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	<title>Gerhard Scheler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T04:38:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Scheler&amp;diff=1945307&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qcomp: /* Leben und Werk */ unvollständigen EN (hinter paywall) entfernt; Todesanzeige genügt</title>
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		<updated>2023-12-11T17:44:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; unvollständigen EN (hinter paywall) entfernt; Todesanzeige genügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Scheler 2010.jpg|mini|Gerhard Scheler bei seinem Ehrenkolloquium am 30. April 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Scheler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1930]] in [[Steinach (Thüringen)|Steinach]]; † [[9. Februar]] [[2014]] ebenda) war ein deutscher Experimentalphysiker und Pionier der Kernspinresonanzspektroskopie [[Kernspinresonanzspektroskopie|(NMR)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Details von Leben und Laufbahn sind nicht belegt}}&amp;lt;!--evt gibt&amp;#039;s hinter einer Paywall hier Infos: https://www.insuedthueringen.de/inhalt.sonneberg-neuhaus-weltklasse-physiker-gerhard-scheler.b691000b-2de6-406b-bb68-719cb56c2c20.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 Abitur in Steinach (Thür.), danach bis 1950 Oberschulhelfer. In der damaligen DDR war Scheler der direkte Zugang zum Studium verwehrt, da sein Vater nicht der Arbeiterklasse angehörte. Er studierte ab 1950 Physik an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]]. Der damalige Institutsdirektor [[Wilhelm Schütz (Physiker)|Wilhelm Schütz]] hatte unter der Zielvorgabe, „Spektroskopie aller Wellenlängen“ in seinem Institut zu vereinen, die Forschung im damals neuen Feld [[Kernresonanzspektroskopie]] (NMR) angestoßen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erstes jenaer NMR Kernresonanzspektrometer 1954.jpg|links|miniatur|1954 erster Laboraufbau eines Kernresonanzspektrometers in Jena]]&lt;br /&gt;
In diesem Umfeld begann Scheler 1953 seine Aktivitäten in der NMR unter den schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit und war so an den Jenaer Arbeiten im Bereich der NMR von den Anfängen bis zum Ende 2005 führend beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erstes NMR Signal in Jena 1954.jpg|miniatur|Das erste NMR-Signal in Jena gelang 1954]]&lt;br /&gt;
1954 gelang es, ein erstes NRM-Signal nachzuweisen, 1955 war die Diplomarbeit (Mitbetreuer [[Bruno Elschner]], Manfred Pettig, Max Schubert) abgeschlossen. 1958 hatte die NMR in Jena durch die Entwicklung und Bau eines hochauflösenden NMR-Flüssigkeitsspektrometers und ab 1968 durch die Entwicklung und Applikation von hochauflösenden NMR-[[Festkörperspektroskopie|Festkörperspektrometern]] im Gebiet des [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]] eine einzigartige Stellung erreicht. Die Jenaer Gruppe lieferte wesentliche Zuarbeiten zu den kommerziellen Spektrometern von [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss Jena]] und dem Zentrum für wissenschaftlichen Gerätebau (ZWG) der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] (AdW).&amp;lt;ref name=&amp;quot;JenaerJahrbuchBd6&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;50 Jahre magnetische Kernresonanz (NMR) am Physikalischen Institut der Universität Jena&amp;#039;&amp;#039;. Jenaer Jahrbuch zur Technik- und Industriegeschichte, Band 6, 2004, Glaux-Verlag Jena, ISBN 3-931743-77-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Scheler promovierte 1961, wiederum unter Schütz, zum Thema „Aufbau und Erprobung eines hochauflösenden NMR-Spektrometers“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://d-nb.info/481064710 |titel=Eintrag bei der DNB |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre führten Scheler und Mitarbeiter die von [[Richard R. Ernst]] begründete Fourier-Transform-NMR-Spektroskopie in Jena ein. Da seiner Gruppe in der DDR bis 1976 keine [[Digitalrechner|digitalen Rechner]] zur Verfügung standen, wurde zunächst ein selbstgebauter [[Analogrechner]] zur [[Fourier-Transformation]] eingesetzt. Etwa zur selben Zeit rückte die besonders anspruchsvolle hochauflösende Festkörper-NMR ins Zentrum des Interesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jenaer Multipuls Kernresonanzspektrometer 1975.jpg|miniatur|links|Jenaer Festkörper Multipuls Kernresonanzspektrometer 1975]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 gelang an [[Kieserit (Mineral)|Kieserit]]-Einkristallen erstmals die Aufspaltung der NMR-Linien eines Protonensignals.