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	<title>Gerhard Fauth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T06:16:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Fauth&amp;diff=2240730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wschlei: /* Publikationen */</title>
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		<updated>2024-08-31T13:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publikationen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Walter Fauth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1915]] in [[Dresden]]; † [[6. November]] [[2003]] in [[Neuhaus am Inn]]) war ein deutscher [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Schüler schloss sich Gerhard Fauth einem linkssozialistischen Kreis an, der der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAP]] nahestand. Kurz vor seinem Abitur wurde er im Sommer 1933 verhaftet, weil er die neue Regierung [[Hitler]]s in einem Brief an einen französischen Freund als „Verbrecherbande“ bezeichnet hatte und warnte, Hitler bereite den nächsten Krieg vor. Im Winter 1933 wurde das Verfahren gegen ihn aber niedergeschlagen. Nach seiner Freilassung floh Fauth zunächst nach [[Prag]], kehrte aber seinen Eltern zuliebe nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er in [[Griechenland]] im [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] und brachte es bis zum [[Leutnant]]. Im Dezember 1943 sollte ein Angehöriger dieses [[Bataillon]]s, [[Falk Harnack]], wegen seiner Verbindungen zur [[Weiße Rose|Weißen Rose]] über [[Lilo Ramdohr]], auf Befehl der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet werden, wurde aber von Fauth informiert und auch von ihm in einem LKW bei der Flucht aus Athen assistiert&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Verhoeven, Mario Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Die weiße Rose.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt a. M. 1982, S. 180 ([https://books.google.de/books?id=Of-7AAAAIAAJ&amp;amp;q=fauth&amp;amp;hl=de Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1944 half er einigen griechischen [[Partisan]]en, die von der [[Schutzstaffel|SS]] erschossen werden sollten, bei der Flucht, indem er zunächst erreichte, dass sie seinem Wehrmachtbataillon als [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] zugeteilt wurden, da sie angeblich dringend für Reparaturen der Telefonleitungen benötigt wurden. Als 1945 beim Rückzug der Wehrmacht die Dämme gesprengt werden sollten, leitete Fauth den Befehl nicht weiter und rettete damit wichtige Bauten in Athen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Wilde]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Theodor Plievier]], Nullpunkt der Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Desch, München 1965, S. 427 ([https://books.google.de/books?id=hsQQAQAAIAAJ&amp;amp;q=Gerhard+Fauth&amp;amp;hl=de Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei Kriegsende geriet Fauth in [[Jugoslawien|jugoslawische]] Gefangenschaft. Nach der Freilassung lehnte er ein Angebot seines Freundes [[Erich Wollenberg]] ab, in der Administration der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Zone]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg lebte er zunächst in [[München]] und arbeitete als Journalist, u. a. für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Echo der Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie als freier Schriftsteller. Er schrieb das Buch &amp;#039;&amp;#039;Ruf an die deutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039;, das ausführlich die I. Internationale Jugendkundgebung in München (28. Juni bis 4. Juli 1947) dokumentierte ([[Theodor Plievier|Verlag der Zwölf]], München, 1948); am Zustandekommen dieser Kundgebung war er gemeinsam mit [[Alois Johannes Lippl|Alois Lippl]] und [[Harry Wilde]] maßgeblich beteiligt&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Plievier, Nullpunkt der Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Desch, München 1965, S. 429 ([https://books.google.de/books?id=hsQQAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Gerhard+Fauth&amp;amp;hl=de Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1950 wurde Fauth als Berater für Jugendaktivitäten auf eine Studienreise in die USA im Rahmen des US-Kulturaustauschprogramms für Bayern eingeladen, wie auch andere Aktivisten des [[Bayerischer Jugendring|BJR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Latzin: &amp;#039;&amp;#039;Lernen von Amerika?&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2005, [https://books.google.de/books?id=7tyXDJXhFQAC&amp;amp;pg=PA358&amp;amp;hl=de ]S. 358.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1953 verfasste Fauth den Artikel &amp;#039;&amp;#039;Kritik der staatsbürgerlichen Erziehung&amp;#039;&amp;#039; in der Zeitschrift des [[Deutscher Bundesjugendring|Bundesjugendrings]] &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dolf Sternberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Bildung. Ein Vortrag.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfred Herrmann (Historiker)|Alfred Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Geschichte und Politik. Festschrift zum 70. Geburtstag von Ludwig Bergsträsser.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1954, S. 231–242, hier S. 239 ([https://books.google.de/books?id=6AMDAAAAMAAJ&amp;amp;q=Gerhard+Fauth&amp;amp;hl=de Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Karl Otmar von Aretin]] verfasste Fauth 1959 für die neu entstandene [[Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit]] die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Die Machtergreifung: Die Entwicklung Deutschlands zur totalitären Diktatur 1918–34&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls 1959 leitete er das [[Amerika-Haus (München)|Amerika-Haus]] in München. In den fünfziger Jahren hatte Fauth der [[German-American Friendship Association]] angehört, trat aber aus Protest gegen die Aktivitäten des [[McCarthy-Ära|McCarthy-Komitees]] wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den sechziger Jahren lebte Fauth in [[Köln]] und arbeitete zunächst für den &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; und später, ca. ab 1970&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=IIkWAQAAIAAJ&amp;amp;q=Deutschlandfunk,+Redaktion:+Gerhard+Fauth&amp;amp;hl=de Nicht mehr funktionierender Google-Bücher-Auszug].&amp;lt;/ref&amp;gt;, für den [[Deutschlandfunk]], wo er Redakteur in der Abteilung Wissenschaft und Bildung war. In den siebziger Jahren arbeitete er u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Dieter Thoma (Moderator)|Dieter Thoma]] und [[Henryk M. Broder]] zusammen. Nachdem Fauth 1980 in Rente gegangen war, wanderte seine Familie nach [[Kanada]] aus, Fauth kehrte aber nach Köln zurück. Nach dem Tod seines Freundes und Kollegen [[Wilhelm Unger (Autor)|Wilhelm Unger]] 1985 wurde Fauth von Ungers Witwe gebeten, bei der Bearbeitung von Ungers Nachlass mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fauth war langjähriges Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und aktiv in der evangelischen Kirche. Im Alter litt Fauth an der [[Alzheimer-Krankheit]], woran er 2003 in der Nähe von [[Passau]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erste Internationale Jugendkundgebung. Ruf an die deutsche Jugend. Ein Bericht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Zwölf, München 1948. {{DNB|451217969}}.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Karl Otmar von Aretin: &amp;#039;&amp;#039;Die Machtergreifung. Die Entwicklung Deutschlands zur totalitären Diktatur 1918–1934.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Landeszentrale für Heimatdienst, München 1959. {{DNB|450135772}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1074043413|LCCN=|NDL=|VIAF=10285624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fauth, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kölner Stadt-Anzeiger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fauth, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fauth, Gerhard Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuhaus am Inn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wschlei</name></author>
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