<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Sauder</id>
	<title>Gerhard Sauder - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Sauder"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Sauder&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:05:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Sauder&amp;diff=2343632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Berufliche Karriere */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Sauder&amp;diff=2343632&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-09T08:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Berufliche Karriere&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sauder Gerhard 2.jpg|mini|Gerhard Sauder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Sauder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1938]] in [[Karlsruhe]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Germanist]] und [[Literaturwissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Gerhard Sauder wurde als Sohn des Prokuristen August Sauder und seiner Ehefrau Rosa Sauder geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in Karlsruhe, wo er im Stadtteil [[Durlach]] die Volksschule besuchte. 1949 wechselte er zum [[Markgrafen-Gymnasium]] in Durlach; dort legte er 1958 sein Abitur ab. Von 1958 bis 1963 studierte er in den Fächern [[Germanistik]], [[Romanistik]], [[Philosophie]] und [[Kunstgeschichte]] an den Universitäten in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität von Paris|Paris]]. Sein [[Staatsexamen|Erstes Staatsexamen]] legte er 1963 in [[Heidelberg]] ab, das Zweite Staatsexamen folgte 1965. 1967 wurde er an der Universität Heidelberg bei [[Arthur Henkel]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]], 1973 schloss sich die [[Habilitation]] bei seinem Doktorvater für das Gebiet „Deutsche und vergleichende Literaturgeschichte“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Sauder ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in [[St. Ingbert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Karriere ==&lt;br /&gt;
Seine berufliche Laufbahn begann Sauder 1965 als [[Studienreferendar]] und [[Studienassessor]] am Karlsruher [[Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe|Helmholtz-Gymnasium]]. Im Folgejahr wechselte er als [[Wissenschaftlicher Assistent]] zum Lehrstuhl von Professor Arthur Henkel im Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. 1969 wurde er zum [[Akademischer Rat|Akademischen Rat]], 1971 zum Akademischen Oberrat ernannt. 1974 erfolgte seine Wahl zum [[Prodekan]] der [[Neuphilologie|Neuphilologischen Fakultät]] an der gleichen Universität. Ein Jahr später wurde ihm dort der Titel eines Professors verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 folgte Sauder dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] als [[Ordentlicher Professor]] an die [[Universität des Saarlandes]] in [[Saarbrücken]]. Dort hatte er 1978/79 den Vorsitz des Fachbereichs „Neuere Sprach- und Literaturwissenschaften“ inne. 1987 übernahm Sauder eine [[Gastprofessur]] an der [[Staatliche Universität Tiflis|Staatsuniversität Tbilissi]] ([[Georgien]]). Dem schloss sich 1992 eine dreimonatige Gastprofessur an der [[Universität Melbourne|University of Melbourne]] ([[Australien]]) an. Von 1990 bis 1992 leitete er als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] die Philosophische Fakultät der Universität des [[Saarland]]es. 2006 wurde Sauder [[Emeritierung|emeritiert]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.uni-saarland.de/nc/universitaet/aktuell/artikel/nr/11363.html |wayback=20190419111658 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-11-07 11:13:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit profilierte sich Sauder als Herausgeber literarischer Werke. Er ist Mitherausgeber der kritischen Ausgabe der Werke von [[Maler Müller]] (unter anderem mit [[Wolfgang Schlegel (Erziehungswissenschaftler)|Wolfgang Schlegel]] und [[Rolf Paulus]]), der Münchner [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]-Ausgabe und der Gesammelten Werke von [[Ludwig Harig]]. Ein weiterer Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit gilt dem Künstler [[Albert Weisgerber]]; unter anderem gab er dessen Briefe und Dokumente heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kerberverlag.com/en/albert-weisgerber-1878-1915.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
* 1988 ff. Sprecher des „St. Ingberter Literaturforums“ (ILF), einer literarischen Vereinigung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Schreiner |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/kultur/germanist-gerhard-sauder-wird-80_aid-32747219 |titel=Germanist Gerhard Sauder wird 80 |werk=saarbruecker-zeitung.de |datum=2018-09-05 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989–1993 Mitglied des [[Deutscher Akademischer Austauschdienst|DAAD]]-Ausschusses für die Vergabe von [[Stipendium|Stipendien]] für afrikanische Germanisten&lt;br /&gt;
* 1987–2003 Mitglied des Auswahl-Ausschusses für Promotions-Stipendien des [[Cusanuswerk]]s&lt;br /&gt;
* 1994–2002 Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats des „Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung“ an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]&lt;br /&gt;
* 2001–2002 Vizepräsident der Internationalen Herder-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* 2003–2004 Präsident der Internationalen Herder-Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2001 „Merck-Medaille“ der [[Darmstadt|Darmstädter]] [[Goethe-Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.goethe-gesellschaft-darmstadt.de/index.php/merck-medaille |wayback=20190419111446 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-05-11 05:57:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014 [[Herder-Medaille (IHS)|Herder-Medaille]] der Internationalen Herder-Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der reisende Epikureer; Studien zu Moritz August von Thümmels Roman Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 12). H Winter, Heidelberg 1968, {{OCLC|1267955}} (Dissertation Heidelberg 1968, 232 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Empfindsamkeit,&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart, Band 1: Voraussetzungen und Elemente 1973, ISBN 3-476-00278-0 (Habilitationsschrift Uni Heidelberg 1973), Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Theoretische und kritische Texte&amp;#039;&amp;#039; mit von Wolfgang Doktor, Teil 3. &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Dokumente&amp;#039;&amp;#039; 1980, ISBN 3-476-00441-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bücherverbrennung: zum 10. Mai 1933&amp;#039;&amp;#039;. Als Hrsg., Hanser, München 1983, ISBN 3-446-13802-1.&lt;br /&gt;
* Gerhard Sauder zusammen mit [[Wolfgang Haubrichs]] und [[Hans-Walter Herrmann]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Deutschland und Frankreich. Elisabeth von Lothringen, Gräfin von Nassau-Saarbrücken&amp;#039;&amp;#039;, [[Röhrig Universitätsverlag]], St. Ingbert 2002, ISBN 978-3-86110-319-6.&lt;br /&gt;
* Eine detaillierte Auflistung der Publikationen (Stand: 2003) von Gerhard Sauder enthält in einem Anhang die Festschrift zum 65. Geburtstag des Autors &amp;#039;&amp;#039;„Allem Abschied voran“ (n; Nr. 54)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gerhard Sauder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Harig: Familienähnlichkeiten – Deutsch-französische Sprachspiele&amp;#039;&amp;#039;. München: Hanser, 2005. (Gesammelte Werke von Ludwig Harig, Bd. 1) ISBN 3-446-20615-9&lt;br /&gt;
* Gerhard Sauder (Hrsg.): Ludwig Harig: &amp;#039;&amp;#039;Schönes Niemandsland – Gedankenspiele und Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. München: Hanser, 2006. (Gesammelte Werke von Ludwig Harig, Bd. 2) ISBN 3-446-20784-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich male wie ein Wilder – Albert Weisgerber in Briefen und Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Gerhard Sauder. Blieskastel: Gollenstein, 2006. 438 S., Ill. ISBN 3-938823-05-4. Ein Buch über den Maler [[Albert Weisgerber]].&lt;br /&gt;
* Gerhard Sauder: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Aufklärung? Abschiedsvorlesung 19. Juli 2006&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken: Universität des Saarlandes, 2007. 28 S. (Universitätsreden; Nr. 67) ISBN 978-3-940147-00-4&lt;br /&gt;
* Gerhard Sauder (Hrsg.): Ludwig Harig: Rousseau – Der Roman vom Ursprung der Natur im Gehirn – Der kleine Brixius. München: Hanser, 2009 (Gesammelte Werke von Ludwig Harig, Bd. 5) ISBN 978-3-446-23412-3&lt;br /&gt;
* Gerhard Sauder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hommage à Weisgerber. In Texten von Klaus Stief, [[Alfred Gulden]] und Günter Metken.&amp;#039;&amp;#039; St. Ingbert: Dengmerter Heimatverlag, 2015. 120 S. (Edition St. Ingberter Geschichte; 2) ISBN 978-3-929576-18-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eine Auflistung findet sich in &amp;#039;&amp;#039;Goedeke, Karl Friedrich Wilhelm: Deutsches Literatur-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Bd. 14, S. 92 ff.&lt;br /&gt;
* Weitere Sekundär-Literatur findet sich in: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Vollhardt: Aspekte der germanistischen Wissenschaftsentwicklung am Beispiel der neueren Forschung zur „Empfindsamkeit“&amp;#039;&amp;#039;. In: Aufklärungsforschung in Deutschland. Heidelberg: Winter, 1999. S. 49–77 (Beihefte zum Euphorion; H. 32) ISBN 3-8253-0839-1&lt;br /&gt;
* Akademische Feier zum 75. Geburtstag von Gerhard Sauder. Mit 12 wissenschaftlichen Beiträgen von Wegbegleitern und Freunden Sauders. Saarbrücken: Universaar Universitätsverlag, 2014. (Universitätsreden; 101) ISBN 978-3-86223-135-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129568961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129568961|LCCN=n/82/263610|VIAF=59096899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sauder, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Ingbert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sauder, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>