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	<title>Geringswalde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geringswalde&amp;diff=180372&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Diagramm Lücke geschlossen (doppelte Nennung der Sitzverteilung)</title>
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		<updated>2025-12-29T12:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Diagramm Lücke geschlossen (doppelte Nennung der Sitzverteilung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt Geringswalde. Zum Dorf im Erzgebirge siehe [[Gehringswalde]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Geringswalde.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/04/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/54/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Geringswalde in FG.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mittelsachsen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 268&lt;br /&gt;
|PLZ               = 09326&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 037382&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14522190&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GWA&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.geringswalde.de/ www.geringswalde.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sandra Fischer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geringswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Dessch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Landstadt]] in [[Sachsen]] inmitten des Städtedreiecks [[Leipzig]], [[Chemnitz]] und [[Dresden]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Geringswalde-Blick-über-den-Großteich-auf-Rathaus-und-Kirche-19-06-2021-1422.jpg|mini|hochkant=1.5|Geringswalde mit Großteich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt nordöstlich von [[Rochlitz]], direkt an der [[Bundesstraße 175]]. Der höchste Punkt von Geringswalde liegt auf einem Höhenrücken des [[Sächsisches Granulitgebirge|Sächsischen Granulitgebirges]] in der Nähe des Aussichtsturms im Norden der Stadt bei {{Höhe|305|DE-NN}}. Der [[König-Friedrich-August-Turm (Geringswalde)|König-Friedrich-August-Turm]] wurde am 31. August 1907 eingeweiht und nach [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;III.]], dem letzten König von Sachsen, benannt. Von hier aus ist bei klarem Wetter der Blick bis zum [[Erzgebirge|Erzgebirgskamm]], zur [[Jagdschloss Augustusburg|Augustusburg]] und zum [[Völkerschlachtdenkmal]] in Leipzig möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langgestreckte Großteich ist durch Anstauen des in der nahegelegenen [[Fröhne]], einem Waldstück, entspringenden Klosterbachs entstanden, sein Abfluss ist der in die [[Zwickauer Mulde]] mündende [[Auenbach (Zwickauer Mulde)|Auenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Geringswalde gehören die Ortsteile&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Aitzendorf]]&lt;br /&gt;
* Altgeringswalde&lt;br /&gt;
* [[Arras (Geringswalde)|Arras]]&lt;br /&gt;
* Dittmannsdorf&lt;br /&gt;
* Geringswalde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Hilmsdorf&lt;br /&gt;
* Holzhausen&lt;br /&gt;
* Hoyersdorf&lt;br /&gt;
* Neuwallwitz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Die [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Schönburg]] gründeten um 1158 eine Höhenburg/[[Spornburg]] und um 1200 die Stadt Geringswalde auf dem Gebiet des späteren Altgeringswalde.&lt;br /&gt;
Eine hiesige Burg wurde von Ottokar I. von Böhmen (gest.1239) zerstört. Auf den Grundmauern einer (zweiten, wohl jüngeren) Burg (anstelle des späteren Rittergutes) stifteten die Schönburger 1233 ihr Hauskloster, welches ihre Erbbegräbnisstätte wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv, u.&amp;amp;#8239;a. Prof.&amp;amp;#8239;Dr.&amp;amp;#8239;sc.&amp;amp;#8239;phil. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und [[Wolf-Dieter Röber]]: &amp;quot;Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur&amp;quot;. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990-91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. &amp;quot;Kirche und Kunst&amp;quot;, S. 100, zu Burg und Kloster Geringswalde&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ortsname 1233 als &amp;#039;&amp;#039;Gerungeswalde&amp;#039;&amp;#039; in der Stiftungsurkunde des [[Kloster St. Marien (Geringswalde)|Benediktinerinnenklosters St. Marien]] vom 2.&amp;amp;nbsp;Januar 1233 und erneut, diesmal als &amp;#039;&amp;#039;Gerungswalde&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Schutz- und Bestätigungsbulle&amp;#039;&amp;#039; des Papstes [[Gregor&amp;amp;nbsp;IX.]] vom 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1237.