<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Steffen</id>
	<title>Gerhard Steffen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Steffen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Steffen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T23:17:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Steffen&amp;diff=2474259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Liebermary: Normdaten korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Steffen&amp;diff=2474259&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-01T10:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Walter Steffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1933]] in [[Bagdad]]; † [[18. November]] [[2000]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Kabarettist]] und [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steffen wuchs als Sohn des deutschen Diplomaten [[Willi Georg Steffen]] in [[Mosul]], [[Bagdad]], [[Berlin]] und [[Graz]] auf. Nach der [[Matura]] begann er in Graz ein Biologiestudium und engagierte sich im dortigen Studentenkabarett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde er in Graz mit dem Komponisten, Schriftsteller, Chansonnier [[Dieter Gogg]], [[Kuno Knöbl]] und Udo Simonitsch zum Mitbegründer des Studentenkabaretts &amp;#039;&amp;#039;Der Würfel&amp;#039;&amp;#039;. [[Gerhard Bronner]] engagierte ihn daraufhin 1961 zusammen mit Eva Pilz, Isa Franke, Erich Frank, [[Felix Dvorak]], Kuno Knöbl, [[Peter Orthofer]] für sein im Oktober 1959 neu entstandenes [[Neues Theater am Kärntnertor]] in der Walfischgasse in Wien. Dort trat Steffen im Programm &amp;#039;&amp;#039;Weh dem, der rügt!&amp;#039;&amp;#039; auf, das am 25. August 1961, auch im 2. Programm der [[ARD]] ausgestrahlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1966 wechselte Steffen an das 1953 gegründete Theater [[Die Tribüne]], das sich im Untergeschoss des [[Café Landtmann]] befindet. Dieses Theater, in dem er u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;1913 – Das Jahr vor Sarajewo&amp;#039;&amp;#039; von Rudolf Weys und in &amp;#039;&amp;#039;Bankraub für Anfänger&amp;#039;&amp;#039; von Michael André auftrat, wurde zum Sprungbrett für seine Karriere. Dort blieb er bis 1967 und trat anschließend bis 1975 in dem anfänglich noch von dem Kabarettisten [[Karl Farkas]] geleiteten [[Simpl (Wien)|Kabarett Simplicissimus]] in der Wollzeile im I. Wiener [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] auf. Gleichzeitig war er in Programmen des &amp;#039;&amp;#039;Theaters der Jugend&amp;#039;&amp;#039; im [[Renaissancetheater (Wien)|Renaissancetheater]] und im [[Theater an der Wien]] zu sehen. Er erhielt Engagements für die [[Sommerfestspiel]]e in [[Schloss Porcia]], im Burghof [[Perchtoldsdorf]], zum Welt-Theater-Festival [[Petronell-Carnuntum|Carnuntum]] und in [[Stockerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 berief ihn das [[Volkstheater Wien]] zum Mitglied des Ensembles. Hier machte er sich als [[Charakterschauspieler]], auch in Stücken von [[Johann Nepomuk Nestroy]], einen Namen. Am Volkstheater war er in der Saison 1988/1989 u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Nikolai Gogol]]s [[Der Revisor]], in [[Karl Schönherr]]s &amp;#039;&amp;#039;Glaube und Heimat&amp;#039;&amp;#039; und in [[František Langer]]s &amp;#039;&amp;#039;Das Kamel geht durch das Nadelöhr&amp;#039;&amp;#039;, in [[Peter Turrini]]s &amp;#039;&amp;#039;Der tollste Tag&amp;#039;&amp;#039;, in Johann Nestroys &amp;#039;&amp;#039;[[Verwickelte Geschichte!]]&amp;#039;&amp;#039;, in [[Lotte Ingrisch]]s &amp;#039;&amp;#039;Lambert Veigerl macht sein Testament&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. 1990/1991 trat Steffen in [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;Figaro läßt sich scheiden&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;Hin und her&amp;#039;&amp;#039; auf. Er spielte anschließend in [[Felix Mitterer]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder des Teufels&amp;#039;&amp;#039;, trat in [[Gabriela Zapolska]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Moral der Frau Dulska&amp;#039;&amp;#039; als Herr Dulski auf und spielte in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039; den Hakenfinger Jakob. In der folgenden Saison erschien er als Lukas Laban in Dusan Kovacevics &amp;#039;&amp;#039;Der Profi&amp;#039;&amp;#039;, gab den Feuerwehrmann in [[Biedermann und die Brandstifter]] von [[Max Frisch]] und spielte den Pilger in [[Franz Grillparzer]]s &amp;#039;&amp;#039;Weh dem, der lügt!&amp;#039;&amp;#039;. Ferner spielte Steffen den Ferdinand Liechtl in [[Der zerbrochne Krug]] von [[Heinrich von Kleist]] und den Marchese Vincelli in Nestroys &amp;#039;&amp;#039;[[Liebesgeschichten und Heurathssachen]]&amp;#039;&amp;#039;. In seiner letzten Saison 1993/1994 war er als Ernst in [[Kerstin Specht]]s &amp;#039;&amp;#039;Lila&amp;#039;&amp;#039; und als Bäci in [[Heinrich Spoerl]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Maulkorb&amp;#039;&amp;#039; zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Steffen Gerhard.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen war der zweite von drei Söhnen aus der ersten Ehe von [[Willi Georg Steffen]] mit Erna Steffen, geb. Pfingstl (1906–1979). Er war mit Heimgard Bendl (*&amp;amp;nbsp;1938 in Wien) verheiratet, mit der er zwei Töchter hat: Angelica und Regina Steffen (beide *&amp;amp;nbsp;1962 in Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Steffen wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 2, Reihe 13, Nummer 52) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmographie ==&lt;br /&gt;
