<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Taschner</id>
	<title>Gerhard Taschner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Taschner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Taschner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T01:47:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Taschner&amp;diff=597938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurl-Berlin am 15. März 2026 um 21:57 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Taschner&amp;diff=597938&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-15T21:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Taschner.jpg|mini|Gerhard Taschners Totenmaske und Handabformungen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Franz Philipp Taschner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1922]] in [[Krnov|Jägerndorf]], [[Tschechoslowakei]]; † [[21. Juli]] [[1976]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Steglitz von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 2430  vom 23. Juli 1976 (Landesarchiv Berlin)&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Geigenvirtuose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Stubenrauchstr 43-45 (Fried) Gerhard Taschner.jpg|mini|Ehrengrab, Stubenrauchstraße 43–45, in [[Berlin-Friedenau]]]]&lt;br /&gt;
Taschner debütierte als Siebenjähriger in Prag mit einem Violinkonzert von Mozart. Später studierte er bei [[Jenő Hubay]] in [[Budapest]], bei [[Bronisław Huberman]] und [[Adolf Bak]] in [[Wien]]. 1939 wurde er Konzertmeister am Stadttheater von [[Brünn]].&lt;br /&gt;
Im Juli 1941, mit 19 Jahren, von [[Wilhelm Furtwängler]] als jüngster erster [[Konzertmeister]] zum [[Berliner Philharmoniker|Philharmonischen Orchester Berlin]] geholt, etablierte er sich in den Kriegsjahren schnell als gefeierter Solist. Taschner stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Taschner, Gerhard&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Arndt, Kiel 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Kriegsende verließ er das Orchester wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 lebte er in [[Rüdesheim]], wirkte als Solist und bildete er mit dem Cellisten [[Ludwig Hoelscher]] und dem Pianisten [[Walter Gieseking]] ein erfolgreiches Trio. 1950 wurde er als Professor an die [[Universität der Künste Berlin|Berliner Hochschule für Musik]] berufen. Bis Anfang der 60er Jahre trat er bei Konzerten in aller Welt auf, dann musste Taschner aufgrund eines Rückenleidens seine Karriere beenden. Danach widmete er sich ausschließlich seiner pädagogischen Tätigkeit.&lt;br /&gt;
Ab März 1943 war er mit der Pianistin Marie Gerda Rothe, geb. Nette (Künstlername &amp;#039;&amp;#039;[[Gerda Nette-Taschner]]&amp;#039;&amp;#039;, * 21. November 1906 in [[Lintelermarsch]];  † 15. Oktober 2012 in Berlin) verheiratet.&lt;br /&gt;
Gerhard Taschner litt gegen Ende seines Lebens unter psychischen Problemen, für die er keine Lösung fand. Er gab sich dem Alkohol hin und starb nach einer Operation an einer Lungenentzündung im [[Charité Campus Benjamin Franklin|Klinikum Steglitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ekowski.de/texte.html |wayback=20130821145842 |text=ekowski.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab auf dem [[Friedhof Schöneberg III]] in [[Berlin-Friedenau]] wurde von 1990 bis 2014 als [[Ehrengrab]] des Landes Berlin geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2005 vergab die [[Universität der Künste Berlin]] den Gerhard-Taschner-Preis für Violine.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Gerhard-Taschner-Gesellschaft (Förderverein für die Wahrung des künstlerischen Vermächtnisses von Gerhard Taschner).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
Mittlerweile wiederveröffentlichte Aufnahmen (ab 1997 bei EMI und bei MDG, zum größten Teil aus Rundfunkarchiven stammend; die relativ wenigen Studioaufnahmen bei Archiphon) zeugen vom überragenden Rang dieses Geigers, dessen Karriere merkwürdig im Sande verlief und der jahrzehntelang völlig der Vergessenheit anheimgefallen war. Zu den diskographischen Höhepunkten gehört seine [[Violinsonate Nr. 9 (Beethoven)|Kreutzer-Sonate]] mit dem Pianisten Walter Gieseking, die spontan in einer Pause bei Orchesteraufnahmen entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* Radiosendung &amp;#039;&amp;#039;Der Geiger Gerhard Taschner&amp;#039;&amp;#039; von Beate Bartlewski, br-klassik vom 24. Februar 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.beate-bartlewski.de/work/ |wayback=20161128133144 |text=Beate Bartlewski – Work }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerstberger, Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der legendäre Geiger Gerhard Taschner: vom ersten Bogenstrich gefangen&amp;#039;&amp;#039;. Wißner, Augsburg 1998, 437 S., ISBN 3-89639-126-7. 2., erg. Aufl. 2000, ISBN 3-89639-214-X&lt;br /&gt;
* Weiler, Klaus: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Taschner – das vergessene Genie: eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Wißner, Augsburg 2004, 272 S., ISBN 3-89639-443-6&lt;br /&gt;
* Stiftung Berliner Philharmoniker: &amp;#039;&amp;#039;Variationen mit Orchester – 125 Jahre Berliner Philharmoniker&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Biografien und Konzerte&amp;#039;&amp;#039;. Henschel, Berlin 2007, ISBN 978-3-89487-568-8, S. 120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120567830}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|1025074}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=120567830|titel=Taschner, Gerhard| datum=2020-02-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege und Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120567830|LCCN=n85269790|VIAF=9993828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Taschner, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berliner Philharmoniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzertmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Taschner, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Violinist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krnov|Jägerndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurl-Berlin</name></author>
	</entry>
</feed>