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle und theoretische Beiträge zur NMR-Linienverschmälerung an Festkörpern unter besonderer Berücksichtigung innerer thermischer Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation B, Jena&amp;lt;/ref&amp;gt; 1975 stellte das ZWG anlässlich der Tagung „Hochfrequenzspektrometer und ihre Anwendungen“ in Leipzig seine Produkte einem internationalen Publikum vor. Dazu wurde das Jenaer hochauflösende NMR-Festkörper-Spektrometer nach Leipzig gebracht. Es lieferte während der gesamten Ausstellung ohne Ausfall Spektren hoher Qualität. Dieser Erfolg ermöglichte die Beschaffung eines [[Magnet#Supraleitung|supraleitenden Magneten]], zunächst als Leihgabe der AdW. Die Entwicklung neuer Sende- und Nachweiselektronik für die damit einhergehende Erhöhung der Frequenz auf 270 MHz bereitete deswegen Schwierigkeiten, weil schnelle [[Oszillograph]]en wegen der [[Coordinating Committee on Multilateral Export Controls|Embargopolitik des Westens]] zunächst nicht zur Verfügung standen. Höhepunkte dieser Entwicklungen war die Kombination der schnell rotierenden Probe mit Multipulsfolgen bei 270 MHz und die Trennung der Resonanzen von 4- und 6-fach koordiniertem Aluminium in festen Aluminiumverbindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Müller, W. Gessner, H.-J. Behrens, G. Scheler: &amp;#039;&amp;#039;Determination of the Aluminium Coordination in Aluminium Oxygen Compound by Solid State High Resolution AL NMR&amp;#039;&amp;#039;. In: Chemical Physics Letters 79, 59 (1981)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die entsprechende Arbeit gehört mit zu den meistzitierten Publikationen, die in der DDR-Zeit entstanden sind. Die wichtigsten Mitarbeiter im Laufe der Jahre waren Rudolf Müller, Hans Rosenberger und Uwe Haubenreißer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 habilitierte sich Scheler ([[Promotion B]]). Es folgte eine intensive Zusammenarbeit mit dem [[MPI für Polymerforschung]] Mainz ([[Spieß]]). Im Laufe der Jahre lieferte Scheler fünf Sondermessköpfe nach Mainz. Möglich wurde diese Kooperation und die Reisen in den Westen durch die ausgewiesene Qualität der Jenaer NMR-Messköpfe und das Interesse der DDR-Behörden an den damit verbundenen Deviseneinnahmen. Scheler kam im Rahmen dieser Reisen mit moderner westlicher Messelektronik und NMR-Technologie in Berührung, insbesondere auch mit der Firma [[Bruker]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JenaerJahrbuchBd6&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde Scheler zum Leiter der NMR-Abteilung bestellt. Die Zusammenarbeit mit Bruker wurde intensiviert. Scheler übernahm für die Firma Bruker die Festkörper-Messkopfentwicklung für den Frequenzbereich jenseits von 600 MHz, Bruker lieferte im Gegenzug moderne Ausrüstung nach Jena. 1993 wurde Scheler zum Professor für Experimentalphysik berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.physik.uni-jena.de/fakultaet/historisches/professoren-galerie/20-jahrhundert/1990-1999/scheler-gerhard-1930-2014 |titel=Berufungen von 1990 -1999: Gerhard Scheler |werk=physik.uni-jena.de |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig war er bis 1994 Direktor des Instituts für Optik und Quantenelektronik. 1995 wurde Scheler emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war nahezu von Anfang an am Bau und der Einrichtung des Hauptgebäudes der heutigen Physikalisch-Astronomischen Fakultät beteiligt. Er hat die zweite Bauphase geleitet und eine für die damaligen Verhältnisse hochmoderne Elektroinstallation konzipiert, die allerdings nach der Wende von 1990 aufgrund inkompatibler Vorschriftenlage entfernt wurde. Als Gebäudeverantwortlicher von 1956 bis 1996 hatte er maßgeblichen Anteil an der Errichtung und Erhaltung des heute denkmalgeschützten Gebäudes einschließlich einiger repräsentativer Räume wie zum Beispiel dem Großen Hörsaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheler arbeitet nach wie vor an der Entwicklung von NMR-Messköpfen. Außerdem widmet er sich in den letzten Jahren verstärkt dem Nachbau historischer Experimente, insbesondere solcher mit Bezug zur Universität Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physikalisch-Astronomische Fakultät veranstaltete zu Schelers achtzigsten Geburtstag ein Ehrenkolloquium.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.insuedthueringen.de/inhalt.sonneberg-neuhaus-weltklasse-physiker-gerhard-scheler.b691000b-2de6-406b-bb68-719cb56c2c20.html |titel=Weltklasse-Physiker Gerhard Scheler |werk=insuedthueringen.de |datum=2010-04-30 |abruf=2023-12-11 |kommentar=paywall}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheler starb am 8. Februar 2014 wenige Wochen vor seinem 84sten Geburtstag in Steinach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thueringen-gedenkt.de/traueranzeige/gerhard-scheler |titel=Traueranzeige |werk=Südthüringer Presse |datum=2014-02-15 |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029936544|VIAF=295922758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheler, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheler, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Steinach (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Steinach (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qcomp</name></author>
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