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	<title>Gerhard von Breitenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard von Breitenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1886]] in [[Hamburg-Altona|Altona]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Breitenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[20. Juni]] [[1974]] in [[München]]) war ein Politiker der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] und Landrat des [[Kreis Limburg|Kreises Limburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerhard Breitenbach wurde am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1886 in Altona geboren. Seine Eltern waren [[Paul von Breitenbach]] und dessen Ehefrau Christina Johanna Elvira von Breitenbach. Sein Vater wurde 1909 als [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Liste der preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten|Minister der öffentlichen Arbeiten]] in den erblichen [[Adel]]sstand aufgenommen, seitdem führt die Familie den Zusatz ‚von‘ im Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard von Breitenbach besuchte Gymnasien in [[Hamburg]], [[Mainz]], [[Köln]] und [[Quakenbrück]]. 1907/1908 leistete er einen freiwilligen [[Wehrdienst]], denn er mit dem Rang [[Oberleutnant]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] beendete. Danach begann er mit dem Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und [[Christian-Albrechts-Universität Kiel]]. Er war seit 1907 Mitglied des [[Corps Guestphalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korps-Listen]] 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;113&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1127 &amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen juristischen Vorbereitungsdienst beim Landgericht [[Groß-Lichterfelde]] bei [[Berlin]] schloss er im Januar 1916 mit Prädikat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er in der Zivilverwaltung des [[Generalgouvernement Belgien|Generalgouvernements Belgien]] eingesetzt. Nach seiner Entlassung aus der Armee 1918 nahm er eine Stelle als Regierungsassessor beim [[Regierungsbezirk Koblenz]] an. Er arbeitete auf verschiedenen Dienststellen der preußischen Verwaltung. Vom 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 1923 bis zum 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 1924 musste er nach der [[Frankreich|französischen]] Besetzung des [[Rheinland]]es [[Koblenz]] verlassen. Breitenbach zog vorübergehend nach [[Hannover]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;Dezember 1924 übernahm von Breitenbach die Stelle eines kommissarischen Landrates des [[Kreis Limburg|Kreises Limburg]]. Durch den Kreistag wurde er am 26. März 1925 offiziell gewählt. Breitenbach verlegte am 18. April 1925 seinen Wohnsitz endgültig von Hannover nach [[Limburg an der Lahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Limburg Kreishaus.jpg|miniatur|hochkant|Der heutige Haupteingang des Kreishauses in Limburg]]&lt;br /&gt;
Sein Amt trat er während eines wirtschaftlichen Aufschwungs an. Eine der ersten größeren Amtshandlungen von Breitenbachs war der Bau des [[Landratsamt|Kreishauses]] für sämtliche Behörden der Kreisverwaltung 1925/1926. Während seiner Tätigkeit als Landrat, zur Zeit der [[Weimarer Republik]], konnte sich Gerhard von Breitenbach auf eine Koalition aus der Mehrheitspartei [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] und der [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]] stützen. Zum Vorsitzenden der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei]] im Kreis und Bürgermeister von Niederselters, Adam Gräf, hatte er ein vertrauensvolles Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einsetzen der [[Weltwirtschaftskrise]] endete der wirtschaftliche Aufschwung. Die Kreisverwaltung unter von Breitenbach förderte Projekte des freiwilligen Arbeitsdienstes für den [[Straßenbau]]. In dieser Zeit wurden unter anderem die Straße von [[Niederselters]] nach [[Eisenbach (Taunus)|Eisenbach]] und von [[Lahr (Westerwald)|Lahr]] nach [[Heckholzhausen]] realisiert. Wie im übrigen Deutschland kam es auch im Kreis Limburg zu einer Radikalisierung zwischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und [[Kommunismus|Kommunisten]] der von Breitenbach durch verstärken Polizeieinsatz abzuhelfen hoffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] 1933 kam es am 12.