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	<title>Gerhard Gäde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T05:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_G%C3%A4de&amp;diff=2256108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: Straffung i.S. einer Enzyklopädie</title>
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		<updated>2026-01-16T12:54:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Straffung i.S. einer Enzyklopädie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2016 in München.jpg|mini|2016 Vortrag in München St. Ludwig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Gäde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1950]] in [[Bremen]]) ist ein deutsch-italienischer [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]er [[Theologe]] und [[Hochschullehrer]]. Er ist Priester des [[Bistum Osnabrück|Bistums Osnabrück]] und außerplanmäßiger Professor für [[Dogmatik]] an der Katholisch-Theologischen Fakultät der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Gäde ist der Sohn eines Deutschen und einer Italienerin und so wuchs er zweisprachig auf. 1969 machte er das Abitur in Bremen. Von 1969 bis 1974 studierte er Philosophie und Theologie an der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen|Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen]] in Frankfurt am Main und an der [[Leopold-Franzens-Universität]] in Innsbruck. Er beschloss seine Studien 1974 in Frankfurt als Diplom-Theologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 empfing Gäde in Osnabrück die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und stand anschließend bis 1983 im [[pastoral]]en Dienst des [[Bistum Osnabrück|Bistums Osnabrück]]: 1976 bis 1979 als [[Kaplan]] in Oldenburg/Holstein und Religionslehrer am dortigen Gymnasium; 1979 bis 1983 als Pfarrer in [[Liebenau (Niedersachsen)|Liebenau]] ([[Landkreis Nienburg/Weser]]). 1981 erlangte er den Grad eines [[Lizenziat|Lizentiaten]] der Theologie. 1984 nahm er ein [[Promotionsstudium]] an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main auf und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen pastoraltheologischen Institut von [[Ludwig Bertsch]] [[Societas Jesu|SJ]]. 1987 wurde er mit einer [[Dissertation]] zur Erlösungslehre [[Anselm von Canterbury|Anselms von Canterbury]] zum Dr. theol. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] ([[Doktorvater]]: [[Peter Knauer]] SJ). 1988 bis 1998 leitete er als [[Studentenpfarrer]] die Katholische Hochschulgemeinde in Osnabrück und war [[Lehrbeauftragter]] für Theologie an der [[Katholische Fachhochschule Norddeutschland|Katholischen Fachhochschule Norddeutschland]] in Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er [[Habilitation|habilitierte sich]] 1997 im Fach [[Dogmatik]] an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit einer Habilitationsschrift zur [[Pluralistische Religionstheologie|Pluralistischen Religionstheologie]] [[John Hick]]s bei [[Gerhard Ludwig Müller]]. 1998 bis 2008 war er als Professor für Dogmatik an der benediktinischen [[Päpstliches Athenaeum Sant’Anselmo|Päpstlichen Hochschule Sant’Anselmo]] in [[Rom]] tätig. Dazu kamen Gastprofessuren an der [[Päpstliche Universität Gregoriana|Päpstlichen Universität Gregoriana]] in Rom (2000–2007), an der [[Facoltà Teologica di Sicilia]] in [[Palermo]] (2002–2008) sowie an der [[Theologische Fakultät Lugano|Theologischen Fakultät von Lugano]] (2007–2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2009 bis 2020 lebte er in München und lehrte zunächst als [[Privatdozent]] an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. 2012 wurde er von der LMU zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Daneben war er von 2010 bis Oktober 2019 auch als Seelsorger in den Pfarreien [[St. Maximilian (München)|St. Maximilian]] und [[Heilig-Geist-Kirche (München)|Heilig Geist]] tätig, anschließend bis Ende April 2020 als Seelsorger in der Münchener Pfarrei [[St. Maria (Thalkirchen)|St.-Maria-Thalkirchen]]. Im Mai 2020 verlegte er seinen Wohnsitz in sein Heimatbistum Osnabrück und war von 2020 bis  2025 Pastor in der Pfarrei [[St. Johann (Osnabrück)|St. Johann]] in Osnabrück. 2025 wurde er als Priester in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwerpunkt ===&lt;br /&gt;
Gäde beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der [[Theologie der Religionen]], die den Schwerpunkt seiner Arbeit und seiner Publikationen bildet. Als Schüler von [[Peter Knauer]] und auf der Grundlage wichtiger Grundprinzipien von dessen [[Fundamentaltheologie]] vertritt und entfaltet er den [[Interiorismus]] als Alternative zu den überkommenen religionstheologischen Klassifikationsmodellen des [[Exklusivismus]], des [[Inklusivismus]] und des [[Religionstheologischer Pluralismus|religionstheologischen Pluralismus]]. Es geht dabei um eine Verhältnisbestimmung des christlichen Glaubens zu den Wahrheitsansprüchen der nichtchristlichen Religionen, bei der von christlicher Seite die Wahrheit anderer Religionen anerkannt werden kann, ohne den christlichen Wahrheitsanspruch auch nur ansatzweise zurücknehmen zu müssen. In Auseinandersetzung mit der pluralistischen Religionstheologie hat Gäde diesen Ansatz in zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln methodologisch und [[Erkenntnistheorie|epistemologisch]] abgesichert, sowie in [[Christologie|christologischer]], [[Ekklesiologie|ekklesiologischer]] und kanontheologischer Hinsicht durchdacht. Auch hat er den Interiorismus in einer eigenen Monographie auf das Verhältnis zum [[Islam]] angewandt.&lt;br /&gt;
Weitere Schwerpunkte bilden [[Anselm von Canterbury]] sowie die [[Gotteslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir sind eingeladen.&amp;#039;&amp;#039; Ein Buch zur Erstkommunion. Echter, Würzburg 1987, 51 S., ISBN 3-429-01074-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine andere Barmherzigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Zum Verständnis der Erlösungslehre Anselms von Canterbury&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1989, 324 S., ISBN 3-429-01196-5.&lt;br /&gt;
