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	<title>Gerlinde Stobrawa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:19:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerlinde_Stobrawa&amp;diff=1267253&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit */</title>
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		<updated>2026-03-31T19:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerlinde Stobrawa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Kautz, (* [[23. Januar]] [[1949]] in [[Altkünkendorf]], [[Landkreis Angermünde]]; † vor oder am [[29. August]] [[2024]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olaf Gardt |url=https://www.moz.de/lokales/beeskow/gerlinde-stobrawa-ist-tot-ehemalige-buergermeisterin-von-bad-saarow-ist-verstorben-77486801.html |titel=Gerlinde Stobrawa ist tot: Ehemalige Bürgermeisterin von Bad Saarow ist verstorben |werk=moz.de |datum=2024-08-29 |sprache=de |abruf=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[deutsche]] [[Politiker]]in ([[Die Linke]]). Sie war von 1990 bis 2012 Mitglied des [[Landtag Brandenburg|Landtages Brandenburg]] und von 2005 bis 2009 dessen Vizepräsidentin. Sie war [[inoffizieller Mitarbeiter|inoffizielle Mitarbeiterin]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stobrawa studierte von 1965 bis 1968 am [[Institut für Lehrerbildung]] in [[Neuzelle]] Pädagogik und arbeitete von 1968 bis 1974 als Unterstufenlehrerin und stellvertretende Direktorin. Zwischen 1974 und 1984 war sie Mitarbeiterin und später Bezirksvorsitzende der [[Pionierorganisation Ernst Thälmann]]. Von 1984 bis 1989 war sie Mitarbeiterin beim [[Rat des Bezirkes]] [[Bezirk Frankfurt (Oder)|Frankfurt (Oder)]], dabei 1985 bis 1986 und 1987 bis 1989 Mitglied des Rates für Jugendfragen, Körperkultur und Sport. Zwischen 1986 und 1987 absolvierte sie ein Studium an der [[Parteihochschule Karl Marx]] in [[Berlin]], wo sie das Diplom als Gesellschaftswissenschaftlerin erlangte. Von 1986 bis 1990 war sie Abgeordnete des Bezirkstages Frankfurt (Oder).&amp;lt;ref&amp;gt;Kandidatenliste in der Bezirkszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung|Neuer Tag]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Mai 1986, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Dezember 1989 bis 1990 war sie 1.&amp;amp;nbsp;Stellvertreterin des Vorsitzenden des Rates des Bezirkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stobrawa war verheiratet und hat zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Stobrawa trat nach widersprüchlicher Eigenangabe 1968&amp;lt;ref&amp;gt;Präsident des Landtages Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtag Brandenburg: Namen – Daten – Fakten, 5. Wahlperiode 2009–2014&amp;#039;&amp;#039;, 4., überarbeitete und ergänzte Auflage, Stand März 2013, S. 104&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1970&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus-Jürgen Holzapfel|Holzapfel, Klaus-Jürgen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtag Brandenburg: 1. Wahlperiode 1990–1994 (Volkshandbuch)&amp;#039;&amp;#039;, 3., durchgesehene Auflage, Stand Dezember 1993, Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach 1993, ISBN 3-87576-323-8, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei und blieb auch nach der Transformation&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.archive.org/web/20150101095817/http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/40350/pds-sed?p=2  Andersen, Uwe/Wichard Woyke (Hg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. 5., aktualisierte Auflage, Opladen 2003. Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung,  Bonn 2003, dort online verfügbar und abgerufen am 4. April 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; zur PDS und der Fusion zur Partei „Die Linke“ Mitglied. Sie war von 1999 bis 2003 Mitglied des Kreistages [[Landkreis Oder-Spree|Oder-Spree]] und von 2003 bis 2013 ehrenamtliche [[Bürgermeister]]in von [[Bad Saarow]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den ersten Landtagswahlen Oktober 1990 war sie Mitglied des Brandenburger Landtages. Dort war sie 1991/1992 Mitglied des Ersten und des Zweiten Brandenburger Verfassungsausschusses und von 1999 bis 2004 Vorsitzende des Ausschusses für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik. 2004 bis 2009 war sie stellvertretende Vorsitzende dieses Ausschusses. Von 2005 bis 2009 war sie Vizepräsidentin des Landtages. Stobrawa war zuletzt Europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Dezember 2012 legte Stobrawa ihr Mandat als Abgeordnete nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.landtag.brandenburg.de/de/meldungengerlinde_stobrawa_hat_ihr_abgeordnetenmandat_niedergelegt/587928?_referer=396519&lt;br /&gt;
