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	<title>Gerhard Beil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:22:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Beil&amp;diff=118885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schoener alltag: orf verständlich</title>
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		<updated>2026-03-31T10:17:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;orf verständlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Beil.jpg|mini|rechts|Gerhard Beil, 1986, in [[Bonn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0401-031, Hannover, Besuch Mittag, Gespräch Beitz.jpg|mini|1987 auf der [[Hannover Messe]] mit [[Günter Mittag]], [[Ewald Moldt]] und [[Berthold Beitz]]: Inspektion von [[PET-Flasche]]n]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Beil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1926]] in [[Leipzig]]; † [[19. August]] [[2010]] in [[Berlin]]) war ein [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Politiker und Minister für Außenhandel der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beil absolvierte nach der Grundschule eine Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten. Von 1943 bis 1945 war er beim [[Reichsarbeitsdienst]]. Am 28. Januar 1944 beantragte Beil die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 10.004.595).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1271732&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf Kappelt]]: Braunbuch DDR. Berlin, 2. Auflage, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde er Bauschlosser und arbeitete unter anderem in der Verkaufsabteilung der [[I.G. Farben]] in [[Frankfurt am Main]] (1946/1947) in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen]] und nachher in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] und der [[DDR]] als Maschinist im Braunkohlewerk [[Espenhain]], Bergmann bei der [[Wismut (Unternehmen)|Wismut AG]] [[Aue (Sachsen)|Aue]] (1949) und Stahlbauschlosser in Leipzig (1950 bis 1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 trat Beil der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] bei. Er studierte in Berlin 1953/1954 an der [[Hochschule für Ökonomie Berlin|Hochschule für Planökonomie]] und bis 1957 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] mit dem Abschluss als Diplomökonom. 1953 trat er in die SED ein. Von 1954 bis 1956 war er Abteilungs- und Hauptabteilungsleiter im Staatssekretariat für Örtliche Wirtschaft, danach Ober- und Hauptreferent im [[Ministerium für Innerdeutschen Handel, Außenhandel und Materialversorgung]]. Nach einer Rüge wegen Verletzung der Parteidisziplin war er von 1958 bis 1961 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Handelsvertretung der DDR in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1961 war Beil wieder im Ministerium für Außenhandel tätig, zunächst als Direktionsbereichsleiter Westeuropa (bis 1965), 1969 bis 1976 als [[Staatssekretär]] und ab 1976 zusätzlich auch als erster stellvertretender Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1109-030, Berlin, Schabowski auf Pressekonferenz.jpg|mini|hochkant=1.3|Pressekonferenz der DDR-Regierung am 9.&amp;amp;nbsp;November 1989, auf dem Podium ([[v.l.n.r.]]:) [[Helga Labs|Labs]], [[Manfred Banaschak|Banaschak]], [[Günter Schabowski|Schabowski]], Beil.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Grünau Grab Beil.jpg|mini|hochkant|Grab auf dem Waldfriedhof Grünau]]&lt;br /&gt;
Ab 1976 war er Kandidat, von 1981 bis 1989 Mitglied des [[ZK der SED]], ab 1977 Mitglied des [[Ministerrat der DDR|Ministerrates der DDR]]. Von 1986 bis 1990 war er in Nachfolge von [[Horst Sölle]] Minister für Außenhandel der [[DDR]] – er begleitete [[Erich Honecker]] auf seinen Reisen ins westliche Ausland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;junge welt&amp;quot;&amp;gt;[[junge Welt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Solitär&amp;#039;&amp;#039;, 21. August 2010 {{Webarchiv |url=http://rs92a.forumup.de/about1733-rs92a.html |archive-is=20130412071717 |text=Wortlaut des Artikels}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beil war einer der Autoren der „Analyse der ökonomischen Lage der DDR mit Schlußfolgerungen“ zusammen mit [[Gerhard Schürer]], [[Ernst Höfner (Politiker)|Ernst Höfner]], [[Alexander Schalck-Golodkowski]] und [[Arno Donda]], als Vorlage für das [[Politbüro der SED]] am 30. Oktober 1989. In diesem, auch als „[[Schürer-Papier]]“ bekannt gewordenen Geheimbericht, wurde die Überschuldung und wirtschaftliche Zerrüttung der DDR erstmals deutlich benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Beil war Teilnehmer jener Pressekonferenz am Abend des 9. November 1989, in der [[Günter Schabowski]] im Zusammenhang mit der 10. Tagung des [[ZK der SED]] nach dem XI. [[Parