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	<title>Gerhard Schill - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JKowar: Link bei Erstnennung des Begriffs</title>
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		<updated>2025-12-23T13:36:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link bei Erstnennung des Begriffs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-1115-037, Dresden, Lafontaine-Besuch.jpg|mini|Gerhard Schill (rechts) während eines Besuches von [[Oskar Lafontaine]] im Jahr 1985 in Dresden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Gerhard Schill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1925]] in [[Chemnitz]]; † [[6. April]] [[2000]] in [[Dresden]]) war [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Oberbürgermeister der Stadt Dresden]] von 1961 bis 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerhard Schill Grab Dresden.JPG|mini|hochkant|Grab von Gerhard Schill auf dem Urnenhain Tolkewitz]]&lt;br /&gt;
Paul Gerhard Schill wurde in Chemnitz als Sohn eines [[Schlosserei|Schlossers]] geboren. Nach der Volksschule begann er eine Lehre als Kaufmannsgehilfe, brach diese aber ab. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der [[Hitlerjugend]], am 4. Januar 1943 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.351.370).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37390212&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Kappelt: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DDR. Nazis in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Berlin Historica, Berlin 2009, ISBN 978-3-939929-12-3, S. 502.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schill kämpfte als [[Panzergrenadier]] an der Ostfront.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verwundung in [[Prag]] [[Fahnenflucht|desertierte]] er in den letzten Kriegstagen aus der [[Wehrmacht]]. Im Jahre 1945 nahm er eine neue Tätigkeit als Polizist in Chemnitz auf und trat 1946 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium an der [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft|Verwaltungsakademie]] in [[Forst Zinna]] von 1950 bis 1952 erhielt er eine Anstellung als persönlicher Referent von Ministerpräsident [[Max Seydewitz]]. Zum Chef der Staatlichen [[Plankommission]] im [[Rat des Bezirkes]] [[Bezirk Dresden|Dresden]] befördert, arbeitete er dort bis 1958 und stieg in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Bezirksleitung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1961 bestimmte ihn das [[ZK der SED]] zum Nachfolger von [[Herbert Gute]], sobald dessen Amtsenthebung wirksam geworden war. Während Schills Amtszeit erfuhr die Wirtschaft der Stadt Dresden einen deutlichen Aufschwung. Sehr viele Nachkriegsbauten Dresdens fielen unter seine Verantwortung. Unter ihm begann auch die Karriere der späteren Chefassistentin [[Wolfgang Berghofer]]s, Ursula Wehner, mit ihrem Einstieg 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1964 unterzeichneten Schill und die stellvertretende Oberbürgermeisterin [[Coventry]]s Elsie Jones im Ratssitzungssaal des Dresdner Rathauses den Freundschaftsvertrag mit der englischen Stadt Coventry, die bereits seit 1959 [[Partnerstadt]] Dresdens war. Ein für Mai 1965 geplanter Gegenbesuch in Coventry anlässlich einer Ausstellung über Dresden scheiterte, weil ihm die Briten über das [[Allied Travel Office]] im Einklang mit damaligen Regeln und der [[Hallstein-Doktrin]] die Einreise verweigerten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Hintergründen und Auswirkungen der &amp;#039;&amp;#039;Schill-Affäre&amp;#039;&amp;#039; siehe Merrilyn Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Communing with the enemy: covert operations, Christianity and Cold War politics in Britain and the GDR.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt etc.: Peter Lang 2005, ISBN 978-3-03910-192-4, S. 203 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1984 reiste er zu Gesprächen nach [[Bayreuth]] und nahm 1985 an den [[Nürnberg]]er Friedensgesprächen der SPD teil. Schill trat 1986 aus gesundheitlichen Gründen als OB zurück und wurde 1990 Mitglied der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]. Am 6. April 2000 starb Gerhard Schill in Dresden. Sein Grab befindet sich auf dem [[Urnenhain Tolkewitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=gerhard-paul-schill|lemma=Schill, Gerhard Paul|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3036}}&lt;br /&gt;
* Christel Hermann: Oberbürgermeister der Stadt Dresden Gerhard Schill. In: Dresdner Geschichtsbuch 10, Stadtmuseum Dresden 2004, S. 207–216, ISBN 3-936300-17-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108337731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT= [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Oberbürgermeister von Dresden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= 1961–1986&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Herbert Gute]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Wolfgang Berghofer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108337731|VIAF=551178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schill, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schill, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schill, Paul Gerhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker, Oberbürgermeister der Stadt Dresden (1961–1986)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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