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	<title>Gerhard Schrot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Turpit: damals KMU, EMAU</title>
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		<updated>2025-03-21T18:47:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;damals KMU, EMAU&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Schrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1920]] in [[Leipzig]]; † [[31. Oktober]] [[1966]] in [[Greifswald]]) war ein deutscher [[Alte Geschichte|Althistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schrot legte 1938 sein Abitur ab und leistete bis 1939 seinen [[Reichsarbeitsdienst]] sowie seinen Militärdienst ab. Seit dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente Schrot als Soldat und war nach 1945 bis 1949 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Schon während der Gefangenschaft besuchte er 1948/49 eine [[Antifa-Schule]], trat 1949 in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein und begann im Mai mit einer [[Neulehrer]]ausbildung, die er im Oktober beendete. Nach einer kurzen Zeit als aktiver Neulehrer begann er ein Studium der Fächer Geschichte und [[Latein]] an der [[Universität Leipzig]]. Einer seiner Lehrer war [[Franz Altheim]]. 1952 legte Schrot sein Staatsexamen ab, wurde 1953 zunächst wissenschaftlicher Assistent und 1953 außerplanmäßiger wissenschaftlicher Assistent. Die Promotion erfolgte im September 1957 bei [[Franz Zimmermann (Philologe)|Franz Zimmermann]] und [[Franz Dornseiff]] mit einer Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Über die Rentabilität der römischen Landwirtschaft der ausgehenden Republik&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1958 lehrte und forschte er als wissenschaftlicher Oberassistent an der Abteilung Geschichte des Altertums der Karl-Marx-Universität Leipzig und war mit der Wahrnehmung einer Dozentur am Institut für Allgemeine Geschichte daselbst beauftragt. Die Habilitation erfolgte im Juni 1963 mit &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Geschichte des Handwerks im republikanischen Rom&amp;#039;&amp;#039;, Gutachter waren [[Robert Heidenreich (Archäologe)|Robert Heidenreich]], [[Sergej L. Uttschenko]], [[Imre Trencsényi-Waldapfel]] und [[Rigobert Günther]]. Ein erster Anlauf der Habilitation war zuvor gescheitert, weshalb eine geplante Berufung an die [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] scheiterte und [[Detlef Lotze]] die Stelle bekam. Seit November 1963 bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1966 lehrte Schrot als Dozent für Alte Geschichte an der [[Universität Greifswald|Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner viermal aufgelegten &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Studium der Geschichte des alten Rom&amp;#039;&amp;#039; hatte Schrot nachhaltigen Einfluss auf die Ausbildung der Geschichtslehrer der DDR einer ganzen Generation. Mit Rigobert Günther, H. Hahn, [[Gottfried Härtel]] und Sabine Winkler gehörte er zu einer Gruppe parteinaher Althistoriker, die sich an der  Karl-Marx-Universität Leipzig sammelten, dort schnell Karriere machten und an einem neuen althistorischen Weltbild arbeiteten. Mit seiner Sichtweise zu den antiken und orientalischen Produktionsverhältnissen, die auch Günther teilte, stand er der Sichtweise [[Liselotte Welskopf-Henrich|Elisabeth Charlotte Welskopfs]] entgegen, der inhaltliche Streit wurde recht offen ausgetragen. [[Beat Näf]] charakterisierte „Schrot als parteinahen Althistoriker der zweiten Reihe, der sich zusammen mit Wissenschaftlern mit klangvolleren Namen wie Rigobert Günther für den Kampf gegen &amp;#039;bürgerliche Wissenschaft&amp;#039; engagierte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sehepunkte.de/2022/06/36880.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Sehepunkte&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 22 (2022), Nr. 6: Rezension von: &amp;#039;&amp;#039;Altertumswissenschaft in Greifswald&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2022-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtigster Schüler Schrots war [[Hans Joachim Herrmann (Althistoriker)|Hans Joachim Herrmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Burkhard Meißner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Alte Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Anmerkungen zum Geschichtsbild Rigobert Günthers.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Isolde Stark]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Charlotte Welskopf und die Alte Geschichte in der DDR. Beiträge der Konferenz vom 21. bis 23. November 2002 in Halle/Saale.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08457-6, S. 90–107 (auch zum Teil in anderen Beiträgen des Sammelbandes Informationen zu Schrot).&lt;br /&gt;
* [[Lothar Mertens]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern aus der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2006, ISBN 3-598-11673-X, S. 552–553.&lt;br /&gt;
* Matthias Willing: &amp;#039;&amp;#039;Ein Marxist der ersten Stunde – Der DDR-Althistoriker Gerhard Schrot (1920–1966).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; 54, 2024, S. 76–108 ([https://www.fera-journal.eu/index.php/ojs-fera/article/view/374 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137819501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137819501|VIAF=161488713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrot, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schrot, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Althistoriker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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