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	<title>Gerhard Moltmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:37:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Moltmann&amp;diff=1465374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-19T20:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Moltmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1912]] in [[Hamburg]]; † [[1. Juni]] [[1997]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist und [[Diplomat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Moltmann wurde am 15. September 1912 als Sohn von Dr. jur. Bodo-Hans Moltmann, welcher Direktor der [[Hamburg Süd|Hamburgisch-Südamerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft]] in Hamburg gewesen ist, in Hamburg geboren. Im August 1941 heiratete er Christina geb. Feine, Tochter des Diplomaten [[Gerhart Feine]]. Mit ihr hatte er einen Sohn und eine Tochter. In zweiter Ehe heiratete er im Mai 1951 Olga Elisabeth geb. Buckup. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur an der [[Gelehrtenschule des Johanneums]] in Hamburg studierte Gerhard Moltmann ab dem Sommersemester 1931 [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten in [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Universität Montpellier|Montpellier]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. Seit dem Sommersemester 1931 war er Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[Société d’Étudiants Germania Lausanne]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Garvens]]: &amp;#039;&amp;#039;Germania Lausanne 1887/1937.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1937, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Juni 1933 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei. 1934 legte er die erste juristische Staatsprüfung ab. Nachdem er seine Dissertation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Technik und Sicherung des Vollzugs völkerrechtlicher Verträge in Deutschland und England&amp;#039;&amp;#039; verfasst hatte, wurde er 1936 an der Universität Hamburg zum [[Dr. jur.]] promoviert und war bis 1937 als juristischer Hilfsarbeiter beim [[Verband Deutscher Reeder]] in Hamburg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde er als [[Attaché]] in den [[Vorbereitungsdienst]] für den [[höherer Dienst|höheren auswärtigen Dienst]] einberufen und war dort zunächst in der Handelspolitischen und seit dem Frühjahr 1938 in der Wirtschaftspolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes tätig. Im April 1938 wurde er zur Gesandtschaft nach [[Belgrad]], damals [[Königreich Jugoslawien]] versetzt. Am 12. November 1937 hatte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beantragt und wurde zum 1. August 1939 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.055.175).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29090192&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits ab 1933 war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], ab 1942 im Rang eines Sturmbannführers.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Maulucci: &amp;#039;&amp;#039;Adenauer’s Foreign Office – West German Diplomacy in the Shadow of the Third Reich&amp;#039;&amp;#039;. Cornell University Press, 2012, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mai 1941 wurde er in Belgrad der Dienststelle des Bevollmächtigten des Auswärtigen Amtes beim Militärbefehlshaber in Serbien unterstellt, jedoch schon im Juni 1941 in das Auswärtige Amt nach [[Berlin]] versetzt, wo er in der [[Protokollarischer Dienst|Protokoll]]-Abteilung eingesetzt wurde. Im November 1941 wurde er als [[Legationssekretär]] auf Probe in den [[auswärtiger Dienst|auswärtigen Dienst]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1942 wurde Moltmann zum Wehrdienst einberufen, wurde aber einen Monat später im März wegen einer schweren Verwundung entlassen. Ab September 1942 war er während seines [[Lazarett]]aufenthalts wieder halbtägig in der Protokoll-Abteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin beschäftigt. Anschließend war er ab November 1942 bis Kriegsende als Legationssekretär bei der [[Gesandtschaft]] in [[Bern]], [[Schweiz]] und – nahm bis dahin also keine führende Position im auswärtigen Dienst ein. Das Ende seiner Probezeit im auswärtigen Dienst bzw. eine Ernennung zum [[Legationsrat]] erfolgte vor Kriegsende nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1946 kehrte er nach Deutschland zurück und war dann bis März 1947 in britischer [[Internierung]] im Internierungslager [[Fallingbostel]]. Bereits im Mai 1947 wurde er von der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] im Zentral-Justizamt der [[Britische Besatzungszone|britischen Zone]] (&amp;#039;&amp;#039;Central Legal Office of the British zone of Germany&amp;#039;&amp;#039;) in Hamburg eingesetzt, welches einem deutschen [[Justizministerium]] in der britischen Zone entsprach. Dort wurde er am 2. Mai 1947 als [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] verbeamtet und war dort zweieinhalb Jahre lang tätig, bis er im Dezember 1949 unter [[Gustav Heinemann]] in das neu