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	<title>Gerhard Wartenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Wartenberg&amp;diff=1649534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;David Wintzer: /* Einzelnachweise */ kat. verb.</title>
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		<updated>2026-01-25T11:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat. verb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolperstein Alt-Tempelhof 9 (Templ) Gerhard Wartenberg.jpg|mini|Stolperstein am Haus Alt-Tempelhof 9, in [[Berlin-Tempelhof]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Wartenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym: „H. W. Gerhard“; * [[1. Februar]] [[1904]] in [[Tannroda]], [[Thüringen]]; † [[22. Dezember]] [[1942]] im [[Konzentrationslager]] [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]]) war ein deutscher [[Autor]], Organisator in der [[Freie Arbeiter-Union Deutschlands|Freien Arbeiter-Union Deutschlands]] (FAUD) und [[Anarchosyndikalismus|Anarchosyndikalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur 1922 auf der Oberrealschule in Leipzig absolvierte er an der [[Universität Leipzig]] ein Studium der Chemie, welches er 1928 mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. 1930 heiratete er, ihre Tochter Ilse wurde am 29. Juli 1931 geboren. Bis zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten lebte die Familie zusammen in [[Berlin-Steglitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Syndikalistisch-Anarchistische Jugend Deutschlands]] (SAJD) war er als Autor tätig, der er als 18-Jähriger nach dem Schulabschluss beigetreten war. Bei der FAUD wurde er 1927 Mitglied. Für die [[Gilde freiheitlicher Bücherfreunde]], die der FAUD nahestand, hielt er Vorträge und übernahm später die Leitung der Gilde. Er war unter anderem Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Syndikalist]]&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit [[Augustin Souchy]], Max Winkler, [[Helmut Rüdiger]] und [[Fritz Köster (Anarchist)|Fritz Köster]]. Außerdem veröffentlichte Wartenberg in [[Erich Mühsam]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Fanal (Zeitschrift) |Fanal]]&amp;#039;&amp;#039;. 1933 war er Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale (Zeitschrift) |Die Internationale]]&amp;#039;&amp;#039; (2. Folge). Darüber hinaus war er Herausgeber verschiedener Broschüren. Mit seinen Veröffentlichungen trat er für eine autonome Arbeiterbewegung ein, die wirtschaftlich und politisch in einer starken Gewerkschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.syndikalismusforschung.de/wart.htm Der Anarchosyndikalismus in Deutschland], von Gerhard Wartenberg, 1932. Abgerufen am 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt; abseits der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) organisiert sein sollte. In &amp;#039;&amp;#039;Der Syndikalist&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11 (16. März 1929) schrieb Wartenberg, dass solch eine Arbeitergewerkschaft „keine fachsimpelnde, sich selbst genügsame Gewerkschaft, wie sie manche Syndikalisten fordern, sondern eine revolutionäre, lebendige, umfassende Gewerkschaft, wie sie der Anarcho-Syndikalismus fordert“ notwendig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fau.org/texte/biographien/art_081106-185259 Autor: Hansi Oostinga; 6. November 2008. Über die politische Tätigkeit] Gerhard Wartenbergs. Abgerufen am 5. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig war er Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Der Bakunist. Zeitschrift für wissenschaftlichen und praktischen Anarchismus&amp;#039;&amp;#039; (1926). Nach zwei gescheiterten Anstellungen in verschiedenen Berufen widmete er sich intensiver dem Schreiben und der politischen Arbeit, wodurch er [[Rudolf Rocker]] kennenlernte. Mitte der 1930er Jahre gehörte er der Geschäftskommission der FAUD an und hatte die redaktionelle Verantwortung für die Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Der Syndikalist&amp;#039;&amp;#039;, ab 1933 für das &amp;#039;&amp;#039;[[Der Syndikalist#Arbeiterecho|Arbeiterecho]]&amp;#039;&amp;#039; und für die FAUD-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Internationale&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Amtsgericht Mitte]] wurde er am 20. Mai 1933 wegen Verstoß gegen das Pressegesetz und &amp;#039;&amp;#039;Aufforderung zum Ungehorsam&amp;#039;&amp;#039; zu zwei Monaten Haftstrafe verurteilt. Er ging deswegen im April 1933 illegal in die [[Niederlande]], wo ihm [[Albert de Jong]] half, den Verfolgungen durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zu entgehen. Danach ging er für kurze Zeit nach Berlin, um dann bei seinen Eltern in Leipzig unterzutauchen. Am 31. Januar 1935 wurde er verhaftet und am 23. Februar 1935 wieder aus der Haft entlassen. Zwei Jahre später wurden über 200 FAUD-Mitglieder in Haft genommen, die FAUD musste in jener Zeit illegal arbeiten. Wegen &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum Hochverrat&amp;#039;&amp;#039; wurde Wartenberg am 7. April 1938 zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine bürgerlichen Ehrenrechte und seine Doktorwürde von der Universität Leipzig wurden ihm aberkannt. Am 21. Oktober 1941 lehnte das zuständige Amt ein Gnadengesuch, das Wartenbergs Ehefrau eingereicht hatte, mit der Begründung ab, die Anarchosyndikalisten seien eine der radikalsten Gruppen und eine staatsfeindliche Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Wartenberg starb im Alter von 38 Jahren im [[Konzentrationslager Sachsenhausen]], wohin er nach seinem Strafablauf 1942 deportiert worden war. Die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] teilte seiner Ehefrau mit, dass er an einer doppelseitigen Lungenentzündung gestorben sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fau.org/texte/biographien/art_081106-185259 Biografie]. Die Gestapo gab bekannt, dass Wartenberg an einer doppelseitigen Lungenentzündung starb.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Wartenberg schrieb unter den Pseudonymen &amp;#039;&amp;#039;H.W. Gerhard; Ägide&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;G. Berg&amp;#039;&amp;#039;. Werke von Wartenberg sind in der [[Staatsbibliothek zu Berlin|Staatsbibliothek preußischer Kulturbesitz]] in Berlin überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter in den Konzentrationslagern Oranienburg und Sachsenhausen. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Seite 293–296. Edition Hentrich, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
* Hartmut Rübner: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Brot. Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands. Eine Studie zur Geschichte des Anarchosyndikalismus&amp;#039;&amp;#039;. Über G. Wartenberg Seite: 85, 142, 144, 148 f., 150, 151, 153 f., 156, 165, 180, 183, 205 f., 213, 251, 267, 281, 287. Libertad Verlag, Potsdam 1994, ISBN 3-922226-21-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Stolpersteine an der B 96&amp;#039;&amp;#039; verlegte 2009 einen [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor der illegalen Unterkunft von Wartenberg in Alt-Tempelhof 9–11, [[Berlin-Tempelhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stolpersteineb96.de/Stolpersteine.pdf |titel=ohne Titel |hrsg=Initiative Stolpersteine an der B 96. Gedenken in Berlin-Tempelhof-Schöneberg e. V. |abruf=2010-06-10 |format=PDF; 702&amp;amp;nbsp;kB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://libcom.org/history/1921-1944-the-crushing-of-the-faud-by-hitler The Underground FAUD] in the Rineland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114129533|VIAF=140145542433096640622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wartenberg, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Tempelhof ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wartenberg, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerhard, H. W. (Pseudonym); Ägide (Pseudonym); Berg, G. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor, Anarchosyndikalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tannroda]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Konzentrationslager [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;David Wintzer</name></author>
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