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	<title>Gerhard Reumont - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Reumont&amp;diff=1439089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-28T22:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Reumont.jpg|mini|Porträt Gerhard Reumont, unbekannter Maler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Reumont&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gérard Reumont&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[19. April]] [[1765]] in [[Aachen]]; † [[27. August]] [[1828]] ebenda) war ein deutscher [[Mediziner]] und [[Badearzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Schaffen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Reumont wurde als zweiter Sohn von Lambert Reumont geboren. Die im 18. Jahrhundert nach Aachen eingewanderte Familie stammte ursprünglich aus dem [[Hesbaye]] in [[Belgien]]. Sein Onkel, Richard Reumont, war langjähriger Pächter der [[Spielbank Aachen#Geschichte|Spielbank]] in der Komphausbadstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Studium arbeitete Gerhard Reumont als Lehrling in einer [[Apotheke]] in [[Recklinghausen]] und [[Köln]]. Ab 1787 studierte zunächst an der [[Universität Bonn]] Medizin. Mit Hilfe eines Empfehlungsschreibens von [[Eulogius Schneider]] an [[Maximilien de Robespierre]] und seinem Bonner Professor Joseph Claudius Rougemont konnte Reumont ab 1791 an der Pariser [[Sorbonne]] studieren, wo er auch als Assistenzarzt seinen Dienst versah und schließlich bei Ausbruch des Krieges 1792 an die [[Universität Edinburgh]] wechselte, wo er Schüler von [[William Cullen]] war. Bereits vor dem Abschluss seines Studiums erfolgte seine Wahl in die Medizinische und Naturwissenschaftliche Gesellschaft von Edinburgh. Hier konnte Reumont im Jahre 1793 dieses Studium erfolgreich mit seiner [[Dissertation]], &amp;#039;&amp;#039;De ascite abdominali&amp;#039;&amp;#039;, beenden. Am 31. Dezember 1793 kehrte er nach Aachen zurück, um sich als [[Approbationsordnung|approbierter]] Arzt in seiner Heimatstadt niederzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Jahre war Reumont dort als [[Ordination (Medizin)|Ordinator]] am &amp;#039;&amp;#039;Marianischen Bürgerhospital&amp;#039;&amp;#039; tätig; später wechselte er in gleicher Stellung an das &amp;#039;&amp;#039;Elisabethspital&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1795 war Reumont Mitglied der Londoner Medizinischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1800 unternahm er eine Studienreise nach [[London]] zu [[Edward Jenner]] um unter dessen Anleitung die von ihm 1796 entwickelte [[Pocken]]schutzimpfung (&amp;#039;&amp;#039;Vaccination&amp;#039;&amp;#039;) zu erlernen. Auf seiner Rückreise führte er in [[Dover]] und mehreren nordfranzösischen Städten [[Schutzimpfung]]en durch. Anlässlich seines Aufenthaltes in [[Paris]] wurde er eingeladen, am &amp;#039;&amp;#039;Institut National de Paris&amp;#039;&amp;#039; Vorträge über die neue Art der Vorsorge zu halten. Neben mehreren hochrangigen Offizieren war u.&amp;amp;nbsp;a. auch [[Napoléon Bonaparte]] anwesend, der sich über den militärischen Nutzen von Impfungen erkundigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1801&amp;lt;ref&amp;gt;T. F. Kraus: „Auf dem Weg in die Moderne. Bonne ville d’Aix-la-chapelle. Aachen in französischer Zeit - 1792/93, 1794–1814.“ Handbuch-Katalog zur Ausstellung im „Krönungssaal“ des Aachener Rathauses vom 14. Januar bis zum 5. März 1995. Aachen, Verlag des [[Aachener Geschichtsverein]]s, 1994, S. 254., ISBN 3-9802705-1-3&amp;lt;/ref&amp;gt; führte Reumont auch in Aachen und Umgebung die Pockenschutzimpfung ein. Für seine Verdienste um die Bekämpfung der Pocken erhielt Reumont von Napoléon Bonaparte eine besondere [[Medaille]]. Um 1812 wurden im [[Département de la Roer]] mehr als 10.000 Kinder jährlich geimpft. Vorbehalte gegen die Impfungen bestanden fast ausnahmslos bei [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Bewohnern, so dass trotz der kostenlosen Impfkampagnen immer wieder [[Epidemie]]n auftraten. Reumont konnte zahlreiche Aachener Ärzte, wie Johann Wilhelm Bardenheuer, Georg von Sartorius d. J., Kaspar Ludwig Dorschel, [[Mathias Solders]], Johann Peter Schmitz u.