 |titel=Gerlinde Stobrawa hat ihr Abgeordnetenmandat niedergelegt&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304060844/http://www.landtag.brandenburg.de/de/meldungengerlinde_stobrawa_hat_ihr_abgeordnetenmandat_niedergelegt/587928?_referer=396519&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |kommentar=Pressemitteilung beim Landtag Brandenburg&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit ==&lt;br /&gt;
Seit November 1991 ist bekannt, dass Stobrawa seit September 1987 als [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] &amp;#039;&amp;#039;Marisa&amp;#039;&amp;#039; für das [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) tätig war. Die entsprechende Karteikarte wurde bei der Überprüfung des Landtages auf Stasi-Mitarbeit gefunden. Dort wurde sie zur Bespitzelung eines Mitarbeiters beim Rat des Bezirkes Frankfurt (Oder) eingesetzt. Ab März 1988 unterstand sie der Abteilung XX (Kultur, Kirche, Untergrund) des MfS. Seit Januar 1989 wurde sie sogar als [[Inoffizieller Mitarbeiter#IM-Kategorien|Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz]] (IME) geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rueckzug&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Uwe Müller, Gudrun Mallwitz&lt;br /&gt;
 |url=https://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article104915133/IM-Marisa-Rueckzug-auf-Raten.html&lt;br /&gt;
 |titel=IM &amp;quot;Marisa&amp;quot; – Rückzug auf Raten&lt;br /&gt;
 |werk=Berliner Morgenpost&lt;br /&gt;
 |datum=27.11.2009&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1991 hatte die sogenannte Ehrenkommission Stobrawa als Grenzfall eingestuft, allerdings stand zu diesem Zeitpunkt nur ein Teil der bisher aufgefundenen Akten zur Verfügung. Nach wie vor fehlt eine unterschriebene Verpflichtungserklärung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rueckzug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stobrawa bestritt die Vorwürfe, gab jedoch zugleich an, sie nicht ausräumen zu können. In der Folge ließ sie ihr Amt als Landtagsvizepräsidentin zunächst ab dem 27. November 2009 ruhen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/stasi-vorwurfe-stobrawa-lasst-amt-ruhen-6510886.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat am 30. November 2009 von diesem Posten zurück, ohne jedoch ihr Landtagsmandat niederzulegen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-11/stobrawa-ruecktritt&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stobrawa begründete ihre damalige Zusammenarbeit mit dem MfS damit, dass sie im Rat des Bezirkes für den Jugendaustausch mit Polen sowie für Ferienaufenthalte von Kindern aus Israel, Syrien, von der PLO sowie aus der Bundesrepublik zuständig war. Sicherheitsrelevante Fragen mussten in diesem Zusammenhang mit dem MfS abgestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gerlinde Stobrawa&lt;br /&gt;
 |url=http://www.gerlinde-stobrawa.de/fileadmin/lcmskarinniederstrasser/Gerlinde_Stobrawa/pdf/biographie/bstu/Erklaerung_Gerlinde_Stobrawa.pdf &lt;br /&gt;
 |titel=Erklärung&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 76&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719031924/http://www.gerlinde-stobrawa.de/fileadmin/lcmskarinniederstrasser/Gerlinde_Stobrawa/pdf/biographie/bstu/Erklaerung_Gerlinde_Stobrawa.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Dezember 2009 hat Stobrawa alle ihr von der [[BStU]] übergebenen Dokumente auf ihrer Website veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Präsident des Landtages Brandenburg (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtag Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;: Namen – Daten – Fakten. 3. Wahlperiode 1999 – 2004. 5. Auflage. Potsdam 2004, hier: S. 33.&lt;br /&gt;
* Präsident des Landtages Brandenburg (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtag Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;: Namen – Daten – Fakten. 4. Wahlperiode 2004 – 2009. 3. Auflage. Potsdam 2007, hier: S. 99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/index.html Parlamentsdokumentation Brandenburg] (der genaue Datensatz muss mit der Suchfunktion ermittelt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134054640X|LCCN=n99031280|VIAF=58409868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stobrawa, Gerlinde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Oder-Spree)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stobrawa, Gerlinde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kautz, Gerlinde (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Die Linke), MdL, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altkünkendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=vor 29. August 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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