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	<title>Gerhard Mackenroth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:30:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Mackenroth&amp;diff=273049&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33170-97 am 30. November 2025 um 01:59 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-30T01:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Mackenroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Oktober]] [[1903]] in [[Halle (Saale)]]; † [[17. März]] [[1955]] in [[Fallingbostel]]) war ein deutscher [[Soziologe]], [[Bevölkerungswissenschaft]]ler und [[Statistik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerhard Mackenroth studierte von 1922 bis 1926 Rechts- und Staatswissenschaften, Psychologie und Philosophie an der [[Universität Leipzig]], der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und der [[Universität Halle]], wo er 1926 promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1928 war er beim Magistrat der Stadt [[Halle (Saale)|Halle]] angestellt, von 1928 bis 1931 war er als Stipendiat der [[Rockefeller-Stiftung]] an den Universitäten Stockholm, London und Cambridge tätig. 1932 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Halle über &amp;#039;&amp;#039;Theoretische Grundlagen der Preisbildungsforschung und Preispolitik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] trat er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.761.665).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/665001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee385&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. November 1933 gehörte er zu den Aufrufern für das &amp;#039;&amp;#039;[[Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler]] und dem nationalsozialistischen Staat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee385&amp;quot;/&amp;gt; Nach Tätigkeit als Privatdozent in Halle und Lehrstuhlvertreter in Marburg wurde Mackenroth, der seit 1934 auch der [[Sturmabteilung|SA]] angehörte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee385&amp;quot;/&amp;gt; im November 1934 außerordentlicher Professor für Theoretische Nationalökonomie, Wirtschaftspolitik und Statistik an der [[Christian-Albrechts-Universität Kiel|Universität Kiel]]. 1941 wurde er an die [[Reichsuniversität Straßburg]] berufen und lehrte dort bis zum Sommersemester 1943 als geschäftsführender Direktor des Staatswissenschaftlichen Instituts. In den letzten beiden Kriegsjahren war er als Leutnant der Reserve in die [[Wehrmacht]] einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kehrte Mackenroth nach Kiel zurück und lehrte wieder an der dortigen Universität. 1948 wurde er nach Abschluss seines [[Entnazifizierung]]sverfahrens Professor für Soziologie und Sozialwissenschaft. Seit 1951 leitete er das von ihm gegründete Soziologische Seminar. Ab 1952 gehörte er dem Senat der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)]] an und wurde Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Senatskommission für vordringliche sozialpolitische Fragen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee385&amp;quot;/&amp;gt; Seit 1954 war er zusätzlich für das [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales]] tätig und gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;Beirat für die Neuordnung der sozialen Leistungen&amp;#039;&amp;#039; sowie zum &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsausschuss für Grundsatzfragen&amp;#039;&amp;#039;, starb aber bereits im Folgejahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee385&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Mackenroths Schülern gehörte [[Karl Martin Bolte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gerhard Mackenroths Sohn ist der sächsische CDU-Landtagsabgeordnete und ehemalige Justizminister [[Geert Mackenroth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
In Mackenroths Soziologischem Seminar in Kiel entstanden viele seiner Beiträge zu aktuellen sozialpolitischen Fragen, darunter auch zur Sozialreform im Bundesgebiet, überwiegend gegründet auf seinen statistischen Forschungen. In dieser Forschung entstand die [[Mackenroth-These]], die die Konstruktion von Rentensystemen beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zum Problem des Protektionismus. Eine theoretische Untersuchung über die Wirkung von Zöllen auf Preise, Sozialprodukt und Volkseinkommen, Geldwert und Wechselkurse&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation Universität Halle-Wittenberg 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theoretische Grundlagen der Preisbildungsforschung und [[Preispolitik]]&amp;#039;&amp;#039;. Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschaftsverflechtung des britischen Weltreiches&amp;#039;&amp;#039;, Junker und Dünnhaupt, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinn und Ausdruck in der sozialen Formenwelt,&amp;#039;&amp;#039; Hain, Meisenheim 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verflechtung der Sozialleistungen. Ergebnisse einer Stichprobe&amp;#039;&amp;#039;, Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Methodenlehre der [[Statistik]]&amp;#039;&amp;#039; (Grundriß der Sozialwissenschaft; 24), 3. Auflage,  Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bevölkerungswissenschaft|Bevölkerungslehre]]. Theorie, [[Soziologie]] und Statistik der Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erik Boettcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik. Gerhard Mackenroth zum Gedächtnis von seinen Freunden und Schülern&amp;#039;&amp;#039;, Mohr, Tübingen 1964.&lt;br /&gt;
* Patrick Henßler: &amp;#039;&amp;#039;Rassenparadigma und Sozialhygiene in Gerhard Mackenroths wissenschaftlichen Arbeiten und Vorlesungen der Jahre 1933–1943&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historical social research HSR&amp;#039;&amp;#039; 31 (2006), S.&amp;amp;nbsp;101–130&lt;br /&gt;
* Patrick Henßler, Josef Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungswissenschaft im Werden. Die geistigen Grundlagen der deutschen Bevölkerungssoziologie&amp;#039;&amp;#039;, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, [über Gerhard Mackenroth speziell: S.&amp;amp;nbsp;157–218, 224–244], ISBN 978-3-531-14793-2&lt;br /&gt;
*Hansjörg Gutberger: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung, Ungleichheit, Auslese. Perspektiven sozialwissenschaftlicher Bevölkerungsforschung in Deutschland zwischen 1930 und 1960&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, S. 104–120; Anhang, S. 189–193.&lt;br /&gt;
*{{NDB|15|620|621|Mackenroth, Gerhard|[[Dirk Kaesler]]|118729934}}&lt;br /&gt;
* Josef Schmid (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungswissenschaft. Die „Bevölkerungslehre“ von Gerhard Mackenroth. Dreißig Jahre danach&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-593-33461-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118729934}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118729934|titel=Mackenroth, Gerhard|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118729934|LCCN=n/85/65149|VIAF=108610445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mackenroth, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Reichsuniversität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mackenroth, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe, Bevölkerungswissenschaftler und Statistiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fallingbostel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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