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	<title>Gerhard Schmidhuber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:32:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Schmidhuber&amp;diff=900550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-04-21T06:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-088-3743-15A, Gerhard Schmidhuber.jpg|mini|Gerhard Schmidhuber als Oberst im Januar 1944]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Schmidhuber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1894]] in [[Dresden]]; † [[11. Februar]] [[1945]] in [[Budapest]]) war ein deutscher [[Generalmajor]] der [[Wehrmacht]], der die Auslöschung des [[Budapester Ghetto|Budapester Ghettos]] verhinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmidhuber trat am 1. April 1914 als [[Einjährig-Freiwilliger]] in die [[Sächsische Armee]] ein. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er im [[12. Königlich Sächsisches Infanterie-Regiment Nr. 177|12. Infanterie-Regiment Nr. 177]] eingesetzt, wo er am 8. September 1915 zum [[Leutnant]] der Reserve befördert wurde. Ausgezeichnet mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] schied Schmidhuber am 21. Februar 1920 aus der Armee aus und wurde kaufmännisch tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. Oktober 1933 erfolgte in der Offizierkommandantur Dresden seine Wiedereinstellung als [[L-Offizier]] und [[Oberleutnant]] der Reserve. Am 15. Oktober 1934 wurde er in das aktive Verhältnis übernommen, mit [[Rangdienstalter]] vom 1. Dezember 1935 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und im Infanterieregiment 10 verwendet. Ab 10. November 1938 war er [[Kompaniechef]] im Infanterieregiment 103 und übernahm am 1. April 1939 als [[Major]] das II. Bataillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bataillonskommandeur nahm Schmidhuber zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am [[Überfall auf Polen]] teil, danach am [[Westfeldzug]] in Frankreich, am [[Balkanfeldzug (1941)|Überfall auf Jugoslawien]] und ab Juni 1941 am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]]. Am 1. Juli 1941 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert. Im Februar 1942 erhielt er für seinen Einsatz an der Ostfront das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus D. Patzwall, Veit Scherzer: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Kreuz 1941 – 1945 Geschichte und Inhaber Band II&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2001, S. 411.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. April 1942 gab Schmidhuber die Bataillonsführung ab und wurde rückwirkend zum 1. April 1942 [[Oberst]] befördert. Danach wurde er als Lehrgruppenleiter an der Panzertruppenschule II verwendet. Mit dem 11. Juli 1943 übernahm er die Führung des Panzergrenadierregiments 304 der [[2. Panzer-Division (Wehrmacht)|2. Panzer-Division]] an der Ostfront. Dort wurde er am 18. Oktober 1943 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet. Vom 3. Februar bis 1. März 1944 nahm Schmidhuber am 9. Divisionsführer-Lehrgang in Hirschberg teil und war danach als stellvertretender Führer von Panzerdivisionen eingesetzt, so bei der [[7. Panzer-Division (Wehrmacht)|7. Panzer-Division]] ab 2. Mai 1944. Am 9. September 1944 übernahm er die Führung der Reste der in Rumänien zerschlagenen [[13. Panzer-Division (Wehrmacht)|13. Panzer-Division]] und leitete ihre Wiederaufstellung in Ungarn. Am 1. Oktober 1944 wurde Schmidhuber Divisionskommandeur und Generalmajor. Seine Division wurde Weihnachten 1944 in Budapest zusammen mit anderen deutschen und ungarischen Verbänden eingeschlossen. Nach seiner Erwähnung im [[Wehrmachtbericht]] am 20. Dezember 1944 erhielt er am 21. Januar 1945 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (706. Verleihung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht um Budapest]] endete mit einem Ausbruchsversuch der letzten Einheiten, bei dem Schmidhuber am 11. Februar 1945 in der Retekstraße, nahe dem Heuplatz (Széna tér) in Budapest fiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ungváry&amp;quot;&amp;gt;Krisztián Ungváry: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht um Budapest 1944/45. Stalingrad an der Donau.&amp;#039;&amp;#039; F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München 1999, ISBN 3-7766-2120-6, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste bei der Rettung der letzten überlebenden [[Juden]] in Budapest wurde er 2007 postum von der ungarischen Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Népszabadság]]&amp;#039;&amp;#039; geehrt. [[Raoul Wallenberg]]s Autorität hatte bewirkt, dass Schmidhuber das Budapester Ghetto gegen die ungarischen [[Pfeilkreuzler]] unter Schutz stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritjof Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Engel von Budapest.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19699043.html Der Spiegel 30/2001.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Keilig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1983, S. 303.&lt;br /&gt;
* Dieter Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Magdeburger Division. Zur Geschichte der 13. Infanterie- und 13. Panzer-Division 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Mittler &amp;amp; Sohn, 2001, S. 263 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://nol.hu/cikk/431935 István Szende: &amp;#039;&amp;#039;Egy hiányzó tábla.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Népszabadság.&amp;#039;&amp;#039; 2007. január 18.] (ungarisch, gesichtet 3. Februar 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidhuber, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Panzergrenadier-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidhuber, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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