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	<title>Gerhard Kreyenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 2. Februar 2026 um 19:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Kreyenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1899]] in [[Hamburg]]; † [[15. Oktober]] [[1996]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Psychiater]] und zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] stellvertretender Direktor der [[Alsterdorfer Anstalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Rektorensohn Kreyenberg besuchte das Hamburger [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] und schloss seine Schullaufbahn 1917 mit dem [[Notabitur]] ab. Anschließend nahm er noch als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde im Dezember 1919 aus der Armee entlassen. Danach absolvierte er ein [[Studium der Medizin]] an den Universitäten [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]], das er 1923 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Sein Medizinalpraktikum absolvierte er am [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf|Allgemeinen Krankenhaus Eppendorf]] und erhielt Ende 1924 seine [[Approbationsordnung|Approbation]]. Mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Körperkonstitution und manisch-depressives Irresein&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er im Januar 1925 in Hamburg bei [[Wilhelm Weygandt]] zum Dr. med.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1925 war er als niedergelassener Landarzt bei [[Osnabrück]] tätig und war ab Oktober 1926 als Assistenzarzt bei den [[Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|Anstalten Bethel]]. Anfang Januar 1928 wechselte er als Assistenzarzt zu den [[Evangelische Stiftung Alsterdorf|Alsterdorfer Anstalten]] und wurde dort im April 1931 leitender Oberarzt. Ab 1936 gehörte er dem Vorstand der Alsterdorfer Anstalten an und war von 1938 bis 1945 Stellvertreter des dortigen Direktors [[Friedrich Lensch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] trat er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 3.033.735)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23261063&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr der [[Sturmabteilung|SA]] bei und stieg bei der SA zum Sanitäts-Sturmführer auf. Ab 1933 war Kreyenberg, verheiratet und Vater von sieben Kindern, Landesleiter beim [[Reichsbund der Kinderreichen]]. Kreyenberg wurde 1934 Gaustellenleiter des [[Rassenpolitisches Amt der NSDAP|Rassenpolitischen Amts der NSDAP]]. Beim Hamburger [[Erbgesundheitsgericht]] war er zunächst Gutachter, dann Obergutachter und ab 1935 Beisitzer. In dieser Funktion betrieb er [[Zwangssterilisation]]en von sogenannten [[Schwachsinn]]igen nach dem [[Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses]], auch in den Alsterdorfer Anstalten. Kreyenberg übernahm 1944 den Vorsitz des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes der freien, gemeinnützigen Kranken- und Pflegeanstalten&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.strasse-der-inklusion.de/lern-und-gedenkort/die-taeter-zwei-verantwortliche/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreyenberg führte zur Behandlung [[Geistige Behinderung|geistig Behinderter]] neue Therapieansätze ein, wie „Röntgentiefbestrahlungen, Insulin- und Cardiazol-Schockbehandlungen, Dauerbäder, Schlaf- und Fieberkuren“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte - Die NS Zeit 1933 – 1945&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.alsterdorf.de/ueber-uns-geschichte-ns-zeit.html |wayback=20100911112208}} auf https://www.alsterdorf.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang war er Autor mehrerer Schriften. Zudem wertete er Sippentafeln aus, um die angebliche Erblichkeit von Schwachsinn zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Aktion T4|nationalsozialistischen Euthanasiemaßnahmen]] autorisierte Kreyenberg während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]  durch seine Unterschriften auf Meldebögen Verlegungen von Insassen der Alsterdorfer Anstalten in andere Einrichtungen, wo diese größtenteils durch Verhungern oder das Verabreichen von Medikamentencocktails starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] schied Kreyenberg nach einem durch die britische Militäradministration auferlegten Beschäftigungsverbot im August 1945 aus seinem Dienstverhältnis bei den Alsterdorfer Anstalten aus und gab seinen dortigen Vorstandsposten auf. Nach seiner [[Entnazifizierung]], in der sein Berufsverbot bestätigt wurde, erstritt er 1948 mittels beigebrachter entlastender Zeugenaussagen erfolgreich seine Wiederzulassung als Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1952 führte er eine Arztpraxis in [[Hamburg-Alsterdorf]] und war bis 1966 Belegarzt bei den Alsterdorfer Anstalten. Zudem war er als Gutachter bei Gerichtsverfahren mit dem Verhandlungsgegenstand Zwangssterilisationen tätig. Ein Ermittlungsverfahren wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum [[Mord (Deutschland)|Mord]] im Rahmen der NS-Euthanasie gegen Kreyenberg wurde 1970 durch die Staatsanwaltschaft Hamburg eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreyenberg war langjähriger Vorsitzender des Vereins Hamburger Kinderheim &amp;#039;&amp;#039;Köhlbrand&amp;#039;&amp;#039; in Ording e.V. mit Sitz in Hamburg. Der Verein führte das Kinderheim in [[Sankt Peter-Ording|St. Peter-Ording]].&lt;br /&gt;
Kreyenberg war auch ein &amp;quot;Förderer der Kleingraphik&amp;quot;, ließ sich von z.&amp;amp;nbsp;T. namhaften Künstlern [[Exlibris]], Weihnachts- und Neujahrsgrüße anfertigen und sammelte Exlibris von Ärzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124552501}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/16 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124552501|LCCN=n85011227|VIAF=59666819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kreyenberg, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Erbgesundheitsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kreyenberg, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychiater&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT= [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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