&amp;amp;nbsp;März 1933 zu [[Kommunalwahl]]en. Diese erbrachten im Kreis nicht überall das von der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beabsichtigte Ergebnis. Von Breitenbach wurde durch den [[Wiesbaden]]er Regierungspräsidenten [[Werner Zschintzsch]] genötigt, die Bürgermeister von [[Eisenbach (Taunus)|Eisenbach]], [[Erbach (Bad Camberg)|Erbach]], [[Hausen (Westerwald)|Hausen]], [[Niederbrechen]], [[Niederselters]], [[Oberbrechen]] und [[Schwickershausen (Bad Camberg)|Schwickershausen]] abzusetzen. Er zögerte bis zum 30.&amp;amp;nbsp;März 1933, die notwendigen Urkunden auszustellen, da dieses aufgrund der geltenden Rechtslage im [[Freistaat Preußen]] nicht möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidungskompetenz im Kreis wurde zunehmend vom Landrat auf die Partei übertragen. Um sich in seinem Amt halten zu können, stellte von Breitenbach am 29.&amp;amp;nbsp;April 1933 Antrag auf die Parteimitgliedschaft in der NSDAP, die jedoch abgelehnt wurde. Im Sommer 1934 beauftragte Regierungspräsident Werner Zschintsch den Limburger Rechtsanwalt und NSDAP-Mitglied Protzmann, die Geschäftsführung des Landrates von Breitenbach zu beaufsichtigen. Im November 1934 versetzte Regierungspräsident Werner Zschintsch Gerhard von Breitenbach mit 48&amp;amp;nbsp;Jahren in den vorläufigen Ruhestand. Vier Wochen nach seiner Versetzung in den Ruhestand wurde von Breitenbach mit der Leitung des Gemeindeprüfungsamtes der Regierung Hannover beauftragt. Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1935 verließ er Limburg und zog nach Hannover um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 als Landrat [[Wartestand|z.D.]] zum [[Provinz Niederschlesien|Oberpräsidium]] [[Breslau]] überwiesen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot;&amp;gt;[[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3884431595, S.&amp;amp;nbsp;101&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm er dort im April 1940 eine Stelle als Regierungsdirektor beim Oberpräsidium in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende fand von Breitenbach ab Mai 1946 als Regierungsdirektor in [[Montabaur]] Beschäftigung. In dieser Funktion versah er auch in der Zeit vom 5.&amp;amp;nbsp;April bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 auf Weisung der französischen Militärregierung die landrätlichen Dienstgeschäfte des [[Unterlahnkreis]]es mit Sitz in [[Diez]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Unterlahnkreis. Hundert Jahre 1867–1967. Monographie einer Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, Muskakesche Verlagsanstalt/Franz Mathes Verlag, Trautheim 1967, S.&amp;amp;nbsp;24 mit Bild auf S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Vorschlag von [[Wilhelm Boden]] und mit dem Einverständnis der Besatzungsmacht wurde von Breitenbach schließlich am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 als ständiger Vertreter der beiden obersten Beamten des Präsidiums der [[Regierungsbezirk Montabaur|Regierung]] in Montabaur berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Springorum: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung und Aufbau der Verwaltung in Rheinland-Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg (1945–1947)&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe der Hochschule Speyer, Band 88), Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1982, ISBN 3-428-05128-9, S.&amp;amp;nbsp;166&amp;amp;nbsp;f u. Anm.&amp;amp;nbsp;69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen Caspary: &amp;#039;&amp;#039;Der Limburger Landrat Gerhard von Breitenbach (1924–1934). Ende einer kommunalpolitischen Karriere zu Beginn der nationalsozialistischen Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Annalen.&amp;#039;&amp;#039; 118, 2007, S.&amp;amp;nbsp;491–508.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S.&amp;amp;nbsp;101&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1065264429|titel=Breitenbach, Gerhard Leopold von| datum=2019-07-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Unterlahnkreises&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Kreises Limburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1065264429|LCCN=|NDL=|VIAF=313431998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breitenbach, Gerhard Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Limburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Unterlahnkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breitenbach, Gerhard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Breitenbach, Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Landrat des Kreises Limburg, Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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