** 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Peter Lang, Berlin 2018, 376 S., ISBN 978-3-631-75732-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viele Religionen – ein Wort Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Einspruch gegen John Hicks pluralistische Religionstheologie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1998, 404 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seht das Wort Gottes!&amp;#039;&amp;#039; Theologische Weihnachtsmeditationen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Eos, St. Ottilien 2002, ISBN 3-8306-0815-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Battesimo e confermazione.&amp;#039;&amp;#039; Teologia dell&amp;#039;iniziazione cristiana, Lussografica, Palermo-Caltanissetta 2002, ISBN 88-8243-088-X, 163 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christus in den Religionen&amp;#039;&amp;#039; Der christliche Glaube und die Wahrheit der Religionen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2003; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;2010, 196 S., ISBN 978-3-506-70111-4 (ital. Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Cristo nelle religioni.&amp;#039;&amp;#039; La fede cristiana e la verità delle religioni&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039; Borla, Roma 2004, 220 S., ISBN 88-263-1515-9).&lt;br /&gt;
* (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Hören-Glauben-Denken.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für Peter Knauer SJ zur Vollendung seines 70. Lebensjahres. Lit, Münster 2005, 414 S., ISBN 3-8258-7142-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Islam in christlicher Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Den muslimischen Glauben verstehen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2009, ISBN 978-3-506-76740-0, 300 S. (ital. Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;„Adorano con noi il Dio unico“ [Lumen gentium 16].&amp;#039;&amp;#039; Per una comprensione cristiana della fede islamica&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Borla, Roma 2008, 323 S., ISBN 978-88-263-1674-1).&lt;br /&gt;
* hrsg. zus. mit [[Stephan Ernst (Theologe)|Stephan Ernst]]: &amp;#039;&amp;#039;Glaubensverantwortung in Theologie, Pastoral und Ethik.&amp;#039;&amp;#039; Für Peter Knauer SJ&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 2015, ISBN 978-3-451-31332-5, 622 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viele Religionen  – welche Wahrheit?&amp;#039;&amp;#039; Ein neuer Blick auf die nichtchristlichen Religionen, Herder, Freiburg 2021, 180 S., ISBN 978-3-451-38973-3 (ital. Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Molte religioni - quale verità?&amp;#039;&amp;#039; Un nuovo sguardo alle religioni non cristiane, Queriniana, Brescia 2025).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theologie der Religionen.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelte Schriften, Peter Lang, Berlin 2021, 481 S., ISBN 978-3-631-85699-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vater unser.&amp;#039;&amp;#039; Mit Jesus beten, Books on Demand, Norderstedt 2022, 150 S., ISBN 978-3-7562-4269-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ich-bin-Worte Jesu&amp;#039;&amp;#039;. Meditationen zu Jesu Selbstverständnis und christlicher Identität heute, Herder, Freiburg 2024, 158 S., ISBN 978-3-451-39763-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zbigniew Slaczka: &amp;#039;&amp;#039;Offenbarung und Heil in den nichtchristlichen Religionen?&amp;#039;&amp;#039; Eine Untersuchung zu W. Pannenberg, H. R. Schlette und G. Gäde. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2001, ISBN 3-631-38013-5 (&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 23: &amp;#039;&amp;#039;Theologie&amp;#039;&amp;#039; 718), (Zugleich: Freiburg/B., Univ., Diss.)&lt;br /&gt;
* Rosario Pistone: &amp;#039;&amp;#039;Ancora su „Primo“ o „Antico“ Testamento&amp;#039;&amp;#039;. In: Ho Theológos 19 (2001), S. 401–413.&lt;br /&gt;
* Denisa Červenková: &amp;#039;&amp;#039;Gädeho problematizace konceptu yjeveni jako epistemologického kritéria teologie náboženství (Gäde&amp;#039;s Problematization of the Concept of Revelation as an Epistemological Criterion of the Theology of Religions).&amp;#039;&amp;#039; In: Studia Theologica 30 (2007), S. 14–23.&lt;br /&gt;
* Maurice Borrmans: &amp;#039;&amp;#039;Come accogliere il libro di Gerhard Gäde „Adorano con noi il Dio unico“?&amp;#039;&amp;#039; In: Ho Theológos 26 (2008) {{ZDB|606988-5}},  S. 127–139.&lt;br /&gt;
* Paolo Gamberini SJ: &amp;#039;&amp;#039;Adorano con noi il Dio unico.&amp;#039;&amp;#039; In: Ho Theológos. 26 (2008), S. 141–148.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Migge: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed - ein Prophet auch für Christen?&amp;#039;&amp;#039; Eine kritische Auseinandersetzung mit neueren christlich-theologischen Positionen, Grünewald, Ostfildern 2022 (Diss. Uni Tübingen 2021), ISBN 978-3-7867-3287-7, S. 147–172. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.kaththeol.lmu.de/de/personen/kontaktseite/gerhard-gaede-cf4c54fd.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12260556X|LCCN=nb/2002/6444|VIAF=268687959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gade, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bistum Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gäde, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-italienischer katholischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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