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	<title>Gerhard Jussenhoven - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:35:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Jussenhoven&amp;diff=682101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-07T20:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1911]] in [[Köln]]; † [[13. Juli]] [[2006]] ebenda) war ein deutscher Jurist, [[Komponist]] und [[Musikverleger]]. Mit Liedern wie dem [[Schlager]] &amp;#039;&amp;#039;Kornblumenblau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gib acht auf den Jahrgang&amp;#039;&amp;#039; oder den auf [[Kölsch (Sprache)|Kölsch]] gesungenen &amp;#039;&amp;#039;Die Hüsjer bunt om Aldermaat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;De hinger de Jadinge stonn un spinxe&amp;#039;&amp;#039; wurde er in den späten 1930er Jahren als Komponist bekannt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte er darauf seine Musikerkarriere aufbauen und schrieb bis zu seinem Tod mehr als 1000 Lieder wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Man müsste nochmal 20 sein&amp;#039;&amp;#039; (1953) und auch viele andere Musikstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Jussenhoven wurde 1911 als zweiter Sohn des Süßwarenherstellers Servatius Jussenhoven und dessen Frau Maria Michelmann&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; in der Isabellenstraße im Kölner [[Altstadt-Süd|Severinsviertel]] geboren. 1918 wurde eine Schwester geboren, die jedoch bereits im Alter von acht Jahren an einer Mandelentzündung starb. 1916 zog die Familie in die Nähe des Waidmarkts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.9&amp;quot; /&amp;gt; Sein Vater war Konditormeister und eröffnete eine erfolgreiche kleine Fabrik zur Herstellung von Schokoladenpralinen, [[Marzipan]] und Bonbons.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Jussenhoven bekam im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht, unter anderem vom Organisten der Kirche [[St. Georg (Köln)|St. Georg]] und später vom Leiter des Reichshallentheaters Georg von Bratzki. Ab 1920 wurde er von Franz Gillessen von der [[Hochschule für Musik und Tanz Köln|Kölner Musikhochschule]] in [[Harmonielehre]] unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altstaedter.jpg|mini|hochkant|Jussenhoven spielte bereits als Jugendlicher bei Veranstaltungen des von seinem Vater mitgegründeten Karnevalsvereins [[Altstädter Köln 1922|Altstädter]].]]&lt;br /&gt;
Ab etwa 1925 spielte er auf Veranstaltungen des von seinem Vater mitgegründeten und geleiteten [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Karnevalsvereins]] [[Altstädter Köln 1922|Altstädter]] und begleitete Musiker, die neue Lieder vorstellten, darunter auch den bekannten Kölner Komponisten und Sänger [[Willi Ostermann]] und den Mundartdichter [[Gerhard Ebeler]]. Zugleich arbeitete er teilweise im Betrieb seines Vaters, der unter den Folgen der [[Weltwirtschaftskrise]] litt, und begann mit dem Notenschreiben und Komponieren erster eigener Lieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch seiner Eltern begann er 1930 nach dem [[Abitur]] am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium ein [[Rechtswissenschaft|Jurastudium]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; und konzentrierte sich auf das [[Urheberrecht]]. Er wurde 1937 als [[Jurist]] mit einer Arbeit mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen der Reklame im wirtschaftlichen Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039; betreut von [[Albert Coenders]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er war Mitglied des katholischen Studentenvereins Unitas-Landshut Köln und lernte darüber Inge Sophie Montag kennen, die Nichte eines Alten Herren der Verbindung und Tochter des Architekten und Bauingenieurs Albert Montag. Jussenhoven und Montag heirateten am 19. August 1939 im Kölner Rathaus und am 1. Oktober in der Kirche [[St. Bruno (Köln)|St. Bruno]] in [[Klettenberg (Köln)|Klettenberg]]. Gemeinsam mit seiner Frau zog er zu seinen Schwiegereltern nach [[Sülz (Köln)|Köln-Sülz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jussenhoven begann seine juristische Karriere 1937 als Mitarbeiter der [[Industrie- und Handelskammer zu Köln]] und arbeitete als Anwalt für Wettbewerbsrecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.10&amp;quot; /&amp;gt; Zum 1. Mai 1937 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 5.945.797).