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Hofmann, Conrad Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gründung und Geschichte des Klosters Geringswalde&amp;#039;&amp;#039;. Waldenburg 1920, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ansiedlung an diesem Ort hatte aber schon früher stattgefunden, da in der Urkunde von 1233 von &amp;#039;&amp;#039;areas et fundum castri destructi et opidi desolati cum Piscina eciam adiacente&amp;#039;&amp;#039; (Grund und Boden der zerstörten Burg und der verwüsteten Ortschaft mit dem anliegenden Fischteiche) die Rede ist. Hermann II. von [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|Schönburg]] stiftete 1233 das Benediktinerinnenkloster, das bis zur Reformation als Grablege der Familie diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht auf den Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Gerung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gering&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Siedlung am/im Wald eines Gerung/Gering&amp;#039;&amp;#039;. Namensgeber könnte der meißnische Bischof Gerung gewesen sein, der sich in seiner Amtszeit von 1152 bis 1170 sehr um die Besiedlung des Landes verdient gemacht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Band I, S. 302, ISBN 3-05-003728-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Eichler und Hans Walther: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Faber und Faber Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86730-038-4, S. 64f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auf dem Schloßberg nahe Geringswalde Reste (Gräben und Wälle und wenige Mauerreste) einer (zweiten) Burg -mit mindestens zwei Vorburgen- erhalten haben, muss Geringswalde wohl später einen Burgneubau unter den Herren von Schönburg erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20180406100DR Klostergeringswalde (Geringswalde) Herrenhaus.jpg|mini|Herrenhaus des Ritterguts (und einstigen Klosterguts)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] wurde das Nonnenkloster 1542 geschlossen (einigen Nonnen wurde bis zu ihrem Ableben das Wohnrecht gewährt) und in ein [[Rittergut]] umgewandelt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es aufgelöst und größtenteils abgerissen. Für kurze Zeit bestand im ehemaligen Kloster eine orthodox-lutherische Landesschule der Schönburger, gegründet 1566, die schon 1568 durch den Kurfürsten von Sachsen aufgelöst wurde, weil ihr Rektor des [[Gnesiolutheraner|Flacianismus]] beschuldigt wurde.&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1559 die drei Brüder Wolf, Georg und Hugo von Schönburg die Herrschaft ihres Vaters teilten richteten Wolf und Hugo in Waldenburg, Geringswalde, Lichtenstein und Hartenstein eigene [[Superintendur]]en ein&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kirche und Kunst&amp;#039;&amp;#039; In: Autorenkollektiv, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Helmut Bräuer]], Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und [[Wolf-Dieter Röber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
1590 verkauften die Herren von Schönburg die vormals [[reichsunmittelbar]]e Herrschaft Geringswalde an die Kurfürsten von Sachsen. So wurde Geringswalde kursächsisch&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf-Dieter Röber]], Steffen Winkler: &amp;quot;Kloster Geringswalde&amp;quot;, In: Schriftenreihe Heft 6, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1986, DDR, S. 35–39&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stadtmauer um Geringswalde gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert und Industrialisierung ===&lt;br /&gt;
Von 1856 bis 1874 war Geringswalde Sitz eines [[Gerichtsamt Geringswalde|Gerichtsamtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert war die Leineweberei mit bis zu 250 Meistern das vorherrschende Gewerbe in der Stadt. 1862 begründete August Ettig die Geringswalder Sitzmöbelindustrie, und seit 1872 waren Betriebe der Werkzeugindustrie in der Stadt ansässig. Der von 1882 bis 1913 amtierende erste Berufsbürgermeister Geringswaldes, Oswald Goldammer, verstand es, die Industrie des Ortes zu fördern. Während seiner Amtszeit wurde die Stadt ans Eisenbahnnetz angeschlossen und entstanden mehrere heute das Stadtbild prägende Gebäude, darunter Rathaus, Kirche und Schulgebäude. 1906 und 1923 kam es zu Streiks der im Holzarbeiterverband organisierten Arbeiter. Wirtschaftlicher Aufschwung und sozialer Niedergang kennzeichneten die 1920er Jahre. 1926 wurde das städtische Freibad eröffnet. Die [[Siedlung (Städtebau)|Siedlung]] am nordwestlichen Stadtrand wurde in den 1930er Jahren angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url =https://www.geringswalde.de/seite/581414/stadtgeschichte.html | title = Stadtgeschichte | publisher = Stadt Geringswalde | accessdate = 2025-07-28 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
1949 wurden die unmittelbar benachbarten Orte Klostergeringswalde und Hilmsdorf eingemeindet. 1953 wurde das [[Landambulatorium]] am Teich eröffnet und in den folgenden Jahren Kinderkrippen, Kindergärten und Feierabendheime eingerichtet. Neubausiedlungen entstanden vor allem südlich des Großteiches. Das Freibad wurde 1983 rekonstruiert und 1987 der Busbahnhof eröffnet, der die bis dahin bestehenden Haltestellen auf dem Marktplatz ablöste. 1994 und 1999 wurden weitere Nachbarorte eingemeindet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt; und seit 2007 wurden [[Industriebrache]]n zurückgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://www.geringswalde.de/wirtschaft/ | title = Wirtschaft | publisher = Stadt Geringswalde | year = 2014 | accessdate = 2016-02-26 | archiveurl = https://web.archive.org/web/20160310065644/http://www.geringswalde.de/wirtschaft/ | archivedate = 2016-03-10 | offline = ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:30%;&amp;quot;| Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:30%;&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:40%;&amp;quot;| Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aitzendorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: [https://www.statistik.sachsen.de/html/825.htm Gebietsänderungen]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Januar 1999 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Altgeringswalde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Januar 1994 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arras (Geringswalde)|Arras]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Januar 1999 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dittmannsdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verzeichnisse-eingemeindeten-Gemeinden&amp;quot;&amp;gt;Ministerium des Innern des Landes Sachsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere.&amp;#039;&amp;#039; 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Aitzendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hilmsdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verzeichnisse-eingemeindeten-Gemeinden&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 1949 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzhausen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Januar 1999 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoyersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. März 1974 || Eingemeindung nach Holzhausen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klostergeringswalde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verzeichnisse-eingemeindeten-Gemeinden&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. April 1949 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neuwallwitz&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Sachsenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Kommunal-Verlag Sachsen, Dresden 1943.&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Februar 1936 || Eingemeindung nach Holzhausen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|TITEL        = Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 67,8 % (2019: 63,4 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 45.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 37.5&lt;br /&gt;
|FARBE1       = 2323DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1   = Freie Wähler Geringswalde&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 20.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 21.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 17.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 16.6&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 10.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 13.9&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 3.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 6.2&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 3.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 4.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Stadtratswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 15 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float        = left&lt;br /&gt;
|Land         = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift  = Stadtrat ab 2024&lt;br /&gt;
|  Linke|Grüne|FWG|CDU|FDP&lt;br /&gt;
| FWG Farbe   = 2323DF&lt;br /&gt;
|Linke        = 3&lt;br /&gt;
|Grüne        = 1&lt;br /&gt;
|FWG          = 7&lt;br /&gt;
|CDU          = 3&lt;br /&gt;
|FDP          = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522190&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522190&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522190&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Freie Wähler Geringswalde&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;37,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|23,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|20,3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|21,0&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;29,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|17,7&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|16,6&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|24,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[FDP Sachsen|FDP]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|10,3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|13,9&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|10,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen Sachsen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|3,7&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,0&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|4,8&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |67,8 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |63,4 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |53,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 2022 wurde Sandra Fischer (parteilos) mit 50,5 % zur Bürgermeisterin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.sachsen.de/buergermeisterwahl-wahlergebnisse-2022.