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	<title>Gerhard Pfohl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:06:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Pfohl&amp;diff=2180845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Glewe: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2024-12-10T16:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Alois Pfohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1929]] in [[Železná Ruda|Böhmisch Eisenstein]], [[Tschechoslowakei]]; † [[29. Juni]] [[2016]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://trauer.nordbayern.de/Traueranzeige/Gerhard-Pfohl Traueranzeige], [[Nürnberger Nachrichten]]/[[Nürnberger Zeitung]], 6. Juli 2016, nordbayern.de, abgerufen am 8. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Nürnberg]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]], [[Epigraphik]]er und [[Medizingeschichte|Medizinhistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Pfohl wurde als Sohn des Kaufmanns Alois Pfohl und seiner Gattin Elisabeth geboren. Seine Familie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|aus der Tschechoslowakei vertrieben]] und lebte ab 1946 in [[Regen (Stadt)|Regen]] im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reifeprüfung am [[Kloster Metten|Benediktinerstift Metten]] 1948 studierte Pfohl Klassische Philologie an der [[Universität Regensburg|Philosophisch-Theologischen Hochschule Regensburg]]. 1949 wechselte er an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]], wo ihn [[Alois Gotsmich]], [[Friedrich Stroh]] und [[Otto Seel]] prägten. Nach der Lehramtsprüfung in den Fächern Griechisch, Latein und Deutsch im Sommer 1952 arbeitete Pfohl ab dem 24. November 1952 am [[Gymnasium Fridericianum Erlangen|Gymnasium Fridericianum in Erlangen]]. Im Herbst 1953 wurde er an das [[Neues Gymnasium Nürnberg|Neue Gymnasium zu Nürnberg]] versetzt. Am 19. Dezember 1953 wurde er an der Universität Erlangen zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1956 ging Pfohl die Ehe mit Alma Linder ein, aus der drei Kinder hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Tätigkeit im Gymnasialdienst führte Pfohl auch seine Forschungstätigkeit fort. Er verfasste zahlreiche Beiträge für den &amp;#039;&amp;#039;[[Anzeiger für die Altertumswissenschaft]],&amp;#039;&amp;#039; der an der [[Universität Innsbruck]] redigiert wurde. An dieser Universität [[Habilitation|habilitierte]] sich Pfohl auch 1967 für das Fach „Griechische [[Epigraphik]] im Rahmen der Klassischen Philologie“ als a.o. Universitätsprofessor der Universität Innsbruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1976 wirkte Pfohl als [[Lehrbeauftragter]] an der Universität Erlangen, wo er medizinhistorische und epigraphische Übungen abhielt. 1973 wurde er zum [[Außerplanmäßiger Professor|außerplanmäßigen Professor]] ernannt, 1974 zum titularen außerordentlichen Professor. Zum 15. Juli 1977 wurde er [[Professor]] und Institutsdirektor für Medizingeschichte und Medizinsoziologie an der Medizinischen Fakultät der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]]. Pfohl ging 1994 in Ruhestand und lebte in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Pfohl engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte im [[Heiliges Land|Heiligen Land]]. 1974 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Maximilien de Fürstenberg|Maximilien Kardinal de Fuerstenberg]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 4.&amp;amp;nbsp;Mai 1974 in Düsseldorf durch den Kardinal [[Lorenz Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Zuletzt war er [[Komtur (Ordenskunde)|Großoffizier]] des Päpstlichen Ritterordens (Orden vom Heiligen Grab zu Jerusalem). Pfohl war zudem Mitglied des [[Souveräner Malteserorden|Malteserordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Kardinal-Innitzer-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1974: Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] (Rangerhöhungen Offizier, Großoffizier)&lt;br /&gt;
* 1980: Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1980: Komturkreuz des Päpstlichen [[Gregoriusorden]]&lt;br /&gt;
* 1982: Goldenes Ehrenzeichen des Bayerischen Philologenverband&lt;br /&gt;
* Ritter des [[Souveräner Malteserorden|Malteserordens]]&lt;br /&gt;
* ordentliches Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
* 1994: Ehrenzeichen der Deutschen Ärzteschaft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sudetendeutsche-akademie.eu/NW/Pfohl.php |titel=Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste - Pfohl |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Goldenes Ehrenzeichen des Bayerischen Philologenverbandes&lt;br /&gt;
* 1996: Verdienstkreuz 1. Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die attischen Grabinschriften.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 1953, (Erlangen, Universität, Dissertation, 1953).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Epigramm. Ein kleines Quellenlesebuch griechischer Inschriften zum Studium der Geschichte und der Literatur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der altsprachliche Unterricht. Arbeitshefte zu seiner wissenschaftlichen Begründung und praktischen Gestalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 2, Beilage) Klett, Stuttgart 1965 (= &amp;#039;&amp;#039;Der altsprachliche Unterricht. Arbeitshilfen Griechisch.&amp;#039;&amp;#039; Band 8).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der griechischen Vers-Inschriften.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim 1964.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Inschriften als Zeugnisse des privaten und öffentlichen Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Griechisch–Deutsch. Heimeran, München 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poetische Kleinkunst auf altgriechischen Denkmälern.&amp;#039;&amp;#039; Ausgesuchte Inschriften mit Übersetzungen und Erläuterungen. Heimeran, München 1967.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Das Alphabet. Entstehung und Entwicklung der griechischen Schrift&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wege der Forschung]].&amp;#039;&amp;#039; 88). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente der griechischen Epigraphik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Reihe Libelli.&amp;#039;&amp;#039; 194, {{ZDB|846543-5}}). Überprüfte und ergänzte Sonderausgabe, reprografischer Nachdruck&amp;lt;!-- der näher in der Inhaltsübersicht bezeichneten Aufsätze--&amp;gt;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1968.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Das Epigramm. Zur Geschichte einer inschriftlichen und literarischen Gattung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wege der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; 88). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1969.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Die griechische Elegie.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1972, ISBN 3-534-03858-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inschriften der Griechen. Epigraphische Quellen zur Geschichte der antiken Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977, ISBN 3-534-06326-0.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Das Studium der griechischen Epigraphik. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977, ISBN 3-534-04340-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humanitas hippocratica.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Allgemeinmedizin]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 59, Nr. 35/36, S. 1943–1954 (Sonderdruck: Hippokrates-Verlag, Stuttgart 1983).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Geschichte. Gedanken anläßlich eines Krankenhausjubiläums.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart u. a. 1984, ISBN 3-7945-1024-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medicina perennis. Philosophie der Medizin und Medizin der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg/Lech 1994, ISBN 3-609-63410-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Muth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Habilitationen aus Klassischer Philologie an der Universität Innsbruck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta philologica Aenipontana.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, 1979, {{ISSN|0065-1532}}, S. 7–21 (zu Pfohl besonders S. 19 f.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; 33. Ausgabe, 1994, S. 1023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|14398599X|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kohoutikriz.org/priloha/pfohl.php Webseite über Gerhard Pfohl] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.sudetendeutsche-akademie.eu/NW/Pfohl.php Biografie auf der Seite der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=14398599X|LCCN=n/82/66123|VIAF=100171689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfohl, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigraphiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal-Innitzer-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Malteserordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur mit Stern (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfohl, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfohl, Gerhard Alois&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe, Epigraphiker und Medizinhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Železná Ruda|Böhmisch Eisenstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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