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	<title>Gerhard Kahlo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:25:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Kahlo&amp;diff=2771303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: LCCN ergänzt.</title>
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		<updated>2023-02-22T02:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LCCN ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Kahlo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1893]] in [[Magdeburg]]; † [[18. Juli]] [[1974]] in [[Cottbus]]) war ein deutscher [[Linguist]], [[Hochschullehrer]] und [[Schriftsteller]]. In Magdeburg schloss sich Kahlo der Künstlergruppe [[Die Kugel]] an. Sein sehr umfangreiches wissenschaftliches Werk, in dem neben zahlreichen Veröffentlichungen über asiatische und europäische Sprachen auch eine große Zahl germanistischer und volkskundlicher Arbeiten hervorzuheben sind, bezieht sich auch auf das Magdeburger Gebiet, wie in „Niedersächsische Sagen“ von 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Gerhard Kahlo studierte nach dem Besuch des Pädagogiums am [[Kloster Unser Lieben Frauen]] in Magdeburg [[Klassische Philologie]], [[Germanistik]], [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] und [[Philosophie]] in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]], wo er sich mit europäischen und asiatischen Sprachen beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während des Ersten Weltkrieges war Kahlo politisch motiviert und trat dem Arbeiter-und-Soldaten-Rat der Universität Jena bei. Später wurde er [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-Mitglied und schloss sich – nach deren Auflösung – dem [[Leninbund]] an. Nach dem Weltkrieg trat er der Magdeburger Künstlervereinigung „Die Kugel“ bei und übernahm kurzzeitig ein Lehramt am Gymnasium in [[Salzwedel]]. Nach 1933 hatte Kahlo aufgrund seiner politischen Haltung erhebliche Schwierigkeiten Anstellungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kahlo schrieb für die von der [[Reichsschrifttumskammer]] herausgegebene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;In der Januar-Ausgabe 1937 z.&amp;amp;nbsp;B. den Artikel &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Sprachseuche&amp;#039;&amp;#039;, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 trat Kahlo der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei, bildete Neulehrer aus und setzte sich für den Schulausbau im Kreis Belzig ein. 1952 war er Dozent an der Lehrerbildungsanstalt Wiesenburg/Priegnitz sowie Lehrer in Wittenberg und Senftenberg. 1953 wurde Kahlo Professor für Volkskunde an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und kurz darauf an das Ostasiatische Institut der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] berufen, wo er sich intensiv mit malayo-polynesischen Sprachen befasste und Standardwerke für Lehre und Forschung schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich im [[Literaturhaus Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Schaffen == &lt;br /&gt;
Kahlo veröffentlichte Erzählungen, Gedichte, Märchen und Sagen, Romane und Bühnenstücke, auch Übersetzungen und Bearbeitungen von Bühnenwerken (Iffland, von Arnim).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1969 Ehrenmitglied des [[International Council of Onomastic Sciences]] (I.C.O.S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erika Taube, Hans Herrfurth: &amp;#039;&amp;#039;Biographie Gerhard Kahlo 1893–1974.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Berichte des Staatlichen Museums für Volkskunde Dresden&amp;#039;&amp;#039;, Band 37. Dresden 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118714686}}&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=0194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118714686|LCCN=no2019187713|VIAF=103111631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kahlo, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linguist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kahlo, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Linguist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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