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	<title>Gerhard Obuch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: added picture</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Gerhard Obuch 1932.jpg|thumb|right|Gerhard Obuch ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Obuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1884]] in [[Lębork|Lauenburg i. Pom.]]; † [[17. Februar]] [[1960]] in [[Rauenthal (Rheingau)|Rauenthal]]) war ein deutscher sozialistischer Politiker und Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Obuch, Sohn eines Richters und einer Adligen, absolvierte nach dem Besuch des [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasiums]] ein Studium der Rechts- und der Sozialwissenschaften in [[Universität Leipzig|Leipzig]], Berlin und Königsberg. Seit 1906 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], praktizierte Obuch ab 1912 als Rechtsanwalt in Düsseldorf, seit 1914 in Berlin. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er Gegner der [[Burgfriedenspolitik]] der SPD, für ein Jahr in der Verwaltung der von [[Ober Ost|Deutschland besetzten Gebiete in Osteuropa]] beschäftigt und trat 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Novemberrevolution]] zeitweise Mitglied des [[Vollzugsrat des Arbeiter- und Soldatenrates Groß-Berlin|Berliner Vollzugsrates]] der [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]], vertrat er [[Georg Ledebour]] nach dessen Inhaftierung infolge des [[Spartakusaufstand]]es vor Gericht und wurde im gleichen Jahr in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, welchem er bis 1933 angehörte. Innerhalb der USPD gehörte Obuch zu dem Teil, der 1920 den Anschluss an die [[Kommunistische Internationale]] und die Vereinigung mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ablehnte. 1922 lehnte er auch die Vereinigung der USPD mit der SPD ab und wurde in den Vorstand der „Rest-USPD“ um Ledebour und [[Theodor Liebknecht]] gewählt, die er jedoch noch im selben Jahr Richtung KPD verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obuch, der zusätzlich von 1921 bis 1925 Stadtverordneter in Düsseldorf war, nahm nun sein Landtagsmandat für die KPD wahr, wurde 1923 in den Vorstand der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] gewählt und gehörte der von [[Felix Halle]] geleiteten Juristischen Zentralstelle der KPD an. Ein Schwerpunkt der Anwaltstätigkeit Obuchs war die Vertretung angeklagter KPD-Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „Machtübernahme“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde Obuch bis Ende 1933 im [[KZ Sonnenburg]] gefangen gehalten und konnte danach nicht mehr als Rechtsanwalt arbeiten. Zunächst im Straßenbau tätig, arbeitete er ab 1935 als Buchhalter und ab 1938 als Rechtsberater eines Industriebetriebes. Nach 1945 im Westen Deutschlands lebend, war Obuch nicht mehr politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deine Verteidigung vor dem Schnellgericht&amp;#039;&amp;#039;. Tribunal-Verlag, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haussuchung. Wie verhältst Du Dich?&amp;#039;&amp;#039; Tribunal-Verlag, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriftenbeiträge (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
In: [[Der sozialistische Arzt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Strafvollzug, seine physischen und psychischen Wirkungen.&amp;#039;&amp;#039; Band II (1926), Heft 1 (April), S. 28–35 [https://archive.org/stream/DSA_II_1926_1#page/n29/mode/2up Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurzbiographie in: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik. Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main 1969, S. 238f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/gerhard-obuch?ID=4849 Obuch, Gerhard]&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Weber, [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126275467|VIAF=6941159477557227990000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obuch, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Obuch, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher sozialistischer Politiker und Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lębork|Lauenburg i. Pom.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rauenthal (Rheingau)|Rauenthal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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