gegründete [[Bundesministerium des Innern]] berufen wurde, wo er im Referat [[Presserecht]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedereinrichtung des Auswärtigen Amtes am 15. März 1951 in der neuen [[Bundeshauptstadt]] [[Bonn]] wurde er im April 1951 wieder in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] einberufen und zunächst als [[Konsul]] an der [[Deutsche Auslandsvertretungen|Botschaft in Rio de Janeiro]] in [[Brasilien]] herangezogen. Dort wurde er im September 1952 zum [[Gesandtschaftsrat]] Erster Klasse befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1955 folgten zwei Jahre Dienst im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] in Bonn in der Abteilung 3 (Länder), wo er die Leitung des Referats für [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Südamerika]] übernahm. Währenddessen wurde er im Juni 1956 zum [[Legationsrat|Vortragenden Legationsrat]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 war er der deutschen Botschaft in [[London]], [[Vereinigtes Königreich]] als [[Botschaftsrat]] Erster Klasse zugeteilt. Seit August 1960 gehörte er als Botschaftsrat Erster Klasse abermals der [[Deutsche Auslandsvertretungen|Botschaft in Rio de Janeiro]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1963 wurde ihm das [[Agrément]] als [[Botschafter]] der Bundesrepublik Deutschland in [[Kabul]], [[Afghanistan]] erteilt. Er war dort tätig, bis er Ende Juli 1969 als außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter nach [[Tunis]], [[Tunesien]] ging. Ab 1972 war er Botschafter der Bundesrepublik in [[Algier]], [[Algerien]]. Im Februar 1977 trat Moltmann in den Ruhestand und erstellte an seinem Wohnort in [[Bad Honnef]] bis Juli 1977 freischaffend Gutachten und Memoranden für das Auswärtige Amt. In den folgenden Jahren verfasste er mehrere Beiträge zur Verfassungsentwicklung Afghanistans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verfassungsentwicklung Afghanistans 1901-1981: von der absoluten Monarchie zur sozialistischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Orient-Institut im Verbund der Stiftung Deutsches Übersee-Institut, Hamburg 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verfassungsentwicklung Afghanistans von 1901 bis 1986 in Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 35, 1986, S. 509–574&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weitere Verfassungsentwicklung Afghanistans bis 1988 in Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 37, 1988, S. 741–760&lt;br /&gt;
* Carl Rathjens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen in Afghanistan: Vorträge auf der 5. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Afghanistan in Mannheim, 1.–3. Februar 1979.; mit Beitragen von Gerhard Moltmann.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, 1981 (Schriften des Deutschen Orient-Instituts)&lt;br /&gt;
* Köller/Moltmann/Meister/Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprechung deutscher Gerichte. Band I: Entscheidungen aus den Jahren 1945-1948.&amp;#039;&amp;#039; Sonderveröffentlichungen des Zentral-Justizblattes für die Britische Zone, 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Technik und Sicherung des Vollzugs völkerrechtlicher Verträge in Deutschland und England.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Universität Hamburg, Niemann &amp;amp; Moschinski, Hamburg 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 3: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;L–R.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110148711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
| AMT         = [[Liste der deutschen Botschafter in Afghanistan|Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kabul]]&lt;br /&gt;
| ZEIT        = 1963–1969&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER   = [[Hans Schmidt-Horix]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER  = [[Richard Breuer (Diplomat)|Richard Breuer]]&lt;br /&gt;
| AMT2        = [[Liste der deutschen Botschafter in Tunesien|Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Tunis]]&lt;br /&gt;
| ZEIT2       = 1969–1972&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER2  = [[Kurt von Tannstein]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER2 = [[Heinz Naupert]]&lt;br /&gt;
| AMT3        = [[Liste der deutschen Botschafter in Algerien|Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Algier]]&lt;br /&gt;
| ZEIT3       = 1972–1977&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER3  = [[Gert Strenziok]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER3 = [[Michael Jovy]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110148711|LCCN=n/83/20138|VIAF=71983089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moltmann, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Afghanistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Tunesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Algerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moltmann, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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