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	<title>Gerhard Wachter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Wachter&amp;diff=2902005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Militärische Laufbahn */</title>
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		<updated>2026-01-18T16:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärische Laufbahn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Wachter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1929]] in [[Halle (Saale)]]; † [[17. Februar]] [[2004]] in [[München]]) war ein promovierter&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre 50 Jahre Heeresamt, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Tierarzt|Veterinär]] und [[Generalleutnant]] der Bundeswehr. Er war 1973/74 „Gründungspräsident“ der [[Universität der Bundeswehr München|Hochschule der Bundeswehr München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wachter wurde 1929 als Sohn eines evangelischen Pfarrers (und später im Zweiten Weltkrieg gefallenen Offiziers) in Halle (Saale) in der preußischen [[Provinz Sachsen]] geboren. Nach dem [[Abitur]] 1946 am [[Domgymnasium Magdeburg|Dom- und Klostergymnasium Magdeburg]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] war er als Tierarzthelfer und im [[Pflanzenschutz]]dienst tätig, außerdem besuchte er eine [[Landwirtschaftsschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lebensweg führte ihn in die Bundesrepublik Deutschland. Ab 1949 studierte er [[Veterinärmedizin]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Hannover und wurde Mitglied der [[Hannoversche Burschenschaft Alt-Germania|&amp;#039;&amp;#039;Hannoverschen Burschenschaft Alt-Germania&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Wilhelm Wreden]]: &amp;#039;&amp;#039;Ranghöchster aktiver Soldat der Bundeswehr aus den Reihen der Deutschen Burschenschaft – Generalleutnant Dr. med. vet. Gerhard Wachter (Alt-Germania-Hannover).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burschenschaftliche Blätter]], 100. Jg. (1985), H. 7, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss war er tierärztlicher Assistent u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Marbach am Neckar]] (Baden-Württemberg) und in [[Wilster]] (Schleswig-Holstein). 1956 wurde der bestallte [[Tierarzt]] bei [[Gustav Rosenberger]], ordentlicher Professor und Direktor der Klinik für Rinderkrankheiten, an der [[Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover|Tierärztlichen Hochschule Hannover]] (TiHo) mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Versuche zur Feststellung der Erythrozyten- und Leukozytenzahlen im Rinderblut durch Zentrifugation und auf photoelektrischem Wege&amp;#039;&amp;#039; zum [[Tierarzt|Dr. med. vet.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 1956 trat er als [[Offizieranwärter (Bundeswehr)|Offizieranwärter]] des Heeres in die Bundeswehr ein. Er wurde beim Panzeraufklärungslehrbataillon in Bremen-Grohn ausgebildet. 1957 wurde der [[Leutnant]] Zugführer im ABC-Abwehr-[[Lehrbataillon]] in Sonthofen. 1958 nahm der [[Oberleutnant]] am 3. Grundlehrgang für ABC-Abwehroffiziere an der [[Schule ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben|ABC-Abwehrschule]] in Sonthofen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwarth Kronmarck (Red.): &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre ABC- und Selbstschutzschule, 1956–1981 Sonthofen/Allgäu&amp;#039;&amp;#039;. Mönch, Koblenz u.&amp;amp;nbsp;a. 1981, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959/60 war er im [[Heeresamt|Truppenamt]] in Köln tätig. Von 1960 bis 1962 war er [[Kompaniechef]] des 3./ABC-Abwehr-Lehrbataillons in Sonthofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1965 nahm er am 6. Generalstabslehrgang (H) an der [[Führungsakademie der Bundeswehr]] (FüAkBw) in Hamburg und am [[Joint Forces Staff College|Armed Forces Staff College]] in Norfolk, Virginia teil. Von 1965 bis 1968 war er Hilfsreferent im Stab Studien und Übungen der Bundeswehr in Bensberg. Von 1968 bis 1971 war er Kommandeur des [[ABC-Abwehrbataillon 750|ABC-Abwehrbataillons 210]] in Bruchsal. 1971 wurde er Referent und später Referatsleiter im [[Führungsstab der Streitkräfte]] und im [[Führungsstab des Heeres]]. 1973/74 war er (kommissarischer) Gründungspräsident der [[Universität der Bundeswehr München|Hochschule der Bundeswehr München]] in Neubiberg. 1974 wechselte er als Referatsleiter in den Führungsstab der Streitkräfte. Vom 17. September 1976 bis 16. September 1977 war der [[Oberst]] Kommandeur der [[Panzergrenadierbrigade 31]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1977 bis 1980 war er als [[Brigadegeneral]] Stabsabteilungsleiter I ([[Innere Führung]], Personal, Ausbildung) im Führungsstab der Streitkräfte (FüS I) bzw. [[Beauftragter für Erziehung und Ausbildung des Generalinspekteurs der Bundeswehr|Beauftragter für Erziehung und Ausbildung beim Generalinspekteur der Bundeswehr]] (BEA) in Bonn. Von 1. April 1980 bis 30. September 1982 war der [[Generalmajor]] Kommandeur der [[4. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|4. Panzergrenadierdivision]] in Regensburg und von 1. Oktober 1982 bis 31. März 1986 war er im Dienstgrad eines Generalleutnants [[Kommandierender General]] des [[I. Korps (Bundeswehr)|I. Korps]] in Münster.&amp;lt;ref&amp;gt;https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/c1d5c93a-f584-49d2-916e-c11fa25691b8/&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Kießling-Affäre]] widersprach er Verteidigungsminister [[Manfred Wörner]] bei der Vorverurteilung des denunzierten Generals.&amp;lt;ref&amp;gt;Stuttgarter Zeitung Nr. 255 vom 5. November 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 1. April 1986 war Wachter [[Behördenleiter|Amtschef]] des [[Heeresamt]]es (HA) in Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520555.html Der Spiegel 46/1986.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er mit der geplanten Verkürzung des [[Wehrdienst#Grundwehrdienst|Grundwehrdienstes]] nicht einverstanden war, trat er am 30. November 1986 auf eigenen Wunsch in den vorzeitigen Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Stuttgarter Zeitung Nr. 255 vom 5. November 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wurde er Mitglied des [[Stockholm International Peace Research Institute]] (SIPRI). Wachter war [[SPD|Sozialdemokrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Personen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wehrtechnik&amp;#039;&amp;#039; 19 (1987) 7, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachter, evangelisch, war verheiratet und Vater von drei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Axel Krohn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stability and Arms Control in Europe: The Role of Military Forces within a European Security System&amp;#039;&amp;#039;. [[Stockholm International Peace Research Institute]], Solna 1989, ISBN 91-85114-50-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Achim Kunz, Harald Oberhem (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Beauftragter Erziehung und Ausbildung des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Chronik 1970–2006&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. durch das [[Bundesministerium der Verteidigung]], 2. Auflage, Bonn 2006, S. 37 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/c1d5c93a-f584-49d2-916e-c11fa25691b8/ Nachlass Bundesarchiv N 687]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kommandierende Generale des I. Korps (Bundeswehr)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kommandeure der 4. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Beauftragte für Erziehung und Ausbildung des Generalinspekteurs der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Universität der Bundeswehr München&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025798708|LCCN=n93041694|VIAF=275469998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wachter, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 31 (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtschef des Heeresamtes der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des I. Korps (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der 4. Panzergrenadierdivision (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Universität der Bundeswehr München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wachter, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Veterinär und General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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