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	<title>Gerhard Kienbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Kienbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1919]] in [[Barmen]] (heute zu [[Wuppertal]]); † [[24. Februar]] [[1998]] in [[Köln]]) war Gründer der nach ihm benannten [[Unternehmensberater|Unternehmensberatung]]. Als Mitglied der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] war er Abgeordneter im [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfälischen Landtag]], von 1962 bis 1966 Landesminister in [[Nordrhein-Westfalen]] und von 1969 bis 1972 Abgeordneter im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Gerhard Kienbaum wuchs in [[Gummersbach]] auf. Nach dem Abitur wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst]] eingezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Autobiografie&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war der Rat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 1938 tat er Dienst in der Marine und befand sich als Kadett am 1. September 1939 auf dem [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039;, als dieses mit Schüssen auf die polnische [[Westerplatte]] bei [[Danzig]] den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eröffnete. Im Oktober 1939 begann er an der [[Technische Universität Danzig|Technischen Hochschule Danzig]] sein Ingenieurstudium, nach dessen Ende er dort Assistent am Lehrstuhl für Werkzeugmaschinenbau und für Betriebswirtschaft wurde. Später zog er wieder nach Gummersbach und nahm eine Ingenieurstelle in einer Papierfabrik an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Autobiografie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Hans-Ulrich Wehler]] war ein Vetter Kienbaums.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140309143327/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-38/artikel-2008-38-ich-hab-knueppel.html Interview.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltwoche|Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmerische Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1945 gründete Gerhard Kienbaum im Alter von 26 Jahren die Unternehmensberatung [[Kienbaum Consultants International|Kienbaum]]. In der Anfangszeit beriet er mittelständische Unternehmen im [[Oberbergisches Land|Oberbergischen Land]] bei technischen und kaufmännischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kienbaums Firmengruppe übernahm Aufträge zu Fragen der Planung, Beratung und Betriebsführung in allen Bereichen der Wirtschaft, des Verkehrs und der Agrarwirtschaft sowie der Regionalentwicklung. Kienbaum verhalf dem Feld der Unternehmensberatung in der Bundesrepublik zu größerer Bekanntheit. Zu den Erfolgsbedingungen gehörte die Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Wirtschaft, wie beispielsweise dem [[Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft|Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft]] und dem [[Verein Deutscher Ingenieure]]. Zugleich waren seine politischen Aktivitäten auf Landes- und Bundesebene bei der Gewinnung von Mandanten vorteilhaft. Insbesondere sein Ministeramt in Nordrhein-Westfalen machte sein Unternehmen bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alina Marktanner: &amp;#039;&amp;#039;Behördenconsulting. Unternehmensberater in der öffentlichen Verwaltung der Bundesrepublik, 1970er- bis 2000er-Jahre.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Oldenbourg, Berlin / Boston 2023, ISBN 978-3-11-079597-4, S. 33–36 und S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unternehmensgruppe Kienbaum &amp;amp; Partner leitete Gerhard Kienbaum bis 1988 und blieb bis 1992 Gesellschafter und Vorsitzender des Beirats der Firma. Nachfolger an der Unternehmensspitze wurde sein Sohn [[Jochen Kienbaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerd Kienbaum war Mitglied im Aufsichtsrat der [[K+S|Kali und Salz AG]] und gehörte 1975 bis 1986 dem Präsidium und Vorstand der [[Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz|deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gründete Gerhard Kienbaum 1958 mit [[Carl Zimmerer]], [[Willy Rasche]] und [[Walter Scheel]] das Beratungsunternehmen InterFinanz, das später zu einer bedeutenden [[Mergers &amp;amp; Acquisitions]]-Beratungsfirmen im deutschsprachigen Raum wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kienbaum war von 1967 bis 1972 Beirat im Vorstand der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]]. Er regte den Bau der [[Theodor-Heuss-Akademie]] als Bildungsstätte der Stiftung in Gummersbach an, die von 1965 bis 1967 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 1948 Mitglied der [[Freie Demokratische Partei|FDP]], war Kienbaum von 1952 bis 1969 Kreistagsabgeordneter im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]] und zwischen 1954 und 1969 [[Liste der Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalen (3. Wahlperiode)|Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf]]. Von Juli 1962 bis Dezember 1966 amtierte er als [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr]] in der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-geführten Landesregierung unter Ministerpräsident [[Franz Meyers]]. Nach dem Ausscheiden aus dem Kabinett war er von 1969 bis 1972 Mitglied des Deutschen Bundestags und dort Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft. Nach seinem Austritt aus der FDP im Zuge des gescheiterten [[Misstrauensvotum]]s gegen Bundeskanzler [[Willy Brandt]] schloss er sich 1975 der CDU an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerhard und Lore Kienbaum Stiftung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner Ehefrau Lore Kienbaum gründete er 1994 die „Gerhard und Lore Kienbaum Stiftung“. Die Stiftung widmet sich der Förderung des Standorts Deutschland und nimmt sich ökonomischer und sozialer Zukunftsfragen, mit einem starken Fokus auf Bildung und Nachwuchs, an. Als Vorsitzender des Kuratoriums engagiert sich Jochen Kienbaum für die von seinem Vater gegründete Stiftung. Zu den Themen Globalisierung, Internationalisierung und Mittelstand veranstaltet sie Kongresse und gibt Bücher heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1979: Ehrenring der Stadt Gummersbach&lt;br /&gt;
* 1985: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1990: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 |hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |archiv-datum=2019-03-31 |abruf=2017-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Silberne [[Johann Friedrich Schär|Johann-Friedrich-Schär-Plakette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handball ==&lt;br /&gt;
Nach Kienbaum, selbst in den 1930er und 1940er Jahren Handballspieler beim [[VfL Gummersbach]] und als Kriegsgastspieler beim [[THW Kiel]] und [[TV Neufahrwasser]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberberg-fussball.de/fileadmin/Vereine/VfL_Gummersbach_-_Personen.docx |titel=Personenregister VfL Gumemrsbach |werk=oberberg-fussball.de |format=[[Office Open XML|docx]] |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210709185738/https://www.oberberg-fussball.de/fileadmin/Vereine/VfL_Gummersbach_-_Personen.docx |archiv-datum=2021-07-09 |abruf=2021-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 2002 die &amp;#039;&amp;#039;Gerhard-Kienbaum-Halle&amp;#039;&amp;#039; in [[Gummersbach]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=144&amp;amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=24146 |titel=Namengebung Ausdruck posthumen Dankes – Gerhard-Kienbaum-Halle eingeweiht |werk=oberberg-aktuell.de |datum=2002-12-06 |abruf=2021-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Enkel [[Fabian Kienbaum]] war ebenfalls Handballspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war der Rat&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-550-06901-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Nonn]], [[Wilfried Reininghaus]], Wolf-Rüdiger Schleidgen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1966 bis 1970 (Sechste Wahlperiode)&amp;#039;&amp;#039;. Eingeleitet und bearbeitet von Andreas Pilger. Siegburg 2006, ISBN 3-87710-361-8 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009967|Gerhard Kienbaum}}&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3730.html Radiobeitrag „Stichtag“ anlässlich des 10. Todestages von Gerhard Kienbaum.] [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]].&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00532}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=119288958 |Name=Kienbaum, Gerhard |NDB-online=1 |Autor=Alina Marktanner |Datum=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Wirtschaftsminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Verkehrsminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119288958|LCCN=n91084024|VIAF=67272530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kienbaum, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelstandsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensberater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kienbaum, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Unternehmensberater und Politiker (FDP, CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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