<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Halepaghe</id>
	<title>Gerhard Halepaghe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Halepaghe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Halepaghe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T05:40:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Halepaghe&amp;diff=1995198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Halepaghe&amp;diff=1995198&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-10T05:51:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Halepaghen-Brunnen in Buxtehude, Totale.JPG|mini|Brunnendenkmal für Gerhard Halepaghe in Buxtehude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halepaghen-Brunnen in Buxtehude, Inschrift.JPG|mini|Inschrift des Brunnendenkmals für Gerhard Halepaghe in Buxtehude]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Halepaghe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1420]] in [[Buxtehude]]; † April [[1485]] ebenda) war [[Vikar]] an der [[St. Petri (Buxtehude)|St.-Petri-Kirche]] und [[Stiftung (Deutschland)|Stifter]] in Buxtehude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Nachname des Gerhard Halepaghe ist als &amp;#039;&amp;#039;Halepaghe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Halepaghe, Gerhard&amp;#039;&amp;#039; In: Brage Bei der Wieden et al.: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe zwischen Elbe und Weser. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Stade 2002, S. 120–122&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Halepage&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dedeke, Wilm&amp;#039;&amp;#039;. In: Franklin Kopitzsch et al.: [[Hamburgische Biografie]] Band 2, Göttingen 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; oder weiter auch &amp;#039;&amp;#039;Halepaghen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Der Buxtehuder Magister Gerhard Halepaghen&amp;#039;&amp;#039;. In: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte Band 37/1965, S. 35–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Halepagen&amp;#039;&amp;#039; zu finden, da im Mittelalter die Namensschreibung variieren konnte. Halepaghe selbst schrieb sich auch &amp;#039;&amp;#039;Gherhardt&amp;#039;&amp;#039; Halepaghe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satzname Halepaghe ist zusammengesetzt aus den alten niederdeutschen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;halen&amp;#039;&amp;#039;= holen und &amp;#039;&amp;#039;page&amp;#039;&amp;#039;, m. = das Pferd, im Akkusativ &amp;#039;&amp;#039;paghen&amp;#039;&amp;#039;. Halepaghen heißt also „Hol das Pferd“, was auf eine Tätigkeit als Pferdeknecht, aber vor allem auf den Beruf des Tierarztes und Geburtshelfers hindeutet. Gerhard Halepaghe führte denn auch ein Pferd in seinem Wappen. Das silberne [[Petschaft]] ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium in [[Universität Leipzig|Leipzig]] brach er zu einer dreijährigen [[Pilger]]reise nach Rom auf, wo er nach eigenem Bekunden den Borgia-Papst [[Calixt III. (Papst)|Calixtus]] gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts war er in der Niederelberegion an der Reform des Kirchen- und Klosterlebens im Sinne einer neuen Frömmigkeit, der sogenannten [[Devotio moderna]], beteiligt. 1469 der [[Bursfelder Kongregation|Bursfelder Union]] beigetreten, wendete er sich gegen den Missbrauch von kirchlichen Ämtern und warb besonders in seiner Eigenschaft als [[Beichtvater]] der [[Benediktinerinnen]] und Teilnehmer von [[Visitation]]en im 1286 gegründeten [[Neues Kloster (Buxtehude)|Neuen Kloster]] bei Buxtehude und anderen umliegenden [[Konvent (Kloster)|Konventen]] für die Beachtung der Ordensregeln des [[Benedikt von Nursia]] in ihrer ursprünglichen Reinheit und Strenge, so im 1196 gegründeten [[Altes Kloster (Buxtehude)|Alten Kloster]] in Buxtehude oder den Klöstern [[Kloster Lüne|Lüne]] und [[Kloster St. Johannis (Hamburg)|Harvestehude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Darstellung ===&lt;br /&gt;
Gerhard Halepaghe ist in der Buxtehuder St.-Petri-Kirche auf dem um 1510 vom [[Meister des Halepagener Altars]] geschaffenen [[Mittelalter|mittelalterlichen]] [[Altar|Passionsaltar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.st-petri-buxtehude.de/seite/146230/kunstsch%C3%A4tze.html |wayback=20150531021942 |text=Kunstschätze in St. Petri: Halepaghen-Altar }} Evangelisch-lutherische St. Petri-Kirchengemeinde Buxtehude.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Füßen des Apostels [[Paulus von Tarsus|Paulus]] dargestellt. Auftraggeber und [[Stifter]] des Altars war [[Hermann Langenbeck]], ab 1482 Bürgermeister von Hamburg und [[Vormundschaft|Mündel]] von Gerhard Halepaghe. Auch Hermann Langenbeck selbst ist auf dem Altar als Hl. [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]] dargestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Buxtehude 25 Pfennig 1921.jpg|mini|[[Notgeld]]schein der Stadt Buxtehude von 1921 (Vorder- und Rückseite). Auf der Rückseite Gedenken an Magister Halepaghen.]]&lt;br /&gt;
Vor dem Heimatmuseum Buxtehude auf dem St.-Petri-Platz ist 1984 für Gerhard Halepaghe ein Brunnendenkmal errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgeber ===&lt;br /&gt;
Nach Halepaghe ist in Buxtehude die Halepaghenstraße und seit 1952 die [[Halepaghen-Schule]] benannt. Diese ist aus der 1390 erstmals erwähnten [[Lateinschule]] in Buxtehude hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halepaghen-Stiftung ===&lt;br /&gt;
Gerhard Halepaghe stammte aus begüterten Verhältnissen, lebte selbst aber sparsam. Er verlieh Geld an die im [[Altes Land|Alten Land]] ansässigen Bauern gegen Gewährung einer [[Rentenkauf|Geldrente]] und bedachte mit dem Ertrag die Vikare zu Buxtehude, die davon mehrere Spitäler und eine Badestube unterhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem 240 Seiten umfassenden Testament stiftete er seine Ländereien bei [[Hamburg-Neuenfelde|Nincop]] im [[Altes Land|Alten Land]] zu je einem Drittel für kirchliche Zwecke, für Stipendien und für die Armenfürsorge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Walter Zimdahl: &amp;#039;&amp;#039;Rede zum Gründungsakt der Stiftung der St. Ludgeri Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.ludgeri-ehmen.de/stiftung-rede-zum-stiftungsakt.htm |wayback=20141209094402 }} 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Halepaghen-Stiftung von 1484&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.freiwilligenserver.de/index.cfm?uuid=d7aa135945c849db9bb59e0917444d4b&amp;amp;stiftung_id=700 |wayback=20141207152000 |text=Halepaghen-Stiftung von 1484 in Buxtehude }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine der ältesten kirchlichen Stiftungen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margarete Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Der Buxtehuder Magister Gerhard Halepaghen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 37 (1965), S. 35–45.&lt;br /&gt;
* Martin Jank: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Buxtehuder Magisters Halepaghe&amp;#039;&amp;#039;. Buxtehude 1984.&lt;br /&gt;
* Martin Jank: &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Halepaghen-Stiftung Buxtehude&amp;#039;&amp;#039;. Buxtehude 1984.&lt;br /&gt;
* Robert Gahde: &amp;#039;&amp;#039;Halepaghe, Gerhard&amp;#039;&amp;#039; (Lexikoneintrag). In: Brage Bei der Wieden, Jan Lokers: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe zwischen Elbe und Weser. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Stade 2002, S. 120–122.&lt;br /&gt;
* Robert Gahde: &amp;#039;&amp;#039;Vom Pachthof der Halepaghen-Stiftung zum eigenständigen Obstbaubetrieb. Die Geschichte des Hofes von Heiner Prigge in Nincop&amp;#039;&amp;#039;, in: Monika Genz: &amp;#039;&amp;#039;Der Baum Neuenfelde. Seine Wurzeln – sein Stamm – sein Blätter – seine Blüten – seine Früchte. Geschichte und Geschichten von Menschen, 1059–2009&amp;#039;&amp;#039;. Moisburg 2010, S. 610–627.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Satzname}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|magister}}&lt;br /&gt;
* [http://www.e-fellows.net/Studium/Stipendien/Stipendien-Datenbank/Anzeigen/(Eintrag)/stadt-buxtehude-halepaghen-stiftung-fuer-evangelische-aus-buxtehude Stadt Buxtehude: Halepaghen-Stiftung für Evangelische aus Buxtehude] e-fellows.net.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034748114|VIAF=302363426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halepaghe, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Buxtehude)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altes Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1420]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1485]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halepaghe, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Halepage, Gerhard; Halepagen, Gerhard; Halepaghen, Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Buxtehuder Gelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1420&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buxtehude]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=April 1485&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Buxtehude]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
	</entry>
</feed>