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	<title>Gerhard Tucholski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:36:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Tucholski&amp;diff=2165370&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-08-07T11:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Tucholski mit Gitarre.jpg|mini|Gerhard Tucholski mit Gitarre (Foto um 1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Tucholski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1903]] in [[Chojnice|Konitz]], [[Westpreußen]]; † [[31. Oktober]] [[1983]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gitarrist]], Lautenist, [[Komponist]] und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tucholski wurde als Sohn eines Zollsekretärs geboren. Er studierte in Berlin [[Gitarre]] bei Heinrich Jordan (1877–1935)&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Buek: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Jordan zu seinem 50. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Gitarrefreund.&amp;#039;&amp;#039; München 1927, Heft 3–4, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zum 50. Geburtstag Heinrich Jordans&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Gitarre Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jahrgang, Heft 4, S. 94, Wien 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Buek: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre und Ihre Meister&amp;#039;&amp;#039;, Nachtrag 1925–1935, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J. (1. Auflage von 1925), [hier: Druckfehler &amp;quot;Hans&amp;quot; (statt: &amp;quot;Heinrich&amp;quot;) Jordan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Henze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gitarre&amp;#039;&amp;#039; (Manuskript), S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Laute]] bei Hans Neemann (1901–1943) und [[Flöte]]. Als Gitarren- und Lautensolist spielte er in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Konzertberichte (Berlin und Stralsund). In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre&amp;#039;&amp;#039; 9, 1928, Heft 9/10, S. 72–73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Konzertvorschau: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Gitarrist Gerhard Tucholski tritt im Oktober 1929 eine Konzertreise nach Italien an und spielt in folgenden Städten: Florenz, Rom, Neapel, Mailand, Venedig, Turin, Lugano und anschließend in Innsbruck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre&amp;#039;&amp;#039; 10, 1929, Heft 7/8, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konzertbericht &amp;quot;Florenz. Gitarrenkonzert Gerhard Tucholski&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre&amp;#039;&amp;#039; 12, 1931, Heft 3/4, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Konzertbericht von 1928 in Berlin wird er als „junger Architekt“ bezeichnet&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;; es ist nicht bekannt, ob er in diesem Beruf gearbeitet hat. Am 5. Februar 1929 gab er ein Solokonzert in [[Borna]] mit u. a. Werken von [[Fernando Sor]] (Mozart-Variationen), [[Francisco Tárrega]] (Alhambra), [[Isaac Albéniz]] (Asturias) und [[Johann Sebastian Bach]] (Präludium und Bourrée). Dazu hebt der Musikkritiker hervor: „Hier ist der Gitarre ein Meisterspieler entstanden, der durch die hypnotische Kraft seiner Vortragskunst, seiner Anschlagsnuancen wie seines reifen technischen Könnens überhaupt die Hörer in seinen Bann zwingt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kurze: &amp;#039;&amp;#039;Konzertberichte. Borna b. Leipzig. Musikabend des Gitarristen Gerhard Tucholski.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre&amp;#039;&amp;#039; 10, 1929, Heft 3/4, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Musikabend der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst&amp;#039;&amp;#039; im März 1930 bot Gerhard Tucholski mit seinen Gitarrensoli „angesichts der Schwierigkeit des Instruments, des Ernstes und der Verinnerlichung seiner Spielweise für Berlin ganz Außerordentliches“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hamel |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/UBR2ILX44SJDIZQOEWRNVIJTM5377YLU?query=%22Gerhard+Tucholski%22&amp;amp;hit=1&amp;amp;issuepage=8 |titel=Musik und Musiker |hrsg=Deutsche allgemeine Zeitung, Ausgabe für Groß-Berlin vom 28. März 1930, S. 8 |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932–1949 war er Mitglied (2. Terzgitarre) im Berliner Gitarrenquartett von [[Bruno Henze]] (Quintbassgitarre, Arrangements) –  zusammen mit [[Willi Schlinske]] (1. Terzgitarre), [[Erich Bürger (Gitarrist)|Erich Bürger]] (Primgitarre). Sie spielten Konzerte und machten viele Rundfunkaufnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Henze – ein Leben für die Musik&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Gitarrefreund.