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18760941&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig studierte er [[Musikwissenschaft]], Harmonielehre und [[Komposition (Musik)|Komposition]] an der [[Hochschule für Musik und Tanz Köln|Kölner Musikhochschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soldat im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Jussenhoven wurde 1941 zum Militär eingezogen und ging zur Nachrichtentruppe der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Er wurde an die [[Ärmelkanal|Kanalküste]] nach [[Étretat]] etwa 30 Kilometer südlich von [[Le Havre]] in der [[Normandie]] verlegt, wo er bis zur [[Operation Neptune|Landung der Alliierten]] in der Normandie im Juni 1944 blieb. Auch in Frankreich war er musikalisch aktiv und bildete an seinem Stützpunkt ein kleines Orchester, wobei er am Flügel saß. Während er dort war, wurde in Köln seine Tochter Krista geboren. Acht Wochen nach der Landung der Alliierten wurde Jussenhoven in [[Weimar]] als Panzerfunker eingesetzt. Mit dem Panzerkorps Feldherrnhalle zog er nach [[Bratislava]], wo am 13. April die [[Rote Armee]] ankam. Das Korps sprengte die Panzer, und Jussenhoven floh mit fünf Kameraden zu Fuß bis nach [[Schnaittach]] bei [[Nürnberg]] und entzog sich so knapp einer Gefangennahme durch die russischen Truppen. Hier wurden sie von der amerikanischen Armee gefangen genommen und nach [[Bayreuth]] gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft durfte Jussenhoven im Sommer 1945 zu seiner Familie zurückkehren, die in einer Ausweichwohnung in [[Leutesdorf]] lebte. Sowohl das Haus seiner Schwiegereltern wie auch die Fabrik seines Vaters wurden im Krieg zerstört. Sein Vater konnte seinen Betrieb mit einigen mitgenommenen Maschinen in [[Kell (Andernach)|Bad Tönnisstein]] wieder eröffnen und sein Schwiegervater arbeitete als Bauingenieur an der Instandsetzung des [[Flughafen Köln/Bonn|Flughafens]] in [[Wahn (Köln)|Köln-Wahn]] und durfte sein Haus in Sülz wieder aufbauen, wo die Familie einzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikalische Karriere ===&lt;br /&gt;
Bereits während seiner Zeit bei der Industrie- und Handelskammer schrieb Jussenhoven seine ersten erfolgreichen Lieder. Durch den populären Karnevalssänger [[Karl Berbuer]] lernte er den Straßenbahnfahrer und Textdichter [[Jupp Schlösser]] kennen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; mit dem er 1937 das Karnevalslied &amp;#039;&amp;#039;Die Hüsjer bunt om Aldermaat&amp;#039;&amp;#039; und den Schunkelwalzer &amp;#039;&amp;#039;Kornblumenblau&amp;#039;&amp;#039; schrieb und auch später weiter zusammenarbeitete. 1938 veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;Gib acht auf den Jahrgang&amp;#039;&amp;#039; und 1939 &amp;#039;&amp;#039;De hinger de Jadinge stonn un spinxe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F001345-0006, Köln, WDR Rundfunkstudio.jpg|miniatur|Willy Schneider (links) mit [[Hans Bund]]  während einer Probe im WDR-Rundfunkstudio (Februar 1954)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Willy Schneider - Man müßte noch mal zwanzig sein.jpg|mini|hochkant|Willy Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Man müßte nochmal zwanzig sein&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft wurde Jussenhoven freischaffender Komponist, weil er nicht zur IHK zurück wollte. Seine in den 1930ern geschriebenen Lieder waren so erfolgreich, dass er bereits zu Beginn seiner Nachkriegskarriere gute Einkünfte hatte. Vor allem lag dies daran, dass seine Lieder gerne im Reichssender Köln, aus dem sich der [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk]] (WDR) entwickelte, gespielt wurden, unter anderem in der deutschlandweit gesendeten Livesendung &amp;#039;&amp;#039;Der frohe Samstagsnachmittag&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.13&amp;quot; /&amp;gt; 1939 gewann der Kölner Heimatsänger [[Willy Schneider (Sänger)|Willy Schneider]] mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Kornblumenblau&amp;#039;&amp;#039; den ersten Preis bei einem rheinischen Liederwettbewerb und er wurde danach von dem Redakteur [[Günther Bungert]] regelmäßig eingeladen, Lieder von Jussenhoven zu singen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1964 arbeitete Jussenhoven auch wieder mit Jupp Schlösser zusammen. Sie schrieben erneut erfolgreiche kölsche Lieder wie &amp;#039;&amp;#039;Sag‘ ens Blootwosch&amp;#039;&amp;#039; 1948 oder &amp;#039;&amp;#039;Dat Glockespill vom Rothuusturm&amp;#039;&amp;#039; 1954. Zudem schrieb Jussenhoven die Musik zu den ersten Karnevals[[revue]]n der Nachkriegszeit im Kölner Varietétheater &amp;#039;&amp;#039;[[Tazzelwurm (Varieté)|Tazzelwurm]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Grete Fluss]], darunter &amp;#039;&amp;#039;Aat bliev Aat&amp;#039;&amp;#039; 1946, &amp;#039;&amp;#039;Su oder Su&amp;#039;&amp;#039; 1947 und &amp;#039;&amp;#039;Rund öm de Freud&amp;#039;&amp;#039; 1948.