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	<title>Gerhard Lukas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Leben */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-07T15:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Lukas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1914]] in [[Sedlitz (Senftenberg)|Sedlitz]] in der [[Niederlausitz]]; † [[9. März]] [[1998]] in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]) war ein deutscher [[Historiker]] und [[Sportwissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerhard Lukas, der Sohn des Landwirts Christian Lukas, besuchte die Gymnasien in Senftenberg und Hoyerswerda und studierte nach halbjährigem [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienst]] ab 1934 Geschichte, [[Germanistik]] und Sportwissenschaft an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]]. Am 6. Juni 1937 beantragte Lukas die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.715.600).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26771372&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] erreichte er 1939 bei [[Martin Lintzel]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Politik gegen die Elbslawen vom Jahre 982 bis zum Ende der Polenkriege Heinrichs II.&amp;#039;&amp;#039;, die zwei Jahre später gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion und dem Ersten Staatsexamen arbeitete Lukas als Referendar an der Hans-Schemm-Oberschule. Nach dem Zweiten Staatsexamen (1941) wurde er zur Wehrmacht eingezogen und nahm am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Nach seiner Rückkehr arbeitete er ab August 1945 wieder an der Hans-Schemm-Oberschule, die bald in &amp;#039;&amp;#039;Thomas-Müntzer-Schule&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Ein russischer Schuloffizier empfahl ihn als Dozent für die [[Neulehrer]]ausbildung, die Lukas ab 1946 in Halle wahrnahm. Seit dem Herbst 1946 leitete er den Landesausschuss für den Geschichtsunterricht. Seit Herbst 1945 war Lukas Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei in der DDR|SPD]]. Nachdem [[Wilhelm Henze (Sportwissenschaftler)|Wilhelm Henze]], der in Abwesenheit 1942 zum Institutsdirektor ernannt worden war, wegen seiner politischen Überzeugungen die Stelle in der SBZ nicht antreten wollte bzw. konnte, wurde Lukas 1948 zunächst kommissarischer Leiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: Wilhelm Henze. Eine Würdigung. In: Arnd Krüger &amp;amp; [[Bernd Wedemeyer-Kolwe]] (Hrsg.): Aus Biographien Sportgeschichte lernen. Hoya: NISH 2000, S. 18–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 [[Habilitation|habilitierte]] sich Lukas an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] für Sportwissenschaft. Noch im selben Jahr wurde er zum Direktor des Instituts für Körpererziehung ernannt. Ein Jahr später erhielt er den Lehrstuhl dieses Faches. 1959 wurde Lukas jedoch von jungen Mitarbeitern, angeführt von [[Willi Schröder (Sportwissenschaftler)|Willi Schröder]] wegen seiner Westkontakte und der unzureichenden [[Entnazifizierung]] aus dem Amt getrieben. Als Lukas jedoch als IM für die Stasi unterschrieben hatte und Schröder mit der Leitung des Sportinstituts in Jena entschädigt werden konnte, konnte Lukas von 1961 an wieder als Direktor fungieren&amp;lt;ref&amp;gt; Theo Austermühle: Das Institut für Sportwissenschaft. in: Hermann J. Rupieper (Hrsg.):  Beiträge zur Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1502 - 2002. Halle: Mitteldeutsche Verlags. 2002, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zudem wurde Lukas auch zum Dekan der Philosophischen Fakultät und auch zum Prorektor der Hochschule ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt; Theo Austermühle: In memoriam Gerhard Lukas. 1914 - 1998. 13(1998), 2, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1957 bis 1963 war Lukas Präsident des Studentensports in der DDR. Für seine Tätigkeit für die Stasi erhielt er 1968 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Bronze. Er wurde zweimal mit dem GutsMuths-Preis der DDR ausgezeichnet und war Ehrendoktor der Sporthochschulen in Posen und in Budapest.&amp;lt;ref&amp;gt; Wolfhard Frost: Gerhard Lukas. Beiträge zur Sportgeschichte (1998), 7, 55–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lukas’ Forschungsarbeit konzentrierte sich auf die Geschichte der Körpererziehung von der Antike bis zur Gegenwart. Besonders Schwerpunkte seiner Arbeit sind die [[Olympische Spiele der Antike|Olympischen Spiele]] und Sport im alten Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theo Austermühle]], [[Gerd Konzag]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sportwissenschaftliche Reflexionen zwischen Vergangenheit und Zukunft: Festschrift für Gerhard Lukas&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1995. ISBN 3-88020-256-7&lt;br /&gt;
* [[Saskia Handro]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsunterricht und historisch-politische Sozialisation in der SBZ und DDR (1945–1961). Eine Studie zur Region Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Weinheim/Basel 2002. ISBN 3-407-32032-9&lt;br /&gt;
* Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Lukas, Gerhard&amp;#039;&amp;#039;. In: Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 498.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119545187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119545187|LCCN=n/84/158477|VIAF=66929810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lukas, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sporthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lukas, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Sportwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sedlitz (Senftenberg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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