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	<title>Gerichtsbezirk Czernowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:15:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerichtsbezirk_Czernowitz&amp;diff=2835572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didionline: HC: Entferne Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Bukowina); Ergänze Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Herzogtum Bukowina)</title>
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		<updated>2023-01-28T22:46:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ehemaliger_Gerichtsbezirk_(Bukowina)&quot; title=&quot;Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Bukowina)&quot;&gt;Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Bukowina)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ehemaliger_Gerichtsbezirk_(Herzogtum_Bukowina)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Herzogtum Bukowina) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Herzogtum Bukowina)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gerichtsbezirk&lt;br /&gt;
|Karte           = &lt;br /&gt;
|Name            = Czernowitz&lt;br /&gt;
|Zweitsprache    = [[Rumänische Sprache|rumänisch]]&lt;br /&gt;
|Zweitsprache Name = Cernăuţ&lt;br /&gt;
|Drittsprache    = [[Ukrainische Sprache|ruthenisch]]&lt;br /&gt;
|Drittsprache Name = Czerniwci&lt;br /&gt;
|Kronland        = [[Bukowina|Herzogtum Bukowina]]&lt;br /&gt;
|Bezirk          = [[Bezirk Czernowitz| Czernowitz]]&lt;br /&gt;
|Bezirk2         = &lt;br /&gt;
|Gerichtssitz    = [[Czernowitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Tscherniwzi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|Kennziffer      = &lt;br /&gt;
|Landesgericht   = [[Landesgericht Czernowitz|Czernowitz]]&lt;br /&gt;
|Fläche          = 473.09&lt;br /&gt;
|FlächeJahr      = 1900&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum = 1919&lt;br /&gt;
|Abgetreten an1  = [[Rumänien]]&lt;br /&gt;
|Einwohner       = 110484&lt;br /&gt;
|EinwohnerJahr   = 1900&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerichtsbezirk Czernowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Rumänische Sprache|rumänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Cernăuţ&amp;#039;&amp;#039;; [[Ukrainische Sprache|ruthenisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Czerniwci&amp;#039;&amp;#039;) war ein dem [[Bezirksgericht Czernowitz]] unterstehender [[Gerichtsbezirk (Österreich)|Gerichtsbezirk]] im [[Bukowina|Herzogtum Bukowina]]. Der Gerichtsbezirk umfasste Gebiete um Czernowitz, die  Hauptstadt der Bukowina. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste Österreich den gesamten Gerichtsbezirk an [[Rumänien]] abtreten, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Gebiet Teil der [[Sowjetunion]] bzw. der [[Ukraine]]. Es  ist heute Teil des ukrainischen Anteils der Bukowina im Südwesten der Ukraine ([[Oblast Tscherniwzi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neuordnung des Gerichtswesen im Kaisertum Österreich waren im Juni 1849 die allgemeinen Grundzüge der Gerichtsverfassung in den Kronländern durch Kaiser [[Franz Joseph I.]] genehmigt worden. Hierauf ließ Justizminister [[Anton von Schmerling]] Pläne zur Organisierung des Gerichtswesens in der Bukowina ausarbeiten, die der Kaiser am 6. November 1850 per Verordnung ebenfalls genehmigte. Mit der Reorganisation ging die Abschaffung der landesfürstlichen Gerichte ebenso wie der [[Patrimonialgericht|Patrimonial-Gerichte]] einher, wobei Schmerling ursprünglich die Errichtung von 17 Bezirksgerichten plante und die Bukowina dem [[Oberlandesgericht Stanislau]] unterstellt werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1850&amp;amp;page=2225 Allgemeines Reichs-Gesetz- und Regierungsblatt für das Kaiserthum Österreich] 1850, CLXV. Stück, Nr. 497: „Kaiserliche Verordnung, wodurch die Gerichts-Organisation in den Kronländern Galizien und Lodomerien mit Krakau, Auschwitz und Zator und in der Bukowina festgesetzt wird“&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich schufen die Behörden nur 15 Bezirksgerichte, die man dem [[Landesgericht Czernowitz]] bzw. dem [[Oberlandesgericht Lemberg]] zuordnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex1854&amp;quot;&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1854&amp;amp;page=541 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich] 1854, XXXIX. Stück, Nr. 110 „Verordnung der Minister des Innern, der Justiz und der Finanzen, betreffend die politische und gerichtliche Organisirung des Herzogthumes Bukowina“&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Errichtung der gemischten Bezirksämter, die neben der Verwaltung auch die Justiz zu besorgen hatten, wurde schließlich per 29. September 1855 amtswirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=18550004&amp;amp;seite=00000521 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich] 1855, XXVII. Stück, Nr. 118: „Verordnung der Minister des Innern und der Justiz, über die Einführung der Bezirksämter in dem Königreiche Galizien und Lodomerien, dem Großherzogthume Krakau und dem Herzogthume Bukowina“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst waren für die Stadt Czernowitz und ihr Umland die Bezirksgerichte Czernowitz I. und Czernowitz II. Section geplant. Letztlich schufen die Behörden 1854 jedoch nur einen Gerichtsbezirk für Czernowitz und sein Umland. Dieser umfasste 1854 neben der Stadt