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	<title>Gerhard Siebel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:51:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Siebel&amp;diff=1550815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wied2016 am 9. Januar 2025 um 23:04 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-09T23:04:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Gerhard Siebel (1784–1831), 1817.png|mini|Johann Gerhard Siebel (um 1817)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Gerhard Siebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1784]] in [[Elberfeld]] (heute Stadtteil von [[Wuppertal]]); † [[8. Oktober]] [[1831]] in [[Baden-Baden]]) war ein Elberfelder Kaufmann, Lokalpolitiker ([[Munizipalrat]]), Diplomat und Publizist. Er schrieb unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Götz vom Rhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebel wurde als Sohn eines wohlhabenden Elberfelder Textilkaufmanns geboren und wurde am 19. Mai 1784 in Elberfeld getauft. Er fiel schon in seiner Jugend durch seine sehr ausgeprägte sprachlich-dichterische Begabung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebel reiste 1806/07 – beauftragt auch wegen seiner französischen Sprachkenntnisse – als 22-Jähriger nach Warschau zu [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]], um diesen zu einzelnen Lockerungen seiner Handelsbeschränkungen zu bewegen, die damals das [[Bergisches Land|Bergische Land]] erheblich schädigten. Er erreichte die Wiederfreigabe des Handels mit Italien. Zwei weitere Reisen führten ihn 1808 und 1811 als Mitglied von Wirtschaftsdelegationen nach Paris zu [[Joachim Murat]], dem Großherzog von Berg – diesmal ohne dass die diplomatische Mission erfolgreich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Begegnung Siebels mit Napoleon fand im Jahre 1811 im Düsseldorfer Hofgarten anlässlich einer Industrieausstellung statt. Napoleon musterte Siebel und sagte: „Eh bien, vous êtes très riche?“ („Na, Sie sind wohl sehr reich“?) Unbefangen erwiderte Siebel „Sire, je suis à mon aise“ („Majestät, ich habe, was ich brauche.“) Die Anekdote ist überliefert in den Memoiren von [[Johann Wilhelm Fischer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 war er Mitgründer der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Hermann zum Lande der Berge&amp;#039;&amp;#039; in Elberfeld. Er betätigte sich als engagierter Publizist, unter anderem in der Zeitschrift [[Hermann (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039;]], und baute die Elberfelder Schützengilde zum Bergischen [[Landsturm]] um. Darüber hinaus schrieb er poetische Werke und war ein kenntnisreicher Kunstsammler. Er starb in Baden-Baden und wurde auf dem [[Burgfriedhof (Bad Godesberg)|Burgfriedhof]] in [[Godesberg]] bei [[Bonn]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Elberfelder Bürgermeisters [[Johann Wilhelm Siebel (Politiker, 1743)|Johann Wilhelm Siebel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marie-Luise Baum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Biographien&amp;#039;&amp;#039;. 2. Folge, Wuppertal 1960, S. 115 ff.&lt;br /&gt;
* Gerhart Werner: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal in napoleonischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Wuppertal 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142575755|VIAF=157885309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siebel, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1784]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siebel, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Siebel, Johann Gerhard (vollständiger Name); Rhein, Götz vom (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Munizipalrat, Diplomat und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1784&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1831&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wied2016</name></author>
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