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	<title>Gerhard Dengler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:56:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Dengler&amp;diff=1535411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-08-31T11:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Dengler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1914]] in [[Reinhausen (Gleichen)|Reinhausen]]; † [[3. Januar]] [[2007]] in [[Hennigsdorf]]) war ein deutscher [[Journalist]] und Vizepräsident des Nationalrats der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dengler war der Sohn des Rektors der [[Fachhochschule Eberswalde|Forstakademie]] Eberswalde, [[Alfred Dengler]]. Er studierte von 1934 bis 1939 Publizistik. Zwischen 1935 und 1937 absolvierte er seinen Wehrdienst beim [[Artillerieregiment 3]] in [[Frankfurt (Oder)]]. Am 11. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.470.128).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6020315&amp;lt;/ref&amp;gt; Dengler war auch Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], nachdem er schon seit 1932 Mitglied im Jung-[[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;nach: Viele Beulen in meinem Helm, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er kurz vor der erneuten Einberufung zur [[Wehrmacht]]. Seine Einheit nahm sowohl am [[Überfall auf Polen]] als auch am [[Westfeldzug|Feldzug gegen Frankreich]] teil. Hier wurde er zeitweise [[Standortkommandant]] von [[Autun]]. Als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der Wehrmacht nahm er an der [[Schlacht bei Stalingrad]] teil. Er kapitulierte mit seiner Einheit separat Anfang 1943 und wurde dann Mitglied des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]]. Jahrzehnte später sagte er dazu in einem Interview im [[Deutschlandfunk]]: &amp;#039;&amp;#039;Meine bürgerliche überkommene Anschauung und Gesinnung von dieser bürgerlichen Gesellschaft, in der ich groß geworden bin, die war in Stalingrad verbrannt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurde er 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Zunächst war er bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung|Sächsischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Dresden]] tätig. Im Mai 1946 wechselte er nach Leipzig, wo er bis 1948 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; war. Von November 1948 bis Mai 1949 war er Chefredakteur bei der DEFA-Wochenschau [[Der Augenzeuge (Wochenschau)|&amp;#039;&amp;#039;Der Augenzeuge&amp;#039;&amp;#039;]]. Anschließend wechselte er zur Redaktion des &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland|Neuen Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039;. Für das [[Zentralorgan]] der SED war er von 1953 bis 1958 als Korrespondent in [[Bonn]] tätig. Nach Berlin zurückgekehrt wurde Dengler 1958 Chefkommentator des [[Deutschlandsender (DDR)|Deutschlandsenders]]; er löste dabei [[Karl-Eduard von Schnitzler]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=gerhard-dengler|lemma=Gerhard Dengler|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=554}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959 trat er als stellvertretender Vorsitzender in das Büro des Präsidiums des Nationalrats der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde er zum Vizepräsidenten des Nationalrates der Nationalen Front ernannt. Dieses Amt übte er bis 1969 aus. Von 1962 bis 1967 leitete er die Arbeitsgruppe [[Braunbuch der DDR|&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch, Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039;]] im Nationalrat. 1969 wechselte er dann an die [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]], wo er bis zum Erreichen des Rentenalters 1979 die Sektion Auslandsinformation leitete. 1961 wurde ihm der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländische Verdienstorden]] in Bronze und 1964 in Silber verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neue Zeit]], 6. Oktober 1961, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 17. Juni 1964, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 erhielt er den Orden [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit, 3. Oktober 1989, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Dengler trat 1990 in die [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] über und war bis zu seinem Lebensende im [[DRAFD|&amp;#039;&amp;#039;Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“&amp;#039;&amp;#039;]] (DRAFD) e. V. aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Leben in einem&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, [[Militärverlag der DDR]], 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viele Beulen im Helm. Mein Leben als SED-Funktionär&amp;#039;&amp;#039;, Books-on-demand, 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039; mit einem Gespräch mit dem Leiter der damaligen Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Gerhard Dengler (Hrsg. Norbert Podewin), Reprint der Aushabe von 1968, edition ost, Berlin 2002, ISBN 3-360-01033-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=gerhard-dengler|lemma=Gerhard Dengler|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=554}}&lt;br /&gt;
* [[Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen|Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Nationalsozialisten in Pankows Diensten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin-Zehlendorf, o. J. [1960], S. 16&lt;br /&gt;
*Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West) mit einem Gespräch mit dem Leiter der damaligen Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Gerhard Dengler (Hrsg. Norbert Podewin), Reprint der Ausgabe von 1968, edition ost, Berlin 2002, ISBN 3-360-01033-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118891391}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/juni41/186368/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Wehrmachts-Offizier läuft über&amp;#039;&amp;#039;] Sendung über Gerhard Dengler im Deutschlandfunk 2001 von Henning Hübert&lt;br /&gt;
* [http://drafd.org/?dInfo200105_Dengler &amp;#039;&amp;#039;Wie war es damals wirklich?&amp;#039;&amp;#039;] Gerhard Dengler in der DRAFD-Information Mai-2001&lt;br /&gt;
* Frank Junghänel: [http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/als-offizier-der-wehrmacht-zieht-gerhard-dengler-in-die-schlacht-um-stalingrad--als-stalinist-ist-er-nach-deutschland-zurueckgekehrt--mein-inneres-war-ein-nullum-,10917074,10049856.html &amp;#039;&amp;#039;Mein Inneres war ein Nullum&amp;#039;&amp;#039;] Als Offizier der Wehrmacht zieht Gerhard Dengler in die Schlacht um Stalingrad. Berliner Zeitung vom 7. Dezember 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefredakteure der Leipziger Volkszeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118891391|LCCN=n/90/643287|VIAF=29620436}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dengler, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationale Front der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Volkszeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dengler, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Vizepräsident der Nationalen Front&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reinhausen (Gleichen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hennigsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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