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522190&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-wahlgang_eins%22%3A1%7D wahlen.sachsen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl&lt;br /&gt;
! Bürgermeister&lt;br /&gt;
! Vorschlag&lt;br /&gt;
! Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Mittelsachsen|2022]]&lt;br /&gt;
|Sandra Fischer&lt;br /&gt;
|Fischer&lt;br /&gt;
|50,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Mittelsachsen|2015]]&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Thomas Arnold&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Arnold&lt;br /&gt;
|82,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Mittelsachsen|2008]]&lt;br /&gt;
|50,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Mittweida|2001]]&lt;br /&gt;
|Rainer Eckert&lt;br /&gt;
|PDS&lt;br /&gt;
|50,7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Geringswalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Geringswalde-Markt-und-Rathaus-IMG 2947-14x3B-360x180G-PanoS-19-06-2021.jpg|hochkant=1.8|2=[[Kugelpanorama]] des Marktplatzes, in der Mitte das Rathaus, rechts daneben das alte Rathaus, weiter rechts die [[Martin-Luther-Kirche (Geringswalde)|Martin-Luther-Kirche]], links vom Rathaus verläuft die Bundesstraße 175 (Leipziger Straße / Dresdener Straße), 2021}}&lt;br /&gt;
* [[Kursächsische Postmeilensäule]] (in großen Teilen eine Kopie), deren Originalwappenstück von 1727 im Museum [[Schloss Rochlitz]] ausgestellt ist. Heutiger Standort ist die Bahnhofstraße. Ursprünglich befand sie sich auf dem Markt und später am Großteich, in Höhe der ehemaligen Damm-Mühle (heute Grünanlage).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.geringswalde.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=234856 |titel=Geringswalder Postmeilensäule |hrsg=Stadt Gerindswalde | abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das ehemalige Rittergut geht auf ein [[Kloster Geringswalde|Klostergut]] der Benediktinerinnen zurück. Das Gutshaus wurde 1945 nach Kriegsende zerstört.&lt;br /&gt;
* Im denkmalgeschützten Stadtkern befinden sich der gepflasterte Markt und repräsentative Gebäude, die im Wesentlichen um 1900 erbaut wurden.&lt;br /&gt;
* Die [[Neugotik|neugotische]] [[Martin-Luther-Kirche (Geringswalde)|Martin-Luther-Kirche]] aus dem Jahr 1890, die einen [[Romanik|romanischen]] Vorgängerbau ersetzte, das 1905 eingeweihte [[neubarock]]e Rathaus und das Schulgebäude im Stil der [[Neo-Renaissance]] von 1894 sind Zeugen städtischen Wohlstandes am Ende des 19. und Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* In der [[Dorfkirche Altgeringswalde|Dorfkirche auf dem Friedhof in Altgeringswalde]] ist der um 1510 entstandene und im Jahr 1994 sorgfältig restaurierte bunt bemalte [[Altar]] sehenswert.&lt;br /&gt;
* Auf einer Anhöhe nördlich der Stadt befindet sich der 1907 eröffnete [[König-Friedrich-August-Turm (Geringswalde)|König-Friedrich-August-Turm]], ein [[Aussichtsturm]].&lt;br /&gt;
* Von einer [[Burg]] im nahegelegenen Fürstenwald, die noch im Mittelalter zerstört wurde, sind nur noch winzige Kellerreste erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/geringswalde-altes-schloss-geringswalde/ |titel= Altes Schloss Geringswalde  |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;120&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Geringswalde-Lutherkirche-vonSüden-IMG-2563+17-19-06-2021-1059.jpg|Martin-Luther-Kirche von Süden&lt;br /&gt;
 Geringswalde-Neues+Altes-Rathaus-vonWesten-19-06-2021-1323.jpg|Neues (links) und altes Rathaus (Mitte) am Marktplatz&lt;br /&gt;
 Geringswalde-Diesterwegschule-vonSüden-IMG-2626+17-19-06-2021-1115.jpg|Diesterwegschule am Lutherplatz (unweit des Marktplatzes)&lt;br /&gt;
 Geringswalde-evangelPfarrhaus-Bahnhofsstraße-I7400-SN-01-09-2010-1030.jpg|Pfarrhaus in der Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
 Geringswalde-PostmeilenDistanzSäule-Bahnhofsstraße-I7495-01-09-2010-1640.jpg|Kursächs. Postmeilen-Säule&lt;br /&gt;
