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	<title>Gerhard Neuweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:29:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Neuweiler&amp;diff=1451170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie:Wissenschaftsmanager</title>
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		<updated>2022-12-19T11:11:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wissenschaftsmanager&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wissenschaftsmanager (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wissenschaftsmanager&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Neuweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1935]] in [[Nagold]]; † [[15. August]] [[2008]] in [[München]]) war ein deutscher Zoologe und Hochschulpolitiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Neuweiler begann 1955 mit seinem naturwissenschaftlichen Studium an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]], das er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] fortsetzte, wo er sich 1962 bei Franz Peter Möhres über die [[Physiologie]] des Sehens bei [[Flughund]]en promovierte. Zunächst setzte er seine Untersuchungen an der Universität in [[Madras]] fort, um dann als Assistent in Tübingen eine Arbeitsgruppe aufzubauen, die die [[Echoortung]] von [[Fledertiere]]n erforschte. 1972 folgte er (mit seiner Arbeitsgruppe) einem Ruf auf die Professur für Tierphysiologie an der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]], von wo er 1980 an die Ludwig-Maximilians-Universität in München wechselte und bis zur Emeritierung 2003 die Arbeit seiner Vorgänger [[Richard Hertwig]], [[Karl von Frisch]] und [[Hansjochem Autrum]] fortsetzte. 1985 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] ernannt. Bei einem Aufenthalt als Fellow im [[Wissenschaftskolleg zu Berlin]] lernte er den Komponisten [[György Ligeti]] kennen und schätzen, mit dem er interdisziplinär das Problem der „motorischen Intelligenz“ verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch trat Neuweiler bereits in Tübingen als Sprecher der süddeutschen Universitätsassistenten hervor, veröffentlichte 1969 eine brillante Analyse des Zustandes an den bundesdeutschen Universitäten in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|ZEIT]]&amp;#039;&amp;#039; und forderte weitgehende Reformen des Hochschulsystems. In Frankfurt war er führender Vertreter der hochschulpolitischen Opposition im Konvent der Universität. Später war er als Senatsvorsitzender der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]], Vorsitzender des [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrat]]es, Kurator der [[VolkswagenStiftung]] (1994 bis 2004) sowie in zahlreichen weiteren Verbänden und Institutionen aktiv. Zwölf Jahre lang hat er zwischen 1990 und 2002 als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats und als Mitglied des Aufsichtsrats die Geschicke der [[Deutsches Primatenzentrum]] GmbH (DPZ) im Sinne der Entwicklung eines Referenz- und Kompetenz-Zentrums von internationalem Rang entscheidend beeinflusst. Er ist einer der Autoren des 2004 erschienenen Memorandums „Hochschule neu denken.“ 2001/2002 war er der Präsident der [[Deutsche Zoologische Gesellschaft|Deutschen Zoologischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zentrale wissenschaftliche Leistung ist die erfolgreiche Integration von [[Neurophysiologie]], [[Neuroanatomie]], [[Verhaltensökologie]] und [[Psychophysik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dzg-ev.de/de/publikationen/mitteilungen_zoologie/2010/2010_67_nachruf_gerhard_neuweiler.pdf |wayback=20131230235144 |text=Nachruf durch Benedikt Grothe |archiv-bot=2022-11-07 10:52:15 InternetArchiveBot }} (PDF; 392&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem wurde er 1990 mit der [[Deutsche Zoologische Gesellschaft#Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille|Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille]] der Deutschen Zoologischen Gesellschaft ausgezeichnet. Im Jahr 1991 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Fledermäuse&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Tierphysiologie&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände (mit [[Gerhard Heldmaier]]). Berlin 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Motorische Intelligenz: Zwischen Musik und Naturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (mit G. Ligeti). Berlin 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und wir sind es doch – die Krone der Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
jsl &amp;#039;&amp;#039;Die Krone und die Fledermaus. Zum Tod des Neurobiologen Gerhard Neuweiler&amp;#039;&amp;#039;. [[Süddeutsche Zeitung]] 22. August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106000594}}&lt;br /&gt;
* [https://idw-online.de/de/news88819 Hochschule neu denken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wissenschaftsrats-Vorsitzende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106000594|LCCN=n/94/93909|VIAF=14943889}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuweiler, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neuweiler, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe und Hochschulpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nagold]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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