/immofinanz-uebernimmt-koelner-gerling-quartier-zur-gaenze/newskategorie/geschlossene-fonds/newsseite/1/gid/1005364/ Immofinanz übernimmt Kölner Gerling-Quartier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Umfirmierung der [[HDI-Gerling Industrie Versicherung AG]] in die &amp;#039;&amp;#039;HDI Global SE&amp;#039;&amp;#039; verschwand im Januar 2016 der Name Gerling endgültig aus der Versicherungswirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/Versicherungsbranche-verliert-einen-grossen-Namen-Gerling%3Bart736%2C5334866 |titel=Versicherungsbranche verliert einen großen Namen: Gerling |werk=lr-online.de |datum=2016-01-08 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160110004259/http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/Versicherungsbranche-verliert-einen-grossen-Namen-Gerling;art736,5334866 |archiv-datum=2016-01-10 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsfelder ==&lt;br /&gt;
Die Gerling Versicherungsgruppe gehörte nach Unternehmensangaben zu den Marktführern der Industrieversicherer in Europa und zu den führenden Anbietern von betrieblicher Altersvorsorge in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern zählten Versicherungen und Finanzdienstleistungen für große Wirtschaftsunternehmen, kleine- und mittelständische Unternehmen als auch Freiberufler und Privatpersonen. Weitere Dienstleistungen waren Risikoanalyse- und Beratung sowie Asset Management.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Gerling-Konzern verfügte über eine Kunstsammlung, die im Jahre 2008 rund 4500 Bilder umfasste. Bei den Werken, die für das Gerling Ring-Karree angekauft worden sind, handelt es sich überwiegend um Originale sowie hochwertige Fotografien und teilweise Grafiken. 20 Prozent der Kunst im Ring-Karree stammte von etablierten Künstlern, 80 Prozent der Kunst wurde in den zwei Jahren vor der Einweihung des Gebäudes von jungen Künstlern erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bauwatch.koelnarchitektur.de/pages/de/architekturfuehrer/9.gerling_ring_karree.htm |wayback=20160714071559 |text=Bauwatch, &amp;#039;&amp;#039;Ring-Karee: Das Kunstkonzept&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-11-07 13:17:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gerling-Konzern}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hdi-gerling.com/de HDI-Gerling]&lt;br /&gt;
* [http://www.talanx.de/ Talanx AG]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerling-quartier.de/ Umbau des ehemaligen Unternehmenssitzes]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/009850|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Boris Barth: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des Gerling-Konzerns 1904 bis 1926. Der „Outsider“ Robert Gerling, das „Feuerkartell“ und die Lücke im Markt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Unternehmensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 50, Nr. 1, 2005, S. 36–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4070513-4|LCCN=no2001039384|VIAF=142222552}}&lt;br /&gt;
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