Steffen spielte wiederholt in Rollen in TV-Produktionen des [[Österreichischer Rundfunk|Österreichischen Rundfunks]] (ORF) mit. 1966 war er unter eigenem Namen in &amp;#039;&amp;#039;Donaug’schichten, W. M. und die kleinen Gauner&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. 1969 erschien er in einer Folge der Serien &amp;#039;&amp;#039;Bilanz der Saison&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;Die große Glocke&amp;#039;&amp;#039; sowie in dem Kinderfilm &amp;#039;&amp;#039;Der Gürtel des Namajok… Kid Falkenauge – Meisterdetektiv&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 trat er in &amp;#039;&amp;#039;[[Die lustigen Vier von der Tankstelle]]&amp;#039;&amp;#039; und in zwei Folgen von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (Fernsehserie)|Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Fritz Muliar]] auf, dann 1973 in &amp;#039;&amp;#039;Die drei Väter der Romy Schröder&amp;#039;&amp;#039; und in zwei Folgen von &amp;#039;&amp;#039;Hallo – Hotel Sacher… Portier!&amp;#039;&amp;#039; und 1975 erneut an der Seite von Fritz Muliar in der Verfilmung von [[Gregor von Rezzori]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Maghrebinische Geschichten#Verfilmung|Maghrebinischen Geschichten]]&amp;#039;&amp;#039;. Steffen war in mehreren Folgen der Folgen der Krimireihe [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]] zu sehen: 1978 verkörperte er den Dr. Rieger in &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Mord im Krankenhaus|Mord im Krankenhaus]]&amp;#039;&amp;#039;, 1981 trat er in &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Mord in der Oper|Mord in der Oper]]&amp;#039;&amp;#039; und 1987 in &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Superzwölfer|Superzwölfer]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Er spielte von 1980 bis 1982 in 13 Folgen den Johann in der TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Ringstraßenpalais]]&amp;#039;&amp;#039; und war 1988 einer der Darsteller in der TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;Heiteres Bezirksgericht&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Weck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabarettauftritte ==&lt;br /&gt;
=== Neues Theater am Kärntnertor ===&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1961: &amp;#039;&amp;#039;Weh dem, der rügt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1961: &amp;#039;&amp;#039;Wedel sei der Mensch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1962: &amp;#039;&amp;#039;Sumper fidelis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1963: &amp;#039;&amp;#039;Das heiße Eisen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1963: &amp;#039;&amp;#039;Die Arche Nowak&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1964: &amp;#039;&amp;#039;Nie wieder Kabarett&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1964: &amp;#039;&amp;#039;Compagnero olé&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1965: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Testwochen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1965: &amp;#039;&amp;#039;Wer fürchtet sich vorm Zeitventil&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Winter 1965: &amp;#039;&amp;#039;Die Romantiker&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Februar 1966: &amp;#039;&amp;#039;Pianolastory&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabarett Simplicissimus „Simpl“ ===&lt;br /&gt;
* Frühling 1966: &amp;#039;&amp;#039;Mit roter Tinte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1967: &amp;#039;&amp;#039;Jeder gegen jeden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1968: &amp;#039;&amp;#039;Mit eiserner Hand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1968: &amp;#039;&amp;#039;Heiter bis wolking&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1969: &amp;#039;&amp;#039;Amor – go home!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1969: &amp;#039;&amp;#039;Gangster über Wien!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1970: &amp;#039;&amp;#039;Vorher und Nachher&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1970: &amp;#039;&amp;#039;Zurück zur Zukunft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1971: &amp;#039;&amp;#039;Pop und Porno&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1971: &amp;#039;&amp;#039;Manche mögen´s romantisch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1972: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre jung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1972: &amp;#039;&amp;#039;Es könnte sein...!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1973: &amp;#039;&amp;#039;Hinter offenen Türen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1974: &amp;#039;&amp;#039;Öl ins Feuer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbst 1974: &amp;#039;&amp;#039;Teufel, komm raus!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst#Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]], 1989&lt;br /&gt;
* [[Karl-Skraup-Preis]], für schauspielerische Gesamtleistung, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0825125}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20001121_OTS0224/volkstheater-wien-trauert-um-erich-margo-und-gerhard-steffen Nachruf Gerhard Steffens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1329931300|VIAF=230171732623709080000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steffen, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Skraup-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steffen, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steffen, Gerhard Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kabarettist und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bagdad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Liebermary</name></author>
	</entry>
</feed>