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	<title>Gerhard Rühle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_R%C3%BChle&amp;diff=697820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 12. Januar 2026 um 15:44 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-12T15:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RühleGerhard.jpg|mini|Gerhard Rühle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard (Gerd) Rühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1905]] in [[Winnenden]]; † [[5. Juni]] [[1949]] in [[Innsbruck]]) war ein deutscher Jurist, Autor und [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstagsabgeordneter]]. Rühle war Bundesführer des NS-Studentenbundes (NSDStB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Reformrealgymnasiums absolvierte Rühle ein Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] und [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]]. Während seines Studiums wurde er 1924 Mitglied der [[Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania|Burschenschaft Rhenania München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 138–140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er durchlief ein zweijähriges Referendariat und trat in den preußischen Justizdienst ein, aus dem er im Sommer 1930 aus politischen Gründen ausschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rühle trat zum 14. April 1925 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 694)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv ([[Bundesarchiv (Deutschland)|BArch]]) R 9361-IX KARTEI/35960049.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde stellvertretender Ortsgruppenleiter der Partei in [[Halle (Saale)|Halle]]. Darauf folgte sein Eintritt in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 290) und eine Tätigkeit bei der Gauleitung in [[Frankfurt am Main]]. Hier übernahm Rühle 1930 kommissarisch das Amt des NSDAP-Kreisleiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 trat er in den [[Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen]] ein (Mitgliedsnr. 23).&lt;br /&gt;
Den Höhepunkt seiner NS-Karriere erreichte er bereits 1932, als er in der Nachfolge von [[Baldur von Schirach]] zum Bundesführer des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbundes]] ernannt wurde. Dieses Amt behielt Rühle bis 1933. Nebenbei saß er von 1932 bis 1933 als Abgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübergabe]] an die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 erhielt Rühle einen Sitz im Reichstag. Er arbeitete als Regierungsrat im Oberpräsidium der [[Provinz Brandenburg]] und war als Amtsleiter in der Gauleitung [[Kurmark]] tätig. 1935 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in [[Calau]] und 1939 Gesandter im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]]. Hier leitete er die „Rundfunkpolitische Abteilung“ im [[Amt (Beamtenrecht)|Amt]] eines [[Ministerialdirigent]]en und gründete im Januar 1944 mit [[Gustav Adolf Steengracht von Moyland]], [[Franz Alfred Six]] und [[Paul Carell]] eine Antijüdische Auslandsaktion, um der aufkommenden Unruhe in Europa wegen der [[Holocaust|Shoah]] entgegenzutreten. Rühle war Mitglied der [[Akademie für Deutsches Recht]] und erhielt 1942 den Rang eines [[SS-Standartenführer]]s. Er erhielt das Goldene Parteiabzeichen der NSDAP, die Dienstauszeichnungen der NSDAP in Gold, Silber und Bronze; SS-Dienstauszeichnungen, den [[SS-Ehrendegen|Ehrendegen des Reichsführers SS]] sowie den [[Totenkopfring der SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rühle war Hauptautor der Schriftenreihe „Das Dritte Reich“ (1933–1939) bzw. „Das Großdeutsche Reich“ (1940), eine Dokumentation über Vorbereitung und Aufbau des nationalsozialistischen Deutschlands sowie der Bewegung in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich. Dokumentarische Darstellung des Aufbaues der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Mit Unterstützung des Dt. Reichsarchivs, Verlag Hummel, Berlin:&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Das erste Jahr 1933&amp;#039;&amp;#039;, 1934 (3 Auflagen).&lt;br /&gt;
** Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Jahr 1934&amp;#039;&amp;#039;, 1935 (2 Auflagen).&lt;br /&gt;
** Teil &amp;#039;&amp;#039;Die Kampfjahre 1918 – 1933&amp;#039;&amp;#039;, 1936.&lt;br /&gt;
** Teil 3: &amp;#039;&amp;#039;Das dritte Jahr 1935&amp;#039;&amp;#039;. Mit zahlreichen Bildern und Dokumenten sowie einem Sachregister, 1936.&lt;br /&gt;
** Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Das vierte Jahr 1936&amp;#039;&amp;#039;. Mit zahlreichen Bildern und Dokumenten sowie einem Sachregister, 1937.&lt;br /&gt;
** Teil 5: &amp;#039;&amp;#039;Das fünfte Jahr 1937&amp;#039;&amp;#039;. Mit zahlreichen Bildern und Dokumenten sowie einem Sachregister, 1938.&lt;br /&gt;
** Teil 6: &amp;#039;&amp;#039;Das sechste Jahr 1938&amp;#039;&amp;#039;. Mit zahlreichen Bildern und Dokumenten sowie einem Sachregister, 1939.&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Kurmark/_LMMAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gerd+R%C3%BChle+Kurmark&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Kurmark. Geschichte eines Gaues&amp;#039;&amp;#039;.] Verlag Alfred Lindemann, Berlin 17./18. Juni 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Großdeutsche Reich. Dokumentarische Darstellung des Aufbaus der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Hummel, Berlin:&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichischen Kampfjahre 1918–1938&amp;#039;&amp;#039;, 1940 und Sonderband 1941.&lt;br /&gt;
* Rasse und Sozialismus im Recht (= Deutsche Rechtsbücherei, Band 4), Deutsche Rechts- und Wirtschafts-Wiss. Verlagsgesellschaft, Berlin 1936 (mit [[Erich Ristow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2004, S. 142 f.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 376.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 3: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;L–R.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6, S. 740f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130520233}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130520233}}&lt;br /&gt;
* [https://pbc.gda.pl/dlibra/results?action=AdvancedSearchAction&amp;amp;type=-3&amp;amp;p=0&amp;amp;val1=Creator:Rühle%2C%20Gerd&amp;amp;sf=Date Digitalisate] aus dem Baltischen Institut der Universität Danzig in der Digitalen Bibliothek Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130520233|LCCN=no/2008/39456|VIAF=198273479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruhle, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDStB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rühle, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rühle, Gerd&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL, Bundesführer des NS-Studentenbundes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Winnenden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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