 20180410220MDR Altgeringswalde (Geringswalde) Dorfkirche.jpg|Dorfkirche Altgeringswalde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Geringswalder Teich- und Anlagenfest am ersten Septemberwochenende rund um den Großteich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die Bundesstraße 175. Richtung Westen führt diese über die Stadt Rochlitz zur Anschlussstelle Rochlitz der [[Bundesautobahn 72]] (Chemnitz–Leipzig). Aus östlicher Richtung ist Geringswalde ebenfalls über die B 175 über die Anschlussstellen Döbeln Ost und Leisnig der [[Bundesautobahn 14]] (Leipzig–Dresden) erreichbar. Landstraßen verbinden die Stadt unter anderem mit [[Mittweida]], [[Zettlitz]] und [[Erlau (Sachsen)|Milkau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Seit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Waldheim–Rochlitz]] am 7. Dezember 1893 waren Geringswalde und der heutige Ortsteil Arras an das Eisenbahnnetz angebunden. Nach der politischen Wende im Osten Deutschlands verlor die Strecke rasch an Bedeutung. Am 1. Juni 1997 wurde der Reiseverkehr eingestellt, 1998 wurde die Strecke stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bahnhof Geringswalde, Straßenseite (1).JPG|Bahnhof Geringswalde, Straßenseite (2016)&lt;br /&gt;
 Bahnhof Geringswalde, Gleisseite.JPG|Bahnhof Geringswalde, Gleisseite (2016)&lt;br /&gt;
 GeringswaldeBf2.JPG|Bahnhofsgelände Geringswalde (Zustand 2011)&lt;br /&gt;
 Bahnhof Geringswalde, Nebengebäude.JPG|Bahnhof Geringswalde, Nebengebäude (2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Verkehrsmittel ===&lt;br /&gt;
Tägliche Busverbindungen bestehen nach [[Rochlitz]], [[Geithain]] und [[Waldheim]], an Werktagen auch nach [[Mittweida]]. Geringswalde liegt im Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Mittelsachsen|Verkehrsverbundes Mittelsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Umgebung der Stadt ist landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionellen Gewerbe, darunter die [[Leineweber]]ei, die Strumpfstrickerei, die [[Lohgerberei]] und die Haus[[brauerei]] verloren im 19. Jahrhundert an Bedeutung. An ihre Stelle traten verschiedene Industriezweige, darunter die [[Möbel]]tischlerei in zahlreichen Fabriken und Werkstätten und die [[Metallverarbeitung|metallverarbeitende Industrie]] in Gestalt der Werkzeugmacherei und der [[Bijouterie]]warenfabrikation. 1927 war zu lesen: „Geringswalde ist Hauptsitz der Stuhlindustrie Deutschlands in Qualitätsware.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adressbuch der Stadt Rochlitz verbunden mit einem Einwohnerverzeichnis der Städte Geringswalde, Colditz, Lunzenau und Penig sowie der zum Amtsgerichtsbezirk Rochlitz gehörigen Landgemeinden&amp;#039;&amp;#039;; S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem bestand eine [[Ziegelei]], die [[Lehm]]vorkommen südlich der Stadt nutzte, eine [[Zigarre]]nfabrik und bis in die 1920er Jahre eine Brauerei. Der auf dem Gebiet der Stadt zum Großteich aufgestaute [[Klosterbach (Auenbach)|Klosterbach]] und der Auenbach trieben in ihrer Umgebung mehrere [[Mühle]]n, von denen eine heute noch, allerdings mit elektrischem Antrieb, in Betrieb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1990er Jahre gaben die Vereinigten Werkzeugfabriken (VWF), die zum [[Werkzeugkombinat Schmalkalden]] gehörten, die Sitzmöbeltischlereien und Zweigbetriebe des VEB Orsta-Hydraulik Rochlitz der Stadt ihr wirtschaftliches Gepräge. Daneben bestanden ein [[Betonwerk]], das in den siebziger Jahren mit einem Turmdrehkran ausgerüstet wurde, textilverarbeitende Industrie, die unter dem Namen „[[Geri-Kleidung]]“ firmierte, ein [[Kraftfutter]]mischwerk, ein Zweigbetrieb des VEB [[Kombinat Sternradio|Stern-Radio]] Rochlitz (in der ehemaligen Zigarrenfabrik) sowie ein aus einem Werk der Reichalda KG hervorgegangener Zweigbetrieb von [[Florena]] Waldheim. Die meisten dieser Betriebe schlossen in den neunziger Jahren, jedoch wird die Tradition der Metallverarbeitung noch von einigen mittelständischen Unternehmen fortgeführt. An der Arraser Straße und an der Dresdener Straße wurden Gewerbegebiete eingerichtet. Auf den Anhöhen rings um die Stadt sind mehrere [[Windkraftanlage]]n errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--	=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Juni 1933: [[Martin Mutschmann]] (1879–1947), NSDAP-Gauleiter und Reichsstatthalter von Sachsen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sächsische Städte ehren den Reichsstatthalter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgischer Volksfreund&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Juni 1933, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Benedict Hinckelmann]] (1588–1659), Chemiker, Alchemist und Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Wedel]] (1673–1736), Buchhändler und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Johann David Gerstenberger]] (1716–1796), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Hermann Carl Weiss]] (1776–1828), Landrat des Kreises Sankt Vith&lt;br /&gt;
* [[Oswald Ahnert]] (1843–1920), Jurist und Politiker, MdL (Königreich Sachsen)&lt;br /&gt;
* [[Arthur Haferkorn]] (1860–1923), Maler, Zeichner, Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Hans Georg Möller]] (1882–1967), Technischer Physiker, geboren in Altgeringswalde&lt;br /&gt;
* [[Walter Dörner]] (* 1895), Politiker (DBD), geboren in Neuwallwitz&lt;br /&gt;