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; Er begleitete zudem die Chansonnière [[Mimi Thoma]] auf ihren Tourneen als Pianist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; 1955 hatte Jussenhoven einen [[Herzinfarkt]], von 1945 bis zu diesem Zeitpunkt hatte er insgesamt etwa 230 Musikstücke geschrieben und bis 1960 kamen etwa 240 Titel hinzu&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.13&amp;quot; /&amp;gt; und im Laufe seiner Karriere schrieb er mehr als 1000 Musiktitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er und 1960er Jahren etablierte er sich als einer der führenden deutschsprachigen Schlagerkomponisten. Seine Melodien wurden von Sängern und Sängerinnen wie [[Ilse Werner]], [[Willy Millowitsch]], [[Margot Eskens]], [[Peter Alexander]], [[Willy Hagara]], [[Margit Schramm]], [[Johannes Heesters]] oder dem [[Kölner Männer-Gesang-Verein]] gesungen und wurden Millionen Menschen bekannt. Die hochdeutschen Texte seiner Schlagerkompositionen stammten häufig aus der Feder von [[Hans Bradtke]], [[Charly Niessen]] oder [[Kurt Feltz]]. Besonders erfolgreich war dabei die Zusammenarbeit mit dem Kölner Heimatsänger [[Willy Schneider (Sänger)|Willy Schneider]], der Jussenhovens &amp;#039;&amp;#039;Man müsste nochmal zwanzig sein&amp;#039;&amp;#039; mit einem Text von Kurt Feltz und weitere 70 Kompositionen von ihm interpretierte. 1961 ging Jussenhoven mit Schneider auf Tournee durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Einen gemeinsamen Auftritt hatten sie zudem 1980 bei [[Alfred Biolek]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jussenhoven komponierte neben Schlagern auch [[Operette]]n und [[Musical]]s, so die am 20. Januar 1963 [[Uraufführung|uraufgeführte]] [[Revue]] &amp;#039;&amp;#039;Eau de Cologne&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit dem befreundeten Schriftsteller [[Ernst Nebhut]]. Es folgten Stücke wie &amp;#039;&amp;#039;Sturm auf die Konstablerwache&amp;#039;&amp;#039; 1965 und &amp;#039;&amp;#039;Cyprienne&amp;#039;&amp;#039; 1966.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; 1972 schrieb er die Musik zu &amp;#039;&amp;#039;Monsieur Malade&amp;#039;&amp;#039;, angelehnt an das Werk &amp;#039;&amp;#039;Der eingebildete Kranke&amp;#039;&amp;#039; von Molière und 1979 die [[August von Kotzebue|Kotzebue]]-Adaption &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kleinstädter&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt; 1989 erschien &amp;#039;&amp;#039;Good Luck, Bill&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Gut Holz, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, 1992 das Weihnachtsmärchen &amp;#039;&amp;#039;Befana&amp;#039;&amp;#039; und kurz vor seinem Tod das Dramolett &amp;#039;&amp;#039;Venus auf Rädern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urheberrechtsverwertung und Verlagsgründung ===&lt;br /&gt;
Als Jurist mit einem Schwerpunkt im Bereich des Urheberrechts war Jussenhoven auch juristisch aktiv und setzte sich für die Verwertung von Urheberrechten ein. Er war bereits 1937 der STAGMA, der späteren [[Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte]] (GEMA), beigetreten und überließ ihr die Verwaltung der Rechte an seinen Liedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.12&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1949 war er Sachverständiger und Ausschussvorsitzender der GEMA. 1952 wurde er zudem Vorstand des [[Deutscher Komponistenverband|Deutschen Komponistenverbandes]] für Nordrhein-Westfalen und er gehörte dem Vorstand der [[Dramatiker-Union]] und dem Programmbeirat des [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutschen Rundfunks]] (WDR) an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 gründete Gerhard Jussenhoven zusammen mit [[Hans Gerig]] einen eigenen Musikverlag, die Edition Capella, den er nach dem Tod seines Partners alleine weiterführte und später an seine Tochter abgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen und Lebensende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerhard Jussenhoven Grabstätte, Melaten-Friedhof Köln.jpg|miniatur|hochkant|Grabstätte auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(Flur 12 in G)&amp;lt;/small&amp;gt;.]]&lt;br /&gt;
