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	<title>Gerhard Ittner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:43:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Ittner&amp;diff=2643931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schmökerdame am 9. November 2025 um 11:06 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-09T11:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Ittner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1958]] in [[Zirndorf]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/bayern/untergetauchter-neonazi-portugal-liefert-ittner-aus-1.1473018 Süddeutsche, abgerufen am 28. Januar 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Aktivismus|Aktivist]] der deutschen [[Neonazi]]szene, verurteilter [[Volksverhetzung|Volksverhetzer]] und [[Holocaustleugner]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/panorama/deutschland/volksverhetzung-gericht-verurteilt-gerhard-ittner-zu-18-monaten-haft_aid-20554971 Volksverhetzer und Holocaust-Leugner Gericht verurteilt Gerhard Ittner zu 18 Monaten Haft] &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Post]]&amp;#039;&amp;#039; 17. November 2015  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ittner kandidierte 1998 für die Bundestagswahlen der [[Deutsche Volksunion|DVU]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordbayern&amp;quot;&amp;gt;Sabine Stoll: „Neue Neonazi-Demo“, nordbayern.de, 30. Juli 2003 ([https://www.nordbayern.de/neue-neonazi-demo-1.700238 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte enge Verbindungen zum [[Thüringer Heimatschutz]], dem auch der [[Nationalsozialistischer Untergrund|Nationalsozialistische Untergrund]] nahestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Kontrovers. Bayerisches Fernsehen. 16. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise trat er 2002 auf dem „[[Thüringentag der nationalen Jugend]]“ auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_28.9.12&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/bayern/untergetauchter-neonazi-portugal-liefert-ittner-aus-1.1473018 Portugal liefert Ittner aus] sueddeutsche.de vom 20. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; und sprach auf einer Veranstaltung im „Braunen Haus“ in [[Jena]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;end_17.11.11&amp;quot;&amp;gt;[http://www.endstation-rechts-bayern.de/2011/11/untertauchen-geht-auch-in-bayern/ Untertauchen – geht auch in Bayern], endstation-rechts-bayern.de vom 17. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ittner soll am 26. August 2000 in Nürnberg ein Flugblatt verteilt haben, in dem unter dem Titel „Unternehmen Flächenbrand“ die Nachricht „1. September 2000 – von jetzt ab wird zurückgeschossen. (…) Weitere Anordnungen abwarten (Mittwochsdossier bzw. Angriff)“ ausgegeben wurde, zeitnah zum Beginn der [[NSU-Mordserie]] der Terrorgruppe [[Nationalsozialistischer Untergrund]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1&amp;quot;&amp;gt;Spiegel ([https://www.spiegel.de/panorama/justiz/gerhard-ittner-in-auslieferungshaft-hatte-der-neonazi-kontakt-zum-nsu-a-833832.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2000 knüpfte Ittner Kontakte mit der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] und war kurzzeitig Beisitzer im Vorstand von deren Bezirksverband Mittelfranken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordbayern&amp;quot;/&amp;gt; Im Juli 2001 verteilte Ittner beim Schlesier-Treffen in Nürnberg Flugblätter zusammen mit Mandy Struck, deren Identität von der Rechtsextremistin [[Beate Zschäpe]] genutzt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel ([https://www.welt.de/politik/deutschland/article13785184/Die-Doppelgaengerin-der-Nazi-Terroristin-packt-aus.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war in der NPD-Tarnorganisation „[[Bürgerinitiative Ausländerstopp]] Nürnberg“ aktiv, wurde dort jedoch etwa 2002 durch [[Ralf Ollert]] aus der Initiative und aus der NPD ausgeschlossen. Im selben Zeitraum gehörte Ittner zum Umfeld von [[Manfred Roeder (Rechtsextremist)|Manfred Roeder]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordbayern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ittner wurde im Frühjahr 2003 vom [[Amtsgericht Gotha]] wegen volksverhetzender Äußerungen zu einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Allgemeine ([https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article218558335/Vier-Rechtsextreme-auf-der-Flucht-vor-Thueringer-Fahndern.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. September 2003 organisierte Ittner einen rechten Aufmarsch zum Max-Morlock-Platz in Nürnberg neben dem früheren [[Reichsparteitagsgelände]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;n-tv ([https://www.n-tv.de/politik/Rechtsextremist-tappt-in-Falle-article6205201.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. April 2005 wurde Ittner in Abwesenheit vom [[Landgericht Nürnberg-Fürth|Nürnberger Landgericht]] zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt wegen [[Volksverhetzung]], [[Verfassungsfeindliche Verunglimpfung von Verfassungsorganen|Verunglimpfung von Verfassungsorganen]], [[Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen|Beschimpfung von Religionsgemeinschaften]] und [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]]. Während des Prozesses hatte Ittner eine Staatsanwältin mit Todesstrafe „wegen Hochverrats“ bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/bayern/gerhard-ittner-festgenommen-fahnder-fassen-untergetauchten-neonazi-1.1351275-2 Auslieferung nach Deutschland noch unklar] sueddeutsche.de  vom 15. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil der [[Haftbefehl]] aber außer Vollzug gesetzt worden war, konnte Ittner noch vor der Urteilsverkündung im März 2005 flüchten. Ittner wurde per internationalem Haftbefehl gesucht. Sein Rechtsanwalt wurde wegen Äußerungen vor Gericht zu einer Geldstrafe über 2250 Euro verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;end_17.11.11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ittner wurde in Portugal am 11. April 2012 verhaftet&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Bayerischer Landtag Innenausschuss: Aussprache zum Verfassungsschutzbericht 2011 |url=http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/7538_9062.htm |wayback=20120826110517  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und saß in [[Montemor-o-Novo]] in Auslieferungshaft. Er stellte dort einen [[Asylantrag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_28.9.12&amp;quot; /&amp;gt; Im September 2012 wurde er an Deutschland ausgeliefert, wo er seine Haftstrafe antreten musste.&amp;lt;ref&amp;gt;taz/dapd: [https://taz.de/Haftantritt-nach-siebeneinhalb-Jahren/!101968/ Neonazi an Deutschland ausgeliefert]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2015 wurde er vom Landgericht Nürnberg-Fürth erneut wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urteil_2015&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/holocaust-leugner-ittner-muss-fur-eineinhalb-jahre-hinter-gitter-1.4793033 Holocaust-Leugner Ittner muss für eineinhalb Jahre hinter Gitter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Februar 2017 zog Ittner bei einer Kundgebung von Neonazis anlässlich des Jahrestages der [[Luftangriffe auf Dresden]] den Holocaust erneut in Zweifel. Laut [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] sagte Ittner: „Warum sollte der Holocaust die Wahrheit sein?“ Daraufhin sprach die Polizei lediglich eine Verwarnung aus und informierte den Staatsschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/dresden-demonstranten-blockieren-neonazis-gerhard-ittner Redner leugnet Holocaust auf Neonazikundgebung], auf zeit.de, abgerufen am 11. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Februar 2018 schließlich wurde eine seiner angemeldeten Demonstrationen in Dresden durch die Polizei Sachsen aufgelöst&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=mdr.de |Titel=Rechte Demo in Dresden wegen mutmaßlicher Volksverhetzung abgebrochen {{!}} MDR.DE |Online=https://www.mdr.de/sachsen/dresden/ticker-gedenken-dresden-demo-kundgebung100.html |Abruf=2018-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2017_55140.htm Medieninformation der Polizeidirektion Dresden vom 17. Februar 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;, da sie in den Reden von [[Michèle Renouf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;co-323734&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://metro.co.uk/2018/02/19/british-woman-michele-renouf-questioned-denying-holocaust-7323734/ |titel=British woman questioned for denying the Holocaust |autor=Richard Hartley-Parkinson |werk=metro.co.uk | sprache=en |datum=2018-02-19 |zugriff=2018-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Vitalij Killer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die Russlanddeutschen Konservativen |url=https://www.youtube.com/watch?v=d8rfoYDo-jI |titel=06 - Vitalij Killer - Heute wurde meine Tante zu Grabe getragen - Kundgebung Friedland |datum=2020-09-09 |abruf=2025-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; („Die Russlanddeutschen Konservativen“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundeszentrale für politische Bildung |url=https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/260496/nationalismus-und-rassismus-bei-russlanddeutschen/ |titel=Nationalismus und Rassismus bei &amp;quot;Russlanddeutschen&amp;quot;? {{!}} Rechtsextremismus |datum=2018-01-18 |sprache=de |abruf=2025-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den „Anfangsverdacht der Volksverhetzung“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://twitter.com/PolizeiSachsen/status/964885427248353280 @PolizeiSachsen auf twitter]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach einer kurzen Unterbrechung und rechtlicher Prüfung bestätigt sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Verlobte ist die NPD-Landtagskandidatin [[Sandra Rübel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Landtagswahl Bayern 2013 |url=http://www.abgeordnetenwatch.de/sandra_r_bel-958-2327.html |wayback=20160616060848}} [https://www.abgeordnetenwatch.de/sandra_ruebel-1234-75047.html Kandidatin Bundestagswahl 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/hitlergruss-im-saal-600-verfahren-gegen-ittner-verlobte-1.4317267 Hitlergruß im Saal 600: Verfahren gegen Ittner-Verlobte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.endstation-rechts-bayern.de/2015/03/angriff-auf-feministische-demonstration-durch-neonazis-nach-eigener-kundgebung-in-nuernberg/ Die Rechte – Angriff auf feministische Demonstration durch Neonazis nach eigener Kundgebung in Nürnberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ittner, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksverhetzer nach deutschem Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ittner, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Aktivist der Neonaziszene&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zirndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schmökerdame</name></author>
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