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	<title>Gerhard Heidenreich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 10. Januar 2026 um 07:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Heidenreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1916]] in [[Breslau]]; † [[23. Februar]] [[2001]]) war ein [[Deutsche Demokratische Republik|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Er war [[Generalmajor]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS), Abgeordneter der [[Volkskammer]], Mitglied des [[ZK der SED|Zentralkomitees der SED]] und von 1957 bis 1979 1. Sekretär der SED-Kreisleitung im MfS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Arbeiters und einer [[Landarbeiter]]in arbeitete nach dem Besuch der [[Volksschule]] von 1930 bis 1932 als Laufbursche. Ab 1931 war Heidenreich Vertreter der Roten Pioniere in der [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]]-Bezirksleitung Breslau. 1934 begann er eine kaufmännische Lehre, wurde jedoch im selben Jahr wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach zwischenzeitlicher Arbeitslosigkeit erledigte er ab 1937 verschiedene Hilfsarbeiten. Von 1938 bis 1945 war Heidenreich als Transportarbeiter und Ofenbauer tätig. Im [[Schlacht um Breslau|Kessel von Breslau]] beteiligte er sich 1945 an antifaschistischen Widerstandsaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] siedelte Heidenreich nach [[Dresden]] um und trat 1945 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei. Er betätigte sich als Jugend-Sekretär in der KPD-Kreisleitung [[Plauen]]. 1946 wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) und besuchte im selben Jahr einen Lehrgang an der Antifa-Schule der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] in [[Königs Wusterhausen]]. Anschließend war er ab 1947 Sachbearbeiter für Kaderfragen beim Zentralrat der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] (FDJ). Von 1947 bis 1949 gehörte Heidenreich der Landesleitung und dem Sekretariat der SED [[Sachsen]] an und war darüber hinaus Erster Sekretär der FDJ-Landesleitung Sachsen. Von 1948 bis 1950 war er Mitglied, 1949/50 Zweiter Sekretär des Zentralrats der FDJ. Von 1949 bis 1954 war er [[Liste der Mitglieder der Provisorischen Volkskammer|Volkskammerabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidenreich gehörte 1951 zum Gründungskreis&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Westarbeit des MfS – Das Zusammenspiel von „Aufklärung“ und „Abwehr“&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1999, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Auslandsnachrichtendienstes [[Institut für wirtschaftswissenschaftliche Forschung]] (IWF) und wurde zu dessen stellvertretendem Leiter ernannt. Dieser gehörte ab 1953 als Hauptabteilung (HA) XV, ab 1956 als [[Hauptverwaltung A]] (HV A) dem MfS an. Als Stellvertreter von [[Markus Wolf]] war Heidenreich unter anderem für die Kaderarbeit zuständig. Ab Mai 1957 war Heidenreich darüber hinaus als Nachfolger [[Alfred Schönherr]]s Erster Sekretär der SED-Kreisleitung im MfS. Ab 1950 [[Liste der Mitglieder und Kandidaten des ZK der SED nach dem III. Parteitag|Kandidat]], war Heidenreich von 1963 bis 1981 [[Liste der Mitglieder und Kandidaten des ZK der SED nach dem VI. Parteitag|Mitglied des ZK der SED]]. Bereits 1950 war er hier für ein Jahr stellvertretender Leiter der Abteilung Kader. Von April 1965 bis August 1966 absolvierte Heidenreich ein Studium an der [[Parteihochschule der KPdSU]] in [[Moskau]]. Am 5. Februar 1970 ernannte ihn der Vorsitzende des [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrates der DDR]], [[Walter Ulbricht]] zum Generalmajor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Februar 1970, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit [[Erich Honecker]] verband ihn eine persönliche Freundschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Der Spiegel 50/1985: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515299.html Der vierte Mann]&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 5. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heidenreich trat im Juni 1979 in den Ruhestand, seinen Posten als Erster Sekretär der SED-Kreisleitung beim MfS übernahm [[Horst Felber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er und seine Ehefrau Marianne (1922 – 1986) wurden in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze und 1974 in Gold&lt;br /&gt;
* 1958 Ehrennadel der FDJ [[Auszeichnung für die sozialistische Erziehung unserer Jugend]]&lt;br /&gt;
* 1965 Orden [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1972 [[Ehrenmedaille „Bekenntnis und Tat zum Schutz der DDR“]]&lt;br /&gt;
* 1986 Orden „[[Stern der Völkerfreundschaft]]“ in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Heidenreich&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 28.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=gerhard-heidenreich|lemma=Heidenreich, Gerhard|autor=Jens Gieseke|band=1|idNum=1286}}&lt;br /&gt;
* Silke Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Parteiorganisation der SED im MfS&amp;#039;&amp;#039; ([https://web.archive.org/web/20120405001646/http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publikationen/Publikationen/handbuch_parteiorganisation_schumann.pdf?__blob=publicationFile PDF], 556 kB), [[BStU]], MfS-Handbuch III/20, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage,  Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 156, [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/detail/heidenreich-gerhard/ MfS-Lexikon: Gerhard Heidenreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heidenreich, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Parteihochschule beim ZK der KPdSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heidenreich, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED) und Geheimdienstler (MfS)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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