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	<title>Gerhard Halbritter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Halbritter&amp;diff=1848109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heied: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-02-02T20:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Richard Halbritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1908]] in [[Mühlhausen/Thüringen]]; † [[15. Juli]] [[2002]] in [[Tübingen]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]] und [[Grafik]]er.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerhard Halbritter.jpg|mini|hochkant|Gerhard Halbritter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1924 begann Gerhard Halbritter eine Holzbildhauerlehre und nahm nebenher Privatunterricht für Malerei und Bildhauerei. Nach dem Tod seiner Mutter 1926 studierte der Vollwaise (sein Vater war im Ersten Weltkrieg gefallen) mit finanzieller Unterstützung seines Onkels zunächst für zwei Jahre an der [[Kunstgewerbeschule]] in [[Budapest]] bei Matrei. Dann zog es ihn weiter nach Rom an die [[Akademie der Schönen Künste|Accademia di Belle Arti]] ([[Antonino Calcagnadoro]]), nach Paris an die [[École nationale supérieure des beaux-arts de Paris|École nationale supérieure des Beaux-Arts]] ([[Henri Bouchard]]), nach Brüssel an die [[Académie royale des Beaux-Arts de Bruxelles|Académie royale des Beaux-Arts]] Bruxelles ([[Égide Rombaux]]) und schließlich nach Kopenhagen an die [[Königlich Dänische Kunstakademie|Königliche Akademie der schönen Künste]] ([[Aksel Jørgensen]]). Dort lernte er dessen Tochter, Rut Joergensen, kennen, die er 1936 heiratete. Das Paar hatte drei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.tochter-des-bildhauers-gerhard-halbritter-die-masken-des-roten-todes-param~5~4~0~4~false.89d5c096-e2c3-48d5-a898-39bbd18994fc.html Ulrich Stolte im Gespräch mit der Loni Halbritter-Hansen.] In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Juli 2010; abgerufen am 18. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Halbritter Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]] und u. a. 1939 mit drei Radierungen auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutsche Kunstausstellung]] in München vertreten. In Kopenhagen arbeitete er als freischaffender Künstler, bis er 1944 zum Kriegsdienst nach Ungarn und Böhmen als Übersetzer und Schreiber eingezogen wurde. Nach Kriegsende wurde er in Kopenhagen inhaftiert und bis 1947 interniert, anschließend aus Dänemark ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalligrafische Nachschrift zu Rilkes Cornet.jpg|mini|hochkant|Kalligrafische Nachschrift von Rainer Maria Rilkes &amp;#039;&amp;#039;Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke&amp;#039;&amp;#039; (Tübingen 1983/84)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Gefangenschaft in Dänemark fertigte Halbritter 1946 eine in Frakturschrift verfasste und mit 29 aquarellierten Initialvignetten ausgestattete Abschrift von Rilkes „[[Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke]]“ an, einer 1912 als erster Band in der [[Insel-Verlag#Die Insel-Bücherei|Insel-Bücherei]] erschienenen Erzählung. 1983 und 1984 wurde diese Arbeit mit Genehmigung des Insel-Verlages in zwei bibliophilen Privatausgaben von ihm verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;1.&amp;amp;nbsp;Ausgabe: „[…] nach einer Handschrift von Gerhard Halbritter – Tübingen faksimiliert und in einer Privatauflage von 250 Exemplaren gefertigt. MCMLXXXIII [1983]“; 2.&amp;amp;nbsp;Ausgabe: „[…] nach einer Handschrift von Gerhard Halbritter – Tübingen faksimiliert und in einer Privatauflage von 300 Exemplaren für Herrn Christian Maute - Bisingen - gefertigt. MCMLXXXIV [1984]“ (Christian Maute war Textilunternehmer aus [[Bisingen]], der 1899 von seinem Vater, Heinrich Maute, gegründete Betrieb wurde 2002 eingestellt.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reiten, reiten in Fraktur. Gerhard Halbritters bibliophile Ausgabe von Rilkes „Cornet“&amp;#039;&amp;#039;. in:  Südwest Presse vom 29. November 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Deutschland verschlug es ihn zunächst nach [[Baden-Baden]] (Institut für künstlerisches Planen und Schaffen) und danach weiter nach Tübingen. Zunächst freischaffend tätig, arbeitete er ab 1958 vier Jahre lang als wissenschaftlicher Zeichner an der [[Universitätsklinikum Tübingen|Tübinger Universitätsklinik]] für HNO. Seither war er freischaffend tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt ein umfangreiches graphisches Werk vor, unter anderem über 100 Radierungen zu [[Sakralbau]]ten wie z.