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	<title>Gerhard Hasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:32:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Hasse&amp;diff=1978270&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: Kat. getauscht</title>
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		<updated>2026-04-23T12:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat. getauscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Friedrich Hasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1925]] in [[Kirchmöser]], [[Landkreis Jerichow II|Kreis Jerichow&amp;amp;nbsp;II]], [[Provinz Sachsen]]; † [[9. September]] [[2001]] in [[Eisenach]], [[Thüringen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chirurgie|Chirurg]] und [[Bürgerrechtler]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Gerhard Hasse wurde 1925 in Kirchmöser ([[Provinz Sachsen]]) als Sohn eines [[Pfarrer]]s geboren. Er besuchte das Humanistische Gymnasium in [[Halle (Saale)]]. Danach begann er 1943 ein [[Medizinstudium]] an der [[Militärärztliche Akademie|Militärärztlichen Akademie]] in [[Berlin]], das er an der [[Karls-Universität|Deutschen Karls-Universität]] in [[Prag]] fortsetzte. 1942 hatte er sich als Kriegsfreiwilliger gemeldet und war alternierend zum Studium als [[Feldunterarzt]] eingesetzt. Nach dem Krieg studierte Hasse in [[Kiel]] weiter, legte dort 1948 das Staatsexamen ab und wurde im gleichen Jahr promoviert. Nach Pflichtassistenz, Tätigkeit in der Pathologie und der Inneren Medizin in verschiedenen mitteldeutschen Städten absolvierte Hasse von 1953 bis 1957 an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] unter Kuntzen die [[chirurg]]ische und bei Hutschenreuter eine [[Anästhesie|anästhesiologische]] [[Facharzt]]ausbildung. Von 1957 bis 1960 arbeitete Hasse am St.-Vincenz-Krankenhaus in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] als Oberarzt an der Chirurgisch-Gynäkologischen Abteilung. Von 1960 bis 1992 war er [[Chefarzt]] des Diakonissen-Krankenhauses in [[Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasse wird als leidenschaftlicher Chirurg geschildert. Besonders engagiert war er in der ärztlichen und Pflegeausbildung. Er leitete die Krankenpflege-Schule in Eisenach. Als einer der ersten Ärzte in der DDR konnte Hasse mit einem westlichen [[Gastroskop]] 1974 die Magenspiegelung einführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasse war –&amp;amp;nbsp;nach eigener Auskunft&amp;amp;nbsp;– in seiner Soldatenzeit gläubiger Christ geworden und in der [[Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR|Evangelischen Kirche]] aktiv. Er wurde Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Ärzte in der DDR und war von 1980 bis 1992 Mitglied im Exekutivkomitee des Internationalen Kongresses Christlicher Ärzte (ICCP) mit Sitz in [[London]]. Über Jahre war Hasse auch Synodaler der Thüringischen [[Landessynode]] und der [[Synode (evangelische Kirchen)|Bundessynode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasse war im Oktober 1989 Mitbegründer des [[Demokratischer Aufbruch|Demokratischen Aufbruchs]] (DA) in Eisenach, dessen Vorsitzender er im Dezember wurde. Er arbeitete als „Feierabendpolitiker“ am [[Runder Tisch|Runden Tisch]], im &amp;#039;&amp;#039;Bürgerkomitee&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Ärzteinitiativgruppe des Kreises Eisenach&amp;#039;&amp;#039; mit. Vom 4. bis 8.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;1989 beteiligte sich Hasse führend an der Auflösung der Kreisdienststelle des [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]]. Nach Selbstauflösung des DA, dessen Ehrenvorsitzender er noch wurde, gründete Hasse die kommunalpolitische Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Bürger für Eisenach&amp;#039;&amp;#039; mit, für die er von 1990 bis 2001 Mitglied im Stadtrat war. Er war Gründungspräsident des [[Rotary Club]]s Eisenach. Hasse engagierte sich auch als Mitgründer des Seniorenbeirats, war Seniorenbeauftragter der Stadt Eisenach der Thüringischen Landeskirche, Vorstandsmitglied des Evangelischen Seniorenwerks Deutschland und Mitglied der Bundessenioren-Vertretung. Er sang auch im [[Bachchor Eisenach]] mit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenach Hauptfriedhof Hasse.jpg|mini|Grabstein von Gerhard Hasse und seiner Frau Ursula auf dem [[Hauptfriedhof (Eisenach)|Hauptfriedhof in Eisenach]]]]&lt;br /&gt;
Hasse drängte hartnäckig auf die dringend notwendige Rekonstruktion des 1926 für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] geschaffene [[Ärztedenkmal]]s in Eisenach, das vor dem [[Diakonissenmutterhaus Eisenach|Diakonissenhaus]] am [[Karlsplatz (Eisenach)|Karlsplatz]] steht. Das Ehrenmal konnte mit erweiterter Widmung anlässlich des 100. [[Deutscher Ärztetag|Deutschen Ärztetages]] in Eisenach 1997 spendenfinanziert wieder der Öffentlichkeit übergeben werden. Hasse wurde &amp;#039;&amp;#039;Ehrenpräsident&amp;#039;&amp;#039; des Ärztetages, den er mit eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasse heiratete 1952 seine Frau Ursula. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medizinalrat (DDR)]] 1978&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender des 100. [[Deutscher Ärztetag|Deutschen Ärztetags]] in Eisenach 1997&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (18. April 1996), „für besondere soziale Verdienste“, auf der [[Wartburg]] verliehen durch Bundesminister [[Norbert Blüm]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Rose&amp;#039;&amp;#039; des Thüringer Sozialministeriums für Verdienste im Ehrenamt&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Ärzte des [[Diakonisches Werk|Diakonischen Werkes]] in der DDR&lt;br /&gt;
* [[Kronenkreuz]] in Gold des Diakonischen Werkes&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Gerhard-Hasse-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Eisenach nach dem „Arzt und Bürgerrechtler 1989/90“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz für Dr. med. G. Hasse, Eisenach&amp;#039;&amp;#039;. Ärzteblatt Thüringen 7 (1996), S. 352&lt;br /&gt;
* Johannes-Martin Kasper: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf: MR Dr. med. Gerhard-Friedrich Hasse&amp;#039;&amp;#039;. Ärzteblatt Thüringen 11 (2001), S. 661&lt;br /&gt;
* Bernd Jeschonnek: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard F. Hasse und die Friedliche Revolution in Eisenach&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag vor Rotary-Club Eisenach, Wochenbericht 19. Woche, 10. November 2009&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gerhard Hasse |Herausgeber=Reinhold Brunner |Titel= Das Diakonissen-Krankenhaus in Eisenach. Grundzüge seiner Entwicklung im Blickwinkel des medizinischen Fortschritts |Sammelwerk= Eisenach-Jahrbuch |Band= 1992 |Verlag=Hitzeroth|Ort=Marburg |Jahr=1992|Seiten=54-61|ISBN=3-89398-106-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142628417|LCCN=no/2009/99199|VIAF=150879012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasse, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Opposition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kronenkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eisenach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasse, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hasse, Gerhard Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchmöser]], Kreis Jerichow II&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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