1981 wurde Jussenhoven mit der Goldenen Nadel der [[Dramatiker-Union]] ausgezeichnet. Für seine Verdienste um das [[Kölsch (Sprache)|kölsche]] Lied wurde ihm 1983 die goldene [[Willi Ostermann|Willi-Ostermann-Medaille]] verliehen und 1993 erhielt er den goldenen [[Rheinlandtaler]] des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbandes Rheinland]] (LVR). Für sein Lebenswerk erhielt er zudem 1995 den [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]] und im November 2002 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 95. Geburtstag am 29. Januar 2006 ehrte ihn der [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk]] mit einer karnevalistischen [[Matinee]] in der [[Kölner Philharmonie]], bei der Gäste wie [[Lotti Krekel]], [[Ernst H. Hilbich]], die [[Bläck Fööss]] und der Kölner Männer-Gesang-Verein gratulierten. Begleitet wurde das Konzert vom [[WDR Funkhausorchester|WDR Rundfunkorchester Köln]] unter der Leitung von [[Helmuth Froschauer (Dirigent)|Helmuth Froschauer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TMK Medien&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fastelovend-archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004, mit 93 Jahren, stürzte Jussenhoven und konnte sich nach der Behandlung nicht mehr erholen. Er wurde zu einem Pflegefall und brauchte eine Ganztagsbetreuung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.17&amp;quot; /&amp;gt; Er starb am 13. Juli 2006 in seiner Heimatstadt Köln. Am 22. Juli 2006 fand ein [[Pontifikalamt|Pontifikal]]-[[Requiem]] im [[Kölner Dom]] statt. Jussenhoven wurde auf dem [[Melaten-Friedhof]] an der Seite seiner Ehefrau beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=25em|anzahl=2|&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kornblumenblau&amp;#039;&amp;#039; (Juli 1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gib acht auf den Jahrgang&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hüsjer bunt om Aldermaat&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die hinger de Gerdinge ston un spingkse&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich soll dich grüßen, mein junger Kanonier&amp;#039;&amp;#039; (1940)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Kamerad und ich&amp;#039;&amp;#039; (1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sag ens Blotwoosch&amp;#039;&amp;#039; (1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pardon, ich wollt&amp;#039; mich nicht verlieben&amp;#039;&amp;#039; (Dezember 1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn Du denkst, wenn Du glaubst, dass es anders wird&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Man müsste nochmal 20 sein&amp;#039;&amp;#039; ([[Willy Schneider (Sänger)|Willy Schneider]], 1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dat Glockespill vum Roothuusturm&amp;#039;&amp;#039; (1954)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Gruß, ein Kuss, ein Blumenstrauß&amp;#039;&amp;#039; ([[Renate Holm]], 1955)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Prosit der Gemütlichkeit&amp;#039;&amp;#039; (trad., komp. zusammen mit Kurt Elliot, 1957)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben fängt mit 50 an&amp;#039;&amp;#039; (1958)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Badewannentango&amp;#039;&amp;#039; ([[Peter Alexander]], 1961)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es gibt noch Liebe auf den ersten Blick&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bier aus Bavaria&amp;#039;&amp;#039; ([[Billy Mo]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jeder Mensch braucht zum Glück noch einen anderen&amp;#039;&amp;#039; ([[Ilse Werner]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cyprienne&amp;#039;&amp;#039; (Musical 1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte 100 Jahre werden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer wieder neue Lieder singt man hier am Rhein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was haben die Matrosen in Singapur gemacht&amp;#039;&amp;#039; (Die singenden Seesterne)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schau nicht auf die Uhr&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* [[Bischof]] [[Friedhelm Hofmann]] würdigte Jussenhoven während des [[Pontifikalamt|Pontifikal]]-[[Requiem]]s im [[Kölner Dom|Hohen Dom zu Köln]]. als einen „Grandseigneur des [[Kölsch (Sprache)|kölschen]] Liedguts“.&lt;br /&gt;