&amp;amp;nbsp;B. Ulm, Basel, Brüssel, Straßburg, Mainz, Barcelona, Kopenhagen, Speyer, Freiburg. Bemerkenswert ist die Rekonstruktion des Abendmahls n. [[Leonardo da Vinci]] in [[Haigerloch]]/Hohenzollern an der Halbritter mitwirkte. Initiator dafür war [[Friedrich Schüz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halbritter schuf Portraitmedaillen unter anderem von [[Goethe]] (1949), [[Ernst Bloch]] (1977), [[Norbert Greinacher]] (1977), [[Walter Jens]] (1984), [[Hans Küng]] (1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Totenmaske Ernst Bloch.jpg|mini|hochkant|Totenmaske von Ernst Bloch, 1977]][[Totenmaske]]n hat Gerhard Halbritter abgenommen u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Ernst Bloch]], [[Eduard Spranger]], Friedrich Schüz aber auch von [[Gudrun Ensslin]], [[Andreas Baader]] und [[Jan-Carl Raspe]] in den Tagen nach deren Selbstmorden in der sogenannten [[Todesnacht von Stammheim]] am 18. Oktober 1977.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=25448057 |Autor=[[Jürgen Dahlkamp]] |Titel=Trophäen für den Panzerschrank |Jahr=2002 |Nr=42 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verschollen geglaubten Abdrücke von Ensslin, Baader und Raspe sind im September 2009 über die rechtmäßige Erbin im Kunsthandel aufgetaucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Focus&amp;quot;&amp;gt;Katrin Sachse: [http://www.focus.de/politik/deutschland/exklusiv-die-drei-verbrecher_aid_433050.html &amp;#039;&amp;#039;„Die drei Verbrecher“ – Die von einem Bildhauer angefertigten Totenmasken von Ensslin, Baader und Raspe sind nun im Kunsthandel aufgetaucht&amp;#039;&amp;#039;.] In: Focus Magazin Nr. 37/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 2002 starb Gerhard Richard Halbritter in seinem Haus in Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1931: Silbermedaille für Design, Academie Royale Bruxelles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten in der Öffentlichkeit ===&lt;br /&gt;
* 1951: Nepomuk, Haigerloch&lt;br /&gt;
* 1954: Kreuzigungsgruppe St. Luzen in Hechingen&lt;br /&gt;
* 1967: Epitaph Staatspräsident Bock, Nordstetten&lt;br /&gt;
* 1973: Kuno, Luithold, Aurelius, Münster Zwiefalten&lt;br /&gt;
* 1990: Epitaph Synagoge, Hechingen&lt;br /&gt;
* Vorhaben, die Totenmasken von Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe im [[Haus der Geschichte|Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland]] in Bonn auszustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,647930,00.html Spiegel Online, Kultur, 9. September 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckgrafik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstliche Hafenszene&amp;#039;&amp;#039; (Radierung; 1939 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19403703.html |titel=Herbstliche Hafenszene – Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937–1944/1945 |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ste. Gudule, Brüssel&amp;#039;&amp;#039; (Radierung; 1939 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19403704.html |titel=Ste. Gudule, Brüssel – Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937–1944/1945 |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historischer Innenraum&amp;#039;&amp;#039; (Radierung; 1939 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19402666.html |titel=Historischer Innenraum – Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937–1944/1945 |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|6|12 || |}}&lt;br /&gt;
* Kürschners Graphiker-Handbuch: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, Österreich, Schweiz, Berlin.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Münster.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1951, S. 313.&lt;br /&gt;
* [[Volker Klimpel]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Halbritter. Ein Künstler aus Mühlhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühlhäuser Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Heft 33, 2010, S. 137–142.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117757608|VIAF=18007566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halbritter, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halbritter, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Halbritter, Gerhard Richard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer, Zeichner und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heied</name></author>
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