* [[Karl Schuster (Widerstandskämpfer)|Karl Schuster]] (1896–1978), kommunistischer Funktionär, Häftling im KZ Sachsenhausen, Angehöriger der &amp;#039;&amp;#039;Roten Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, geboren in Neuwallwitz&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Eims|Karl Rudolf ‚Rudi‘ Eims]] (1897–1975), Journalist und ab 1946 Redakteur der [[Frankfurter Rundschau]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Geidel]] (1899–nach 1972), Architekt, Möbeldesigner und Stadtplaner&lt;br /&gt;
* [[Walter Heyder]] (1903–1994), Naturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Kurt Eichler]] (1905–1990), Maler und Grafiker, vor allem Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Horst Rüdiger]] (1908–1984), Klassischer Philologe, Germanist und Romanist&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Hinkelmann]] (1915–1986), Meteorologe&lt;br /&gt;
* [[Walter Frommhold]] (1921–2010), Mediziner, ordentlicher Professor für Medizinische Strahlenkunde&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Neubert (Bildhauer)|Gerhard Neubert]] (1926–2005), Stein- und Holzbildhauer, geboren in Hilmsdorf&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Stallknecht]] (1928–2019), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Roselore Sonntag]] (1934–2025), Olympiateilnehmerin 1960 in Rom als Kunstturnerin&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hüneke]] (* 1936), Metallgestalter&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Blochwitz]] (1941–2005), 19-facher [[Fußballnationalmannschaft der DDR|Fußballnationalspieler der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Heinicker]] (1941–2016), Gebrauchsgrafiker&lt;br /&gt;
* [[Rolf Münzner]] (* 1942), Künstler (Zeichnung, Lithografie, Grafik, Illustration) und 1992–2005 Professor an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst]] Leipzig&lt;br /&gt;
* [[Rolf Kahnt]] (* 1945), Lehrer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Cundisius]] (1599–1651), lutherischer [[Theologe]], wirkte hier als Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Paul Trenckmann]] (1676–1747), [[Kartograf]], war in Geringswalde als Gerichtsschöffe tätig und interessierte sich nebenberuflich für Kartografie und das Vermessungswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Juni 1933: [[Martin Mutschmann]] (1879–1947), NSDAP-Gauleiter und Reichsstatthalter von Sachsen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sächsische Städte ehren den Reichsstatthalter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgischer Volksfreund&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Juni 1933, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Geringswalde |Band=12 |Seite=87}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|14|9|8|Geringswalde}}&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dieter Röber]], [[Steffen Winkler]]: „Kloster Geringswalde“, In: Schriftenreihe Heft 6, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1986, S. 35–39.&lt;br /&gt;
* Reinhold Hofmann: Gründung und Geschichte des Klosters Geringswalde, Waldenburg(Sachsen), 1929(oder 1920)&lt;br /&gt;
* Eine Überlieferung des Stadtgerichts Geithain für den Zeitraum 1570–1852 zu Lokalverwaltung, Zivil- und Freiwilliger Gerichtsbarkeit, Kirchen- und Schulangelegenheiten, Gerichtsbüchern und Gerichtsprotokollen befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, Bestand 20606 Stadt Geringswalde (Stadtgericht).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=07.&amp;amp;bestandid=20606 |titel=Stadt Geringswalde (Stadtgericht) |werk=Staatsarchiv Leipzig |abruf=2020-03-26 |kommentar=Infotext zum Geringswalder Stadtgericht unter „Einleitung“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bodendenkmal Burgstall Höhenburg „Altes Schloß“/„Hauskellerberg“ bei Geringswalde im Kreis Rochlitz (S. 64–65), in [[Volkmar Geupel]]: Die geschützten Bodendenkmale im [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]]. Hrsg. [[Heinz-Joachim Vogt]], Kleine Schriften des [[Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden|Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden]], Heft 3, Dresden 1983, ISSN 0232-5446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mittelsachsen-atlas.de/ Atlas Mittelsachsen]&lt;br /&gt;
* [https://www.geringswalde.de/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt Geringswalde]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Aitzendorf|Aitzendorf}}&lt;br /&gt;
** {{HOV|Dittmannsdorf_(4)|Dittmannsdorf}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Altgeringswalde|Altgeringswalde}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Arras_(2)|Arras}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Holzhausen_(2)|Holzhausen}}&lt;br /&gt;
** {{HOV|Wallwitz,_Neu-|Neuwallwitz}}&lt;br /&gt;
** {{HOV|Hoyersdorf|Hoyersdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mittelsachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4092857-3|VIAF=233706782}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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