&amp;amp;nbsp;a. vom Nutzen der Impfung überzeugen, so dass zahlreiche Ärzte ihn bei den Impfungen unterstützten. 1805 wurde er zum Epidemiearzt des [[Arrondissement]] Aachens berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Kuraufenthaltes von [[Joséphine de Beauharnais|Kaiserin Joséphine]] 1804 in [[Aachen]] war Reumont ihr Kurarzt und medizinischer Berater. 1805 wurde er auf Betreiben Napoleons zum &amp;#039;&amp;#039;Médecin inspecteur des eaux thermales d&amp;#039;Aix-la-Chapelle&amp;#039;&amp;#039; ([[Badekommissar (Aachen und Burtscheid)|Badeinspector von Aachen]]) ernannt und als solcher wurde er auch Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Jury médical des Département de la Roer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der [[Befreiungskriege]] wurde Reumont auch von der preußischen Regierung geehrt: 1816 verlieh König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] ihm den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Geheimer Medizinalrat|Medizinalrat]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gerhard Reumont, Sohn des Lambert Reumont (1739–1811) aus [[Spa (Belgien)|Spa]], Inhaber einer Kesselgießerei sowie Ratsherr in Aachen, und der Ottilie Hamacher (1737–1790), war seit 1807 verheiratet mit Lambertine Kraussen (1786–1850). Mit ihr hatte er zwei gemeinsame Söhne, den Historiker und Diplomaten [[Alfred von Reumont (Historiker)|Alfred von Reumont]] (1808–1887) sowie den preußischen [[Sanitätsrat]] [[Alexander Reumont]] (1817–1887). Von letzterem stammte Gerhards Enkel und Landrat im Kreis Erkelenz [[Alfred von Reumont (Landrat)|Alfred von Reumont]] und dessen Sohn und Oberst im Oberkommando der Wehrmacht [[Alfred von Reumont (Offizier)|Alfred von Reumont]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De ascite abdominali,&amp;#039;&amp;#039; 1793&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Analyse des eaux sulfureuses d’Aix-la-Chapelle&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 1810 (zusammen mit [[Johann Peter Joseph Monheim]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die warmen Mineralquellen von Aachen und Burtscheid,&amp;#039;&amp;#039; 1817&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aachen und seine Heilquellen. Ein Taschenbuch für Badegäste&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 1828.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Egon Schmitz-Cliever]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Reumont&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bernhard Poll]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1966, Rheinland-Verlag, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* Eintrag in den Archiv-NRW-Bestände, siehe Nr. 2122: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_a4998d00-36be-45cf-be37-4489bb6025de]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Schnock |Titel=Bericht über die Monatsversammlungen und Sommerausflüge |Sammelwerk=Aus Aachens Vorzeit |Band=Bd.&amp;amp;nbsp;15 |Jahr=1902 |Seiten=119–120 }}&lt;br /&gt;
* Eduard Arens, [[Wilhelm Leopold Janssen (Politiker, 1891)|Wilhelm Leopold Janssen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Club Aachener Casino]]&amp;#039;&amp;#039;, neu hrsg. von Elisabeth Janssen und [[Felix Kuetgens]], Druck Metz, Aachen 2. Aufl. 1964, S. 128&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Reumont, Gerhard.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1244.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/R/Seiten/GerhardReumont.aspx Ausführliche Biografie auf dem Portal Rheinische Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100319912|VIAF=66810183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reumont, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badearzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reumont, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner und Badearzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1765&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 1828&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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