&amp;#039;&amp;#039; 12. Jahrgang, Nr. 1/2, München 1961, S. 2–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er lehrte an der Musikschule im [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]. Mehrere seiner Bearbeitungen für Gesang und Gitarre, Gitarre solo, Gitarrenduo und Gitarrentrio veröffentlichte er in sechs Heften beim Apollo-Verlag [[Paul Lincke]] Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Russische Volksmusik, Singende Muse an der Pleiße (Sperontes),&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Klassische Melodien, Latin Music I und II&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Südamericana.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Stelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/1_erinnerung_an_gerhard_tucholski.pdf |titel=Erinnerung an Gerhard Tucholski (1903–1983) - Teil 1 |datum=1987-04-15 |abruf=2021-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Stelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/2_berliner_gitarrenquartett.pdf |titel=Erinnerung an Gerhard Tucholski (1903–1983) - Teil 2 - mit Foto vom Berliner Gitarrenquartett |datum=1987-04-15 |abruf=2021-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ausgaben sind heute beim Musikverlag [[Schott Music]] verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte mit seiner Frau, der Malerin [[Hildegard Tucholski]], in bescheidenen Verhältnissen. Sie lernten sich an der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] kennen und heirateten 1935 gegen den Widerstand seines Schwiegervaters. Zeitweilig nahm sie sein Bruder, der Grafiker und Maler [[Herbert Tucholski]], im Atelierhaus in der [[Klosterstraße (Berlin-Mitte)|Klosterstraße]] in Berlin auf. 1942 kam die gemeinsame Tochter Anette zur Welt und die Familien näherten sich wieder an. Später zogen sie ins elterliche Haus nach [[Falkensee]] und 1952 übersiedelten sie nach [[West-Berlin]], wo er an der Musikschule [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorf]] lehrte. Beim Sender [[RIAS]] war er schon seit der Gründung im Jahre 1946 tätig. In der legendären Kindersendung „[[Onkel Tobias]]“, die 1947–1972 im RIAS ausgestrahlt wurde, spielte er die Gitarre, während die Zuhörer im Glauben gelassen wurden, dass &amp;#039;&amp;#039;Onkel Tobias&amp;#039;&amp;#039; (das war der Schauspieler [[Fritz Genschow]]) selbst die Gitarre spielte, die er „Friederike“ nannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Stelle: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Gitarristen im 20. Jahrhundert. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Libbert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre im Aufbruch.&amp;#039;&amp;#039; München 1994, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem spielte Tucholski in einigen [[Hörspiel]]en des RIAS die Gitarre bzw. die Laute, z. B. in &amp;#039;&amp;#039;Franz Schubert. Drei Bilder aus dem Leben des Komponisten&amp;#039;&amp;#039; (3 Teile, 1947), &amp;#039;&amp;#039;Ingeborg&amp;#039;&amp;#039; (von Curt Goetz, 1948) und &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Schaumschlägerei oder Zehn Eier amtlich zu Schaum geschlagen&amp;#039;&amp;#039; (von Elli Tschauner, 1950); in dem Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Cymbeline|Cymbelin]]&amp;#039;&amp;#039; spricht er einen Musiker.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://hspdat.to/index.php?pages/Datenbank/ |titel=Hörspieldatenbank |werk= |hrsg=HspDat.to - für die Hintergründe zum Gehörten |datum= |abruf=2020-05-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 zog er mit seiner Frau nach [[Witzenhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katrinrheinlaendermix.de/seite/244525/%C3%BCber-gerhard-tucholski.html |titel=Ponyhof Lutz - Über Gerhard Tucholski (Das Foto ist spiegelverkehrt, denn Tucholski war Rechtshänder) |zugriff=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er weiter Gitarre unterrichtete. Ein Jahr vor seinem Tod holte ihn seine Tochter nach Berlin zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Stelle: Telefongespräch mit Katrin Rheinländer-Mix, der Enkelin von Gerhard Tucholski, am 26. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tucholskis standen zeitlebens in freundschaftlichem Verhältnis zu [[Käthe Kollwitz]]. Katrin Rheinländer-Mix, Enkeltochter des Künstlerehepaares Hildegard und Gerhard Tucholski, verwaltet und bewahrt den Nachlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Józef Powroźniak: &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neue Musik, Berlin 1979, S. 163.&lt;br /&gt;
* Rainer Stelle: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Gerhard Tucholski (1903–1983)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;ZUPFMUSIKmagazin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4/1987, S. 115–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1277187215|LCCN=nr93037036|VIAF=95544465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tucholski, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Gitarrist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lautenist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tucholski, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gitarrist, Lautenist, Komponist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Konitz, [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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