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	<title>Gerhard Glup - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:13:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-02T09:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Glup, Gerhard-Bild-5497-1.jpg|mini|Kandidatenplakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1978]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Glup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;auch Gerd&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar]] [[1920]] in [[Thüle (Friesoythe)|Thüle]]; † [[9. Dezember]] [[2006]] ebenda) war ein deutscher [[Landwirt]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Glup wurde als Sohn eines Landwirtes geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und der Mittleren Reife absolvierte er eine praktische Ausbildung in der Landwirtschaft. Gleichzeitig bildete er sich an Fachschulen und mit Fachkursen fort. Im Herbst 1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und nahm anschließend bis 1945 als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Anschließend arbeitete er im land- und forstwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern, den er später übernahm. 1950 hatte er die Landvolkshochschule besucht. Er war verheiratet und hatte insgesamt sechs Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Glup war Mitglied der [[Katholische Landjugendbewegung|Katholischen Landjugend]] und Vorsitzender des Verbandes in [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]] und [[Niedersachsen]]. Er schloss sich der CDU an und wurde 1960 zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes [[Cloppenburg]] gewählt. Von 1965 bis 1985 war er Landesvorsitzender der CDU Oldenburg. Anschließend wurde er Ehrenvorsitzender der dortigen Christdemokraten. Außerdem war er Mitglied des Vorstandes der CDU Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Glup war von 1956 bis 1968 Ratsmitglied der [[Friesoythe|Stadt Friesoythe]]. Von 1967 bis 1986 gehörte er dem [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] an. Hier war er von 1972 bis 1976 Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Glup war seit 1960 Erster Beigeordneter der Stadt Friesoythe. Am 13. Februar 1976 wurde er als [[Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|niedersächsischer &lt;br /&gt;
Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] in die von Ministerpräsident [[Ernst Albrecht]] geführte Landesregierung berufen. In seine Amtszeit fiel die Planung für den [[Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer]]. Daneben wurde er bekannt durch den sogenannten „Gülleerlass“ von 1983, in dem erstmals Grenzen der [[Stickstoffdünger|Stickstoffdüngung]] und eine Ausbringungsbeschränkung für [[Gülle]] und Geflügelkot in den Wintermonaten festgesetzt wurden. In den Jahren 1983 bis 1985 stand er in der Kritik wegen der [[Sonderabfalldeponie Münchehagen]], in der in hoher Konzentration der Stoff [[2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin|TCDD]] festgestellt wurde, der umgangssprachlich als [[Sevesounglück|Seveso-Dioxin]] bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1985/50/tonnen-von-gift-in-der-tongrube/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Tonnen von Gift in der Tongrube&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Die Zeit]] vom 6. Dezember 1985&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Juli 1986 schied er aus der Regierung aus und wurde als Landwirtschaftsminister von [[Burkhard Ritz]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skandale ==&lt;br /&gt;
Glup geriet als Landwirtschaftsminister mehrmals in die Kritik der Medien, so unter anderem aufgrund seiner Jagdveranstaltungen, bei denen bisher in Gefangenschaft gehaltene Fasane viel später als erlaubt freigelassen wurden, damit seine Jagdgäste eine gute Chance hatten, sie zu erlegen. Weiterhin verstieß er auf seinem Bauernhof mehrmals gegen Naturschutzauflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1983: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* NN: [[Niedersächsische Landesmedaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf im Niedersächsischen Ministerialblatt 45/2006 vom 20. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht III]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ml.niedersachsen.de/master/C39879381_N33681160_L20_D0_I655 Biographie beim Niedersächsischen Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13514794.html  &amp;#039;&amp;#039;Der König von Thüle&amp;#039;&amp;#039; - Der Spiegel über Gerhard Glup]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landwirtschaftsminister Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034740245|VIAF=301293993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glup, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Niedersächsischen Landesmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Cloppenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Friesoythe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glup, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Glup, Gerd&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landwirt und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Friesoythe|Thüle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Friesoythe|Thüle]]&lt;br /&gt;
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