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	<title>Gerhard Kaske - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:54:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Kaske&amp;diff=2186484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-27T15:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Kaske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. November]] [[1925]] in [[Prochowice|Parchwitz]], [[Landkreis Liegnitz]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]; † Anfang [[Januar]] [[2019]]) war ein deutscher [[Chemiker]], [[Physiker]] und [[Heimatforscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kaske stammte aus einer alteingesessenen schlesischen Familie. In Parchwitz besuchte er zunächst die Volksschule und wechselte dann auf das Johanneum in [[Legnica|Liegnitz]]. Im Jahr 1943 wurde er als 18-Jähriger zum Militärdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen. Nach seiner Kriegsteilnahme machte er in [[Riesa]] ([[Sachsen]]) nachträglich sein Abitur. Anschließend studierte er von 1951 bis 1957 [[Physik]], [[Chemie]] und [[Mathematik]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] und schloss als Diplom-Physiker ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufslaufbahn ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1957 begann er seine berufliche Laufbahn als Betriebsleiter bei den „[[Chemiepark Marl|Chemischen Werken Hüls]]“ in [[Marl]] ([[Nordrhein-Westfalen]]). 1964 wurde er an der [[Technische Hochschule Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] zum Dr. Ing. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine [[Dissertation]] vom 25. Februar 1964 trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Enthalpie]] und Gleichgewicht von Flüssigkeit und Dampf realer Vielstoffgemische&amp;#039;&amp;#039; (Fakultät für Maschinenwesen der Technischen Hochschule, 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Chemischen Werken Hüls machte Kaske Karriere: 1971 wurde er Direktor der Sparte „[[Grundchemikalie|Basischemikalien]]“, später des Bereichs „[[Vorläuferstoffe|Grundstoffe]]/Anorganica“. Von 1989 bis 1990 war er Direktor der Sparte „[[Qualitätsmanagement|Qualitätswesen]]“. Zusätzlich war er Geschäftsführer der „Katalysatorenwerke Houdry-Hüls GmbH“ in Marl. Aufgrund seines Wissens saß er in mehreren technischen [[Beirat|Beiräten]] und wirkte in wissenschaftlichen Gesellschaften mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] besorgte Kaske in der [[Treuhandanstalt]] in [[Berlin]] die [[Privatisierung]] von Betrieben für [[Industriechemikalie]]n und [[Agrochemie]]. Außerdem leitete er die Arbeitsgruppe „[[Ökonomie]] und [[Ökologie]]“ innerhalb der Großchemie. Im Jahr 1991 arbeitete Kaske an der Neugründung der „[[Simson (Unternehmen)|Simson Fahrzeugwerke GmbH]]“ in [[Suhl]] ([[Thüringen]]) mit. 1992 gründete er als Geschäftsführender Gesellschafter in [[Bad Muskau]] die „KMS Formbau GmbH Qualitätswerkzeuge zur Kunststoffverarbeitung“. Im Jahr 1993 wurde er Mitglied des Beirats, später der Geschäftsleitung der „[[Kurt Schwabe]]-Stiftung“ in [[Meinsberg]] ([[Sachsen]]). 1996 wurde Kaske Mitglied des Fachbeirats, später des Vorstands der „Fördergemeinschaft für das Formenbau- und Werkzeugtechnik-Zentrum Zittau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben ===&lt;br /&gt;
Kaske heiratete in [[Bonn]] am 14. April 1966 die Diplom-Kauffrau und [[Studienrat (Deutschland)|Studienrätin]] &amp;#039;&amp;#039;Jutta von Hinüber&amp;#039;&amp;#039;, die Tochter des [[Oberlandesgerichtsrat]]s Dr. jur. &amp;#039;&amp;#039;Harald von Hinüber&amp;#039;&amp;#039; (1898–??) und der &amp;#039;&amp;#039;Ingeborg von Hagen&amp;#039;&amp;#039; (1904–1996).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser B&amp;#039;&amp;#039; Band XII, Seite 165, Band 64 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Privatmann blieb Kaske seiner schlesischen Heimat verbunden und war von 1974 bis 1984 Heimatkreisvertrauensmann für den Landkreis Liegnitz. 1974 wurde er Mitglied der „Bundesgruppe Liegnitz – Stadt und Land e.V.“ in [[Wuppertal]] und 1976 deren Erster Vorsitzender. In diesem Amt bemühte er sich um den Zusammenhalt der ehemaligen Einwohner des Stadt- und Landkreises Liegnitz. Zum Erhalt der kulturellen Traditionen wurde auf Kaskes Initiative das Heimatmuseum „[[Liegnitzer Sammlung|Liegnitzer Sammlung Wuppertal]]“ gegründet. Das „Liegnitzer Archiv“ konnte durch Kaskes Finanzierung aus dem Rathaus in die „Liegnitzer Sammlung“ überführt werden, deren Arbeitskreis er als Erster Vorsitzender leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1983 bis 1997 war Kaske Mitglied des Präsidiums, von 1985 bis 1997 Vizepräsident des Schlesischen Kreis-, Städte- und Gemeindetages. Von 1990 bis 1994 war er Schatzmeister der Landsmannschaft Schlesien in [[Königswinter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebte Kaske wieder in Marl. Er sammelte Dokumente zur Industriegeschichte Schlesiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
In seinen wissenschaftlichen Arbeiten konzentrierte sich Kaske auf Kohleveredelung, der Herstellung von [[Wasserstoff]] und der [[Azetylen]]gewinnung. Mehrere wissenschaftliche Artikel waren dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Wasserstoff als [[Energieträger]]&amp;#039;&amp;#039; gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlichte er:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liegnitz – Bilder aus der Geschichte einer Stadt&amp;#039;&amp;#039;, mit O. H. Paetzold, in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge der Liegnitzer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, Historische Gesellschaft Liegnitz, Verlag G. Weber, Lorch 1979, ISBN 3878880391&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Liegnitzer Landschaft und ihre Menschen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge der Liegnitzer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, Historische Gesellschaft Liegnitz, Lorch 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liegnitz – Die schlesische Gartenstadt&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Horst Hiller]], in: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Städtebilder&amp;#039;&amp;#039;, Westkreuz-Verlag Berlin/Bonn, Bad Münstereifel 1992, Neuauflage 1997, ISBN 3-922131-80-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Ritterakademie Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Hubert Unverricht]], in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Liegnitzer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 39, Verlag Henske-Neumann, Hofheim (Taunus) 2009, ISBN 978-3-9813078-0-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1. Niederschlesischen Unternehmerpreis (1998)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&lt;br /&gt;
* Silberne und goldene Ehrennadel der Bundesgruppe Liegnitz der Landsmannschaft Schlesien&lt;br /&gt;
* Schlesierkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurzbiografie zum 85. Geburtstag, in: &amp;#039;&amp;#039;Schlesischer Kulturspiegel&amp;#039;&amp;#039;, Heft 45, Seite 81, Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg 2010, {{ISSN|1437-5095}}&lt;br /&gt;
* Walter Habel: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? das Deutsche Who’s Who&amp;#039;&amp;#039;, Band 42, Seite 696, Verlag Schmidt-Römhild, 2003, ISBN 3795020360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107107538}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.sbb.spk-berlin.de:8080/DB=1/SET=1/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Kaske%2C+Gerhard Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/search?hl=de&amp;amp;sa=G&amp;amp;tbo=1&amp;amp;tbs=bks:1&amp;amp;q=inauthor:%22Gerhard+Kaske%22&amp;amp;ei=RpIsTaLoDMHd4gaNk7yUCw&amp;amp;ved=0CCgQ9Ag Werkverzeichnis] bei [[Google Bücher]]&lt;br /&gt;
* [http://www.liegnitz.info/sammlung.html Kaske und die &amp;#039;&amp;#039;Liegnitzer Sammlung Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107107538|LCCN=n/84/234579|VIAF=518780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaske, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaske, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kaske, Paul Siegfried Gerhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Physiker und Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prochowice|Parchwitz]], Landkreis Liegnitz, Niederschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Januar 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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