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	<title>Gerhard Kratzat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:38:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Kratzat&amp;diff=1379265&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A01:C22:8DAE:C300:D10B:2206:1AB6:6AE7: /* Weblinks */ K</title>
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		<updated>2023-11-07T13:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; K&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Gerhard Kratzat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1909]] in [[Burg (Dithmarschen)]]; † [[12. Juli]] [[1944]] in [[Lyon]]) war [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerhard Kratzat besuchte die Volksschule und deren gehobene Abteilung, lernte dann bei der Burger Sparkasse und ergriff den [[Seemann]]sberuf. In Burg wurde er „der gelehrte Seemann“ genannt. Im Herbst 1931 war er an dem Seemannsstreik in den [[Ostsee]]häfen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März bis Juli 1933 war er im [[KZ Sonnenburg]] inhaftiert und wurde gefoltert. So konnte er wochenlang nur flüssige Nahrung aufnehmen, weil sein Unterkiefer durch brutale Schläge ausgehakt worden war. Erst als er schon vollkommen entkräftet war, wurde die Sache durch einen Arzt behoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage Ilse Giesselmann, Entschädigungsverfahren, LAS Abt. 761 Nr. 12584, Blatt 42&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Entlassung hielt er sich längere Zeit bei seinen Eltern in Burg auf. Von 1934 bis 1936 arbeitete Kratzat für die &amp;#039;&amp;#039;Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter&amp;#039;&amp;#039; (ISH) in Rotterdam und Antwerpen. In den dortigen Interclubs wurden deutsche Seeleute mit illegalen Schriften versorgt und nach den Vorgängen im Deutschen Reich und auf den Schiffen befragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1937 bis 1939 hatte er im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] leitende Funktionen in der nachrichtendienstlichen Tätigkeit der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Seeschiffahrt&amp;#039;&amp;#039; der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] inne. Unter anderem war er bei der Zurückführung der Angehörigen der englischsprachigen [[Abraham-Lincoln-Brigade]] wesentlich beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.akens.org/akens/texte/info/32/17.html akens.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schloss er sich der [[Résistance]] in Frankreich an. Am 10. März 1944 wurde er in [[Paris]] von den Deutschen verhaftet, von einem deutschen [[Opfer der NS-Militärjustiz|Feldgericht]] wegen „Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt und am 12. Juli 1944 in Lyon hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Aachen, Gericht der Feldkommandantur 590 Nr. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kratzat 001.JPG|mini|Stolperstein für Gerhard Kratzat in der Gartenstrasse in Burg (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 2009 hat [[Gunter Demnig]] in der Gartenstraße 15 in Burg einen [[Liste der Stolpersteine in Burg (Dithmarschen)|Stolperstein]] zur Erinnerung an Gerhard Kratzat verlegt. Gerhard Kratzat wohnte in der Gartenstraße 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.akens.org/akens/texte/info/33/333415.html#7 Abschiedsbrief von Gerhard Kratzat, Lyon 12. Juli 1944.] In: Thomas Pusch: &amp;#039;&amp;#039;„…&amp;amp;nbsp;es tut mir leid um Deutschland!“ – Die Entschädigungsakten als Quelle für die Exilforschung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.freewebs.com/stolpersteine/gerhard_kratzat.html|wayback=20110306081650|text=Ausführlicher Lebenslauf}}&lt;br /&gt;
* [https://stolpersteine.infinityfreeapp.com/gerhard_kratzat.html Ausführlicher Lebenslauf und ein Foto von Gerhard Kratzat]&lt;br /&gt;
* [https://de.indymedia.org/2009/08/257826.shtml Fotos von der Stolperstein-Verlegung in Burg am 30. Juli 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kratzat, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Schleswig-Holstein ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kratzat, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kratzat, Johannes Gerhard; Kratzat, Jan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burg (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lyon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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