Czernowitz mit ihren Vorstädten Rosch mit Monasteriuka, Kaliczank, Koluczka und Horecza die Ortsgemeinden Czahor, Hilboka, Kamena mit Spaski, Korowia, Kotubański, Kuczumare, Ludihorecza, Camerlae mit Monastiora, Łukawitza, Michalcze, Mihuczeny mit Kiczera, Mołodia mit Franzthal und Derului, Ostritza, Preworokie, Ober-Stanesti am Sereth, Unter-Stanesti am Sereth, Pojenille, Tereszeny, Tristiana, Woloka Camerale am Sereth sowie Zuryn. Für Verbrechen und Vergehen war der Gerichtsbezirk dem als  Untersuchungsgericht für Verbrechen und Vergehen dienenden Landesgericht Czernowitz unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex1854&amp;quot;&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1854&amp;amp;page=541 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich] 1854, XXXIX. Stück, Nr. 110 „Verordnung der Minister des Innern, der Justiz und der Finanzen, betreffend die politische und gerichtliche Organisirung des Herzogthumes Bukowina“&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1868&amp;amp;page=83 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich.] Jahrgang 1868, XVII. Stück, Nr. 44. „Gesetz vom 19. Mai 1868 über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden in den Königreichen ...“&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete der Gerichtsbezirk Czernowitz ab 1868 gemeinsam mit dem [[Gerichtsbezirk Sadagora]] den [[Bezirk Czernowitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1868&amp;amp;page=327 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich.] Jahrgang 1868, XLI. Stück, Nr. 101: Verordnung vom 10. Juli 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Per 28. März 1870 kam es im Zuge einer Reform der Gerichtsbezirke zu weitreichenden Gebietsänderungen zwischen den Gerichtsbezirken der Bukowina, wobei der Gerichtsbezirk Czernowitz um die Gemeinden Alt-Mamajestie, Neu-Mamajestie, Rewna mit Burdei sowie Strilecki-Kut sowie die zugehörigen Gutsgebiete an vom [[Gerichtsbezirk Kotzman]] erweitert. Demgegenüber musste der Gerichtsbezirk Czernowitz die Gemeinden Dymka, Hliboka, Mihuczeni, Pojeni, Preworokie, Ober-Stanestie, Unterstanestie, Terescheni sowie deren zugehörige Gutsgebiete an den [[Gerichtsbezirk Sereth]] abgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1869&amp;amp;page=615 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich] „Verordnung des Justizministeriums, betreffend die Wiedererrichtung des Bezirksgerichtes Putilla und Äenderungen in dem Gebietsumfange mehrerer Bezirksgerichte der Bukowina“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gerichtsbezirk Czernowitz wies 1854 eine Bevölkerung von 45.088 Einwohnern auf einer Fläche von 8,4 Quadratmeilen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex1854&amp;quot; /&amp;gt; 1869 beherbergte der Gerichtsbezirk eine Bevölkerung von 65.708 Personen, bis 1900 stieg die Einwohnerzahl auf 110.484 Personen an. Von der Bevölkerung hatten 1900 38.506 Ruthenisch (34,9 %) als Umgangssprache angegeben, 38.253 Personen sprachen Deutsch (34,6 %), 22.653 Rumänisch (20,5 %) und 9.199 eine andere Sprache (8,3 %).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
! Ein-&amp;lt;br /&amp;gt;wohner&lt;br /&gt;
! Deutsch-&amp;lt;br /&amp;gt;sprachige&lt;br /&gt;
! Ruthenisch-&amp;lt;br /&amp;gt;sprachige&lt;br /&gt;
! Rumänisch-&amp;lt;br /&amp;gt;sprachige&lt;br /&gt;
! Anders-&amp;lt;br /&amp;gt;sprachige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1854&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 45.088&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1869&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 65.708&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 80.736&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 25.417&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.318&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1890&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 93.495&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 30.567&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1900&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Statistik Austria|k. k. Statistische Zentralkommission]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orts-Repertorium des Herzogthums Bukowina. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869 bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Cernowitz 1872&lt;br /&gt;
* [[Statistik Austria|k. k. Statistische Zentralkommission]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Special-Orts-Repertorium der Bukowina.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1885&lt;br /&gt;
* [[Statistik Austria|k. k. Statistische Zentralkommission]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Special-Orts-Repertorium der Bukowina. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1894&lt;br /&gt;
* [[Statistik Austria|k. k. Statistische Zentralkommission]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Bukowina. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1900.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1907&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gerichtsbezirke in der Bukowina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Herzogtum Bukowina)|Czernowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Czernowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Oblast Tscherniwzi)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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