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	<title>Gerhard Bommel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Bommel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1902]] in [[Zeitz]]; † [[18. Dezember]] [[1966]] in [[Duisburg]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] und [[Schutzstaffel|SS]]-Führer, zuletzt im Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bommel besuchte nach der Grundschule ab 1912 die [[Latina (Schule)|Latina]] der [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]] in [[Halle (Saale)|Halle a. d. Saale]] und beendete seine Schullaufbahn im Frühjahr 1921 mit dem [[Abitur]]. Während seiner Schulzeit war er 1919 als Waldgänger bei der [[Einwohnerwehr]] in Halle aktiv und diente ab März 1920 als Zeitfreiwilliger bei der [[Reichswehr]]-Brigade 16. Nach dem Abitur studierte er [[Rechtswissenschaft]] und [[Staatswissenschaft]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]]. 1922 wurde er im [[Corps Normannia-Halle]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 339&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Staatsexamen bestand er im Juli 1924 und im Dezember 1927. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war er als [[Richter auf Probe|Gerichtsassessor]] in [[Magdeburg]]. Im Rahmen einer Beurlaubung wechselte er in den Kirchendienst. Beim [[Konsistorium]] war er in [[Münster]], in Magdeburg und von Ende Dezember 1929 bis Mitte Juli 1933 wieder in Münster tätig. Mitte November 1932 wurde er zum [[Konsistorium#Konsistorialrat(evangelisch)|Konsistorialrat]] ernannt. In der [[Weimarer Republik]] gehörte Bommel von 1925 bis 1928 dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] und von 1930 bis 1931 der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] an. Zum 1. April 1932 trat Bommel der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.053.490).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3800974&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er für die NSDAP als Amtswalter der Ortsgruppe Münster-Nord-West tätig. Er wurde Ende Februar 1932 Mitglied der [[Schutzstaffel]] (SS-Nummer 49.964) und stieg zum [[SS-Brigadeführer]] auf. Für die SS arbeitete er zunächst [[ehrenamt]]lich als [[Rechtsberater]] beim [[Organisationsstruktur der SS|SS-Abschnitt]] XVII (Münster).&lt;br /&gt;
In Münster war er [[Stadtverordneter]] und Fraktionsführer der NSDAP und ab 1934 [[Ratsherr]]. Am 21. Dezember 1933 meinte er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wir stehen am Schluße unserer heutigen Sitzung und mit der heutigen Sitzung am Schluße einer historischen Zeitepoche für Münster. […] Die heutige Stadtverordnetensitzung ist […] die letzte in Münster. Eine Stadtverordnetensitzung im früheren Sinne wird es nicht mehr geben; denn der nationalsozialistische Staat wird ewig bestehen.|Gerhard Bommel&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert bei: Christoph Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Kulturpolitik im Gau Westfalen-Nord&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn, 2006, S. 260&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SS-Verordnungsblatt 20. April 1942 Seite 2.jpg|mini|hochkant|Beförderung zum [[SS-Obersturmbannführer]] an [[Führergeburtstag|Hitlers Geburtstag]] 1942 im SS-Verordnungsblatt]]&lt;br /&gt;
Von Mitte Juli 1933 bis Ende Januar 1936 war er als Landesrat bei der Verwaltung des [[Provinzialverband der Provinz Westfalen|Provinzialverbandes der Provinz Westfalen]] tätig und anschließend bis Anfang April 1943 im [[Reichsministerium des Inneren]]. Zunächst war er im RMI als Generalreferent beschäftigt, stieg 1937 zum [[Ministerialrat]] und 1941 zum [[Ministerialdirigent]]en auf. In [[Berlin]] trat er nebenamtlich als Redner des örtlichen Gaupropagandaamtes auf und war für das Versorgungs- und Fürsorgeamt-SS tätig. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er Mitglied des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften in [[Brüssel]] und gehörte von Anfang Januar 1940 bis Anfang Juli 1943 dem [[Persönlicher Stab Reichsführer SS|Persönlichen Stab Reichsführer SS]] und des [[Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums|Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang April 1943 war er zunächst [[kommissar]]isch und ab September 1943 offiziell Regierungspräsident in der [[Regierungsbezirk Niederbayern und Oberpfalz|Oberpfalz und Niederbayern]] mit Dienstsitz in [[Regensburg]]. Geschäftsführend leitete er zugleich die Behörde des [[Reichsverteidigungskommissar]]s für den Reichsverteidigungsbezirk [[Gau Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Bommel im Juni 1945 aus dem Amt entlassen und von November 1947 bis Januar 1948 in [[Untersuchungshaft (Deutschland)|Untersuchungshaft]] genommen. Am 19. Februar 1948 wurde er vom [[Landgericht Weiden]] von dem Vorwurf der [[Vorsatz (Deutschland)|vorsätzlichen]] [[Tötungsdelikt|Tötung]] freigesprochen, das Urteil wurde durch das [[Oberlandesgericht Nürnberg]] am 2. November 1948 wieder aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Bommel, Gerhard, in: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem [[Spruchkammerverfahren]] in Regensburg wurde er am 16. November 1948 als Mitläufer [[Entnazifizierung|entnazifiziert]], u.&amp;amp;nbsp;a. aufgrund entlastender Aussagen seines ehemaligen Untergebenen und Nachfolger im Amt des Regierungspräsidenten [[Franz Wein]] und des ehemaligen Oberbürgermeisters von [[Straubing]] [[Otto Höchtl]]. Bommel war Mitverfasser eines Kommentars zum [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]. Ende August 1952 übernahm er den Posten eines [[Justiziar]]s bei einem Unternehmen der [[Montanindustrie]] und war ab Januar 1956 als Rechtsanwalt tätig. Er soll nach einem „Unglücksfall“ verstorben sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebler133f.&amp;quot;&amp;gt; Annemarie Liebler: &amp;#039;&amp;#039;Im Stammland von Raute und Panther: Geschichte der Regierung von Niederbayern&amp;#039;&amp;#039;, München 2008, S. 133–134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan = &amp;quot;2&amp;quot;|Bommels SS-Ränge&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Ränge nach: Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Münster 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Datum&lt;br /&gt;
!Rang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni 1935&lt;br /&gt;
|[[SS-Untersturmführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|September 1936&lt;br /&gt;
|[[SS-Obersturmführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1938&lt;br /&gt;
|[[SS-Hauptsturmführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Januar 1939&lt;br /&gt;
|[[SS-Sturmbannführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1942&lt;br /&gt;
|[[SS-Obersturmbannführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni 1943&lt;br /&gt;
|[[SS-Standartenführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni 1943&lt;br /&gt;
|SS-Oberführer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1944&lt;br /&gt;
|SS-Brigadeführer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annemarie Liebler: &amp;#039;&amp;#039;Im Stammland von Raute und Panther: Geschichte der Regierung von Niederbayern&amp;#039;&amp;#039; – Herbert Utz Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8316-0836-2.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|128332603}}&lt;br /&gt;
*[[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Bommel, Gerhard, in: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, URL: &amp;lt;http://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/bommel-gerhard&amp;gt; (abgerufen am 8. Februar 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten der Oberpfalz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Niederbayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128332603|VIAF=18273089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bommel, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im Kirchendienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident von Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einwohnerwehr-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bommel, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zeitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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