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	<title>Gerhard Saager - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Saager&amp;diff=2240246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 23. September 2023 um 13:29 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-23T13:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Saager.jpg|mini|hochkant|Saager als Austrianer, vor 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Saager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1910]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[12. Oktober]] [[1992]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher Wirtschaftsjurist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Gutsbesitzers besuchte Saager das [[Königliches Wilhelms-Gymnasium (Königsberg)|Wilhelmsgymnasium]] in Königsberg. Zum Studium der [[Rechtswissenschaft]] ging er an die [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Johann Wolfgang Goethe-Universität]]. 1931 wurde er im [[Corps Austria Frankfurt am Main]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 25/314&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort schloss er lebenslange Freundschaft mit [[Harry Siegmund]]. 1932 kehrte er nach Königsberg zurück. Beim [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] war er von 1932 bis 1935 engagierter [[Verkehrsgast|MC]]. In sechs Semestern focht er drei Schläger- und zwei Säbelpartien auf Masovias Farben. Im Wintersemester 1937/38 –&amp;amp;nbsp;zwei Jahre nach Masovias [[Studentenverbindung#Suspension/Vertagung|Suspension]]&amp;amp;nbsp;– erhielt er die [[Corpsschleifenträger|Corpsschleife]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHMM&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis sämtlicher Mitglieder des Corps Masovia 1823 bis 2005&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 87/1198&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1936 zum [[Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und bestand im Dezember 1937 am [[Kammergericht]] das [[Assessor]]examen mit „gut“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Einwirkungen des außergerichtlichen Vergleichs auf den schwebenden Rechtsstreit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging an das (in Deutschland einmalige) Institut für Steuerrecht in [[Leipzig]]. Den Abschluss als Diplom-Steuersachverständiger machte er „sehr gut“. Als solcher wurde er in der Hauptverwaltung der [[Thüga|Thüringer Gasgesellschaft]] in Leipzig angestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHMM&amp;quot;&amp;gt;Hans-Heinrich Müller-Dieckert: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Saager&amp;#039;&amp;#039;. Corpszeitung der Altmärker-Masuren 90, Kiel 1992/93, S. 118 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Zeit als Soldat der [[Wehrmacht]] war er bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[Berlin]]. Zunächst von [[Friedrich Landfried]] für das [[Reichswirtschaftsministerium]] (RWM) reklamiert, wurde er bald in das Büro des [[Staatssekretär]]s eingegliedert und als Referent für die [[Reichswerke Hermann Göring]] bestellt. Nach dieser und anderen Sonderaufgaben im RWM kam er als Referatsleiter in das im November 1943 gegründete Planungsamt, in dem er als Leiter des Referats „Kapitalverflechtung“ der Sonderabteilung „Vorbereitung und Ordnung“ unter [[Gustav Schlotterer]] für Verflechtungsgeschäfte in besetzten Ländern zuständig war. Vor Kriegsende wurde er – weder [[Beamter (Deutschland)|Beamter]] noch [[Genosse|Parteigenosse]] – Stellvertreter des &amp;#039;&amp;#039;Reichsbevollmächtigten für Wirtschaftsexporte&amp;#039;&amp;#039;. Beim [[Wilhelmstraßen-Prozess]] war er Zeuge in den Verhandlungen um [[Hans Kehrl]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit in Deutschland]] bestellte ihn der [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes]] unter [[Ludwig Erhard]] 1948 zum Leiter des Referats [[Marshallplan]]. Nach sechs Monaten musste er das Amt aus politischen Gründen &amp;lt;!--keine näheren Informationen; „politische Gründe“ gibt es heute nicht weniger als damals--&amp;gt; aufgeben. 1951 gründete er in [[Düsseldorf]] eine [[Rechtsanwalt|Anwaltskanzlei]] für Wirtschaftssachen. Masovia verlieh ihm beim 130. Stiftungsfest im Juni 1960 das Band. Vier Monate später erhielt er noch das Band des [[Corps Palaiomarchia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 113/722&amp;lt;/ref&amp;gt; 1976 zog er sich nach [[Bad Ragaz]] zurück. 1984 erkrankte er an einem [[Prostatakrebs]]. Mit gutem Ausgang operiert, zog er in ein [[Baden-Baden]]er Altenheim. Nachdem er seinen 80. Geburtstag gefeiert und in Kiel an Masovias 160. Stiftungsfest teilgenommen hatte, erlag er mit 82 Jahren den Metastasen seines Karzinoms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHMM&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125363508|VIAF=69887920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saager, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Besetzung Europas 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saager, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftsjurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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