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	<title>Gerhard Storm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:01:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Storm&amp;diff=373086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A. Hartong: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-03-05T11:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1888]] in der [[Bauerschaft]] Sonsfeld bei [[Haldern]]; † [[20. August]] [[1942]] im [[KZ Dachau]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Pfarrer]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[Märtyrer]] der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Schulen in [[Venlo]] und [[Birkenfeld]] studierte Gerhard Storm [[Theologie]] in [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]], wo er am 8. März 1913 zum Priester geweiht wurde. Im Anschluss wurde Storm [[Kaplan]] der [[St. Martini (Wesel)|St.-Martini]]-Gemeinde in [[Wesel]], ab dem 19. Mai 1920 der [[St. Aldegundis (Emmerich)|St. Aldegundis]]-Gemeinde in [[Emmerich am Rhein|Emmerich]], wo er unter anderem mit der Redaktion der Kirchenpresse des [[Dekanat]]es beauftragt wurde. Zusätzlich gab er ab 1925 als Religionslehrer den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Lebenskundeunterricht|lebenskundlichen Unterricht]]&amp;#039;&amp;#039; an den Berufsschulen der Stadt Emmerich. Zum 1. April 1931 schloss Storm einen Vertrag mit der Stadt, in dem er sich verpflichtete, den Unterricht bis zu seinem 65. Lebensjahr fortzuführen. Im Folgenden wurde dieser Vertrag jedoch am 31. Dezember 1934 durch die nunmehr von [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] geführte Stadt nach dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] gekündigt. Daraufhin forderte Storm die ihm vorenthaltenen Gehalts- bzw. Pensionsbezüge bis in das Jahr 1936 hinein erfolgreich ein. Neben seiner Lehrtätigkeit setzte sich Storm insbesondere für die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Jugend ein. So beteiligte er sich an der Errichtung eines Jugendheims und verteilte monatlich an die ihm anvertrauten Jugendlichen einen selbst verfassten Rundbrief. Infolge des Verbots kirchlicher Jugendverbände avancierte Storm zum [[Jugendseelsorge]]r, was die Nationalsozialisten dazu veranlasste, ihn zu [[Überwachung|beschatten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Frieling: &amp;#039;&amp;#039;Priester aus dem Bistum Münster im KZ&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1992, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Storm als [[Lazarett]]&amp;amp;shy;pfarrer in Emmerich verpflichtet. Auch hier wurde Storm beschattet, doch erst in einer [[Predigt]] vom 11. Januar 1942 sah man schließlich einen Grund für eine Verhaftung. Am 15. Januar ging ein Bericht an die [[Gestapo]], der insbesondere das Zitat hervorhob: „Genau so ginge es einem Staate, der durch Gesetze und Verordnungen das morsche Staatsgebilde künstlich aufputzte und so weiter. Auch dieses Staatsgebilde bräche zusammen, wenn die Zeit da sei.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian Frieling 192&amp;quot;&amp;gt;Christian Frieling: &amp;#039;&amp;#039;Priester aus dem Bistum Münster im KZ&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1992, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter schrieb der Polizist, der Storms Predigten überwachte: „Wenn er auch nicht den heutigen Staat besonders bezeichnete, so war doch aus seinen Worten unschwer zu entnehmen, was er sagen wollte. Der genaue Wortlaut seiner Ausführungen kann nicht wiedergegeben werden. Diese Abzweigung gehörte nicht in den Sinn seiner Predigt hinein und war eine direkte Entgleisung.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian Frieling 192&amp;quot; /&amp;gt; Bei der anschließenden Hausdurchsuchung wurden die Originalausarbeitungen der Predigten vom 1. und vom 11. Januar 1942, die Predigt &amp;#039;&amp;#039;Das Heil kommt von den Juden&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1938 sowie 95 weitere Predigten beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. März wurde Storm in Emmerich vernommen und schließlich am 15. Mai um 13 Uhr auf Geheiß der Gestapo festgenommen. Vorerst brachte man ihn ins Emmericher Polizeigefängnis, drei Tage später überführte man ihn ins Männergefängnis in [[Düsseldorf]]. Von dort aus wurde Storm ins [[KZ Dachau]] gebracht, wo er am 23. Juli interniert wurde und, von einem Lungenleiden geschwächt, schon nach wenigen Wochen am 20. August an den Folgen der Haft verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Frieling: &amp;#039;&amp;#039;Priester aus dem Bistum Münster im KZ&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1992, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der amtlichen Mitteilung hieß es, er sei an [[Darmkatarrh]] gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräber von Heinz Bello und Gerhard Storm, Xantener Dom, Krypta-9416.jpg|mini|Die Gräber von [[Heinz Bello]] und Gerhard Storm in der Krypta der Xantener Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Jan Otten und Gerhard Storm, Aldegundiskirche Emmerich am Rhein-112945.jpg|mini|Gedenktafel für den Pfarrer Jan Otten und den Kaplan Gerhard Storm an der St. Aldegundiskirche in Emmerich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Storms Urne wurde zunächst auf dem Friedhof in [[Haldern]] beigesetzt, bis sie am 3. September 1966 in die [[Krypta]] der [[St. Viktor (Xanten)|Xantener Stiftskirche]] als Gedenkstätte für neuzeitliche Märtyrer überführt wurde. In der [[St. Aldegundis (Emmerich)|St. Aldegundiskirche]] in Emmerich erinnert eine Gedenktafel an ihren Kaplan Gerhard Storm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche nahm Kaplan Gerhard Storm im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schülerinnen und Schüler der Stolperstein-AG des Gymnasiums Birkenfeld verlegten am 11. Mai 2017 einen Stolperstein vor dem ehemaligen Gebäude des Gymnasiums in der Schneewießenstraße in Birkenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alex Bettray: &amp;#039;&amp;#039;Vor fünfzig Jahren: Schreibverbot für den Priester und Religionslehrer Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Kalender für das Klever Land 36&amp;#039;&amp;#039;. Boss, Kleve 1986, {{ISSN|0174-0520}}, S. 32–36.&lt;br /&gt;
* Christian Frieling: &amp;#039;&amp;#039;Priester aus dem Bistum Münster im KZ. 38 Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1992. ISBN 3-402-05427-2. Darin S.&amp;amp;nbsp;191–194: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Gollnick: &amp;#039;&amp;#039;Vom Winde nicht verweht: Gerhard Storm, Prophet und Rebell&amp;#039;&amp;#039;. Schröder, Bad Honnef 1988, ISBN 3-926196-10-6.&lt;br /&gt;
* Franz Kloidt: &amp;#039;&amp;#039;KZ-Häftling Nr. 32281. Blutzeuge Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;. Gesthuysen, Xanten 1966.&lt;br /&gt;
* Christian Frieling, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Kaplan Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und überarbeitete Auflage 2024,j Bd. I, S. 539–542.&lt;br /&gt;
* Hans-Karl Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Storm, Gerhard&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon]]&amp;#039;&amp;#039; (BBKL),  Bd. XXI (2003) Sp. 1472–1474.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rundbrief Internationaler Karl-Leisner-Kreis&amp;#039;&amp;#039; (IKLK), Nr. 36, Kleve 1997, S. 49–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118850822}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gerhard-storm/DE-2086/lido/57c95690273fd6.37954499 &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Storm&amp;#039;&amp;#039;] im Portal „Rheinische Geschichte“ des Landschaftsverbands Rheinland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118850822|VIAF=74650605|LCCN=no/2012/049457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Storm, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Storm, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Märtyrer der katholischen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haldern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A. Hartong</name></author>
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