* Der [[Kölner Stadt-Anzeiger]] titelte am [[15. Juli]] [[2006]]: „Ein Großmeister der leichten Muse“.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Ohnesorg]], ehem. [[Intendant]] der Kölner Philharmonie: „Er schrieb nicht nur rheinische Weisen, er war für mich ein rheinischer Weiser.“&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Sebus]], Kölner [[Krätzche (Musik)|Krätzchensänger]]: „Mit Gerhard Jussenhoven wird ein gutes Stück altes Köln zu Grabe gehen.“ (Interview mit Center-TV Heimatfernsehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 3749f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* „Ein Großmeister der leichten Muse“ im [[Kölner Stadt-Anzeiger]] Nr. 162 vom [[15. Juli|15./16. Juli]] [[2006]]&lt;br /&gt;
* „Sein Leben war voller Musik“ in der [[Kölnische Rundschau|Kölnischen Rundschau]] vom [[15. Juli|15./16. Juli]] [[2006]]&lt;br /&gt;
* „Großer Abschied für einen großen Komponisten“ im [[Kölner Stadt-Anzeiger]] Nr. 169 vom [[24. Juli]] [[2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.9&amp;quot;&amp;gt;„Gerhard Jussenhoven 1911–2006“ In: Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0; S.&amp;amp;nbsp;9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.10&amp;quot;&amp;gt;„Gerhard Jussenhoven 1911–2006“ In: Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0; S.&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.11&amp;quot;&amp;gt;„Gerhard Jussenhoven 1911–2006“ In: Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0; S.&amp;amp;nbsp;11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.12&amp;quot;&amp;gt;„Gerhard Jussenhoven 1911–2006“ In: Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0; S.&amp;amp;nbsp;12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.13&amp;quot;&amp;gt;„Gerhard Jussenhoven 1911–2006“ In: Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0; S.&amp;amp;nbsp;13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer 2011, S.17&amp;quot;&amp;gt;„Gerhard Jussenhoven 1911–2006“ In: Helmar Harald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Jussenhoven – Man müßte nochmal Zwanzig sein …&amp;#039;&amp;#039; Zu seinem 100. Geburtstag, Musikverlag Edition Capella, Wienand, Köln 2011, ISBN 978-3-9814243-0-0; S.&amp;amp;nbsp;17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot;&amp;gt;Björn Thomann: &amp;#039;&amp;#039;[https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gerhard-jussenhoven/DE-2086/lido/5cd3fc5bdbfa39.44921656#toc-14 Gerhard Jussenhoven, Komponist (1911-2006)]&amp;#039;&amp;#039; im Portal Rheinische Geschichte des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbands Rheinland]], abgerufen am 17. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TMK Medien&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tmk-gruppe.de/Gerhard-Jussenhoven.htm TMK Medien Köln: Gerhard Jussenhoven], abgerufen am 24. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;fastelovend-archiv&amp;quot;&amp;gt;[http://www.koelsche-fastelovend-archiv.de/archiv2007/aktuell/1507-dr-gerhard-jussenhoven-verstorben.html Koelsche Fastelovend.de: 15.07.: Dr. Gerhard Jussenhoven verstorben], abgerufen am 24. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103906886}}&lt;br /&gt;
* Björn Thomann: &amp;#039;&amp;#039;[https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gerhard-jussenhoven/DE-2086/lido/5cd3fc5bdbfa39.44921656#toc-14 Gerhard Jussenhoven, Komponist (1911-2006)]&amp;#039;&amp;#039; im Portal Rheinische Geschichte des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbands Rheinland]]&lt;br /&gt;
* [http://www.musikverlag-editioncapella.de/ Edition Capella]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103906886|VIAF=68922403|LCCN=nb99187409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jussenhoven, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Schlager)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Dialektsänger (Kölsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jussenhoven, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Musikverleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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