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	<title>Gerhard Göhler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:45:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_G%C3%B6hler&amp;diff=1589192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Als Autor */</title>
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		<updated>2026-01-04T09:56:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Als Autor&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Göhler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1941]] in [[Breslau]]) ist ein deutscher [[Politikwissenschaft]]ler, Professor für Theorie und Grundlagen der Politik mit dem Schwerpunkt [[Politische Theorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und wissenschaftlicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Göhler wurde als Sohn von Käthe Göhler, geborener Kiefer, und des [[Superintendent]]en Karl Göhler in Breslau geboren. Nachdem er im Jahr 1960 [[Abitur]] gemacht und anschließend bis 1962 den Wehrdienst geleistet hatte, studierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] die Fächer [[Philosophie]], [[Politikwissenschaft|Politik]] und [[Geschichte]]. Von 1969 bis 1972 war er als [[Wissenschaftlicher Assistent]] am [[Otto-Suhr-Institut]] beschäftigt, seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. erfolgte 1971. Obwohl sich Göhler erst 1976 im Fach [[Politikwissenschaft]] in Berlin [[Habilitation|habilitierte]], war er bereits ab 1972 Assistenzprofessor am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Von 1978 bis 2006 war er als Professor auf dem Lehrstuhl für [[Politische Theorie|Politische Theorie und Ideengeschichte]] an der Freien Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut). Auch nach seiner [[Emeritierung]] blieb Göhler an der Universität aktiv: So war er am Sonderforschungsbereich 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit. Neue Formen des Regierens?“ Leiter des Teilprojekts A2 „Weiche Steuerung. Sozialwissenschaftliche Machttheorien und das Regieren in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ und als [[Dozent]] in Lehrveranstaltungen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göhler war von 1982 bis 1984 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] des Fachbereichs &amp;#039;&amp;#039;Politische Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; der Freien Universität Berlin und von 1985 bis 1991 Vorstand der [[Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft|Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Hubertus Buchstein]] und [[Bodo Zeuner]] setzte er sich für die Erforschung der Geschichte der deutschen Politikwissenschaft von der Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Göhler, [[Bodo Zeuner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden 1991, darin sein eigener Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederbegründung der Deutschen Hochschule für Politik – Traditionspflege oder wissenschaftlicher Neubeginn?&amp;#039;&amp;#039;, S. 144–164.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang machte er sich insbesondere um die Darstellung der Geschichte der Politikwissenschaft in Berlin und des Politikwissenschaftlers [[Ernst Fraenkel (Politikwissenschaftler)|Ernst Fraenkel]] verdient.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hubertus Buchstein]], Gerhard Göhler: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Politischen Wissenschaft in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: Bodo von Greiff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das OSI. Studienführer für den Fachbereich Politische Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994, S. 12–27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufmerksamkeit erlangte Göhler auch durch seinen Versuch, eine allgemeine Theorie politischer Institutionen zu formulieren. Aus seiner umfangreichen Beschäftigung mit Institutionentheorie, [[Repräsentation (Politik)|politischer Repräsentation]] und [[Macht#Theorien der Macht|Konzepten der Macht]] ist sein Modell der institutionellen Konfiguration hervorgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Göhler: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenfassung und Folgerungen. Die institutionelle Konfiguration&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Institution – Macht – Repräsentation. Wofür politische Institutionen stehen und wie sie wirken&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden 1997, S. 579–599.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit unternahm Göhler den Versuch, sowohl willensbezogene Steuerungsleistungen als auch symbolische Integrationsfunktionen von politischen Institutionen zu erfassen. In diesem Zusammenhang ist auch seine analytische Unterscheidung zwischen transitiver Macht und intransitiver Macht bedeutend geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Göhler: &amp;#039;&amp;#039;Transitive und intransitive Macht&amp;#039;&amp;#039;. In: André Brodocz, Stefanie Hammer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Variationen der Macht&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden 2013, S. 225–242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Göhler: &amp;#039;&amp;#039;„Power to“ and „power over“&amp;#039;&amp;#039;. In: Stewart R. Clegg, Mark Haugaard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Sage Handbook of Power&amp;#039;&amp;#039;, Los Angeles 2009, S. 27–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Göhler ist evangelisch, heiratete 1965 Christa Garling und hat zwei Kinder (Andreas und Kirsten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Als Autor ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Institution – Macht – Repräsentation. Wofür politische Institutionen stehen und wie sie wirken.&amp;#039;&amp;#039; Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1997, ISBN 3-7890-4696-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reduktion der Dialektik durch Marx. Strukturveränderungen der dialektischen Entwicklung in der Kritik der politischen Ökonomie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Theorie der Politik.&amp;#039;&amp;#039; Unterreihe B: &amp;#039;&amp;#039;Theorie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Klett-Cotta, Stuttgart 1980, ISBN 3-12-912150-1 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, [[Habilitationsschrift]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorie. Begründungszusammenhänge in der Politikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hegel: Frühe politische Systeme.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als (Mit-)Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* mit Ulrike Höppner und Sybille De La Rosa: &amp;#039;&amp;#039;Weiche Steuerung. Studien zur Steuerung durch diskursive Praktiken, Argumente und Symbole&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Governance-Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-4304-2.&lt;br /&gt;
* mit [[Cornelia Schmalz-Jacobsen]] und [[Christian Walther (Journalist)|Christian Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Macht und Medien. Über das Verhältnis von Politik und Kommunikation.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u. a. 2007, ISBN 978-363-15642-8-8.&lt;br /&gt;
* mit [[Hubertus Buchstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorie und Politikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; VS, Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15108-3.&lt;br /&gt;
* mit Mattias Iser und Ina Kerner: &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorie. 22 umkämpfte Begriffe zur Einführung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Uni-Taschenbücher&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2594, &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorie&amp;#039;&amp;#039;). VS, Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8252-2594-1 (2., aktualisierte und erweiterte Auflage, als: &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorie. 25 umkämpfte Begriffe zur Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-16246-1).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht der Öffentlichkeit – Öffentlichkeit der Macht.&amp;#039;&amp;#039; Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1995, ISBN 3-7890-3978-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Göhler, Gerhard.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 386.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115464751}}&lt;br /&gt;
* [https://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/grundlagen/theorie/team/mitarbeiter_innen/goehler/index.html Homepage von Gerhard Göhler an der Freien Universität Berlin]&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wolf (Soziologe)|Dieter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20070927200509/http://www.dieterwolf.net/pdf/DialekWid(dialek-log.Wid).pdf Zum Verhältnis von dialektischem zu logischem Widerspruch]&amp;#039;&amp;#039; (104 kB; PDF). Zu Gerhard Göhlers Buch: &amp;#039;&amp;#039;Die Reduktion der Dialektik durch Marx.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der dialektische Widerspruch im Kapital. Ein Beitrag zur Marxschen Werttheorie.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2002, ISBN 3-87975-889-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-04784-9_18 Hegels Begriff der Macht]&amp;#039;&amp;#039; (2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115464751|LCCN=n/80/138429|VIAF=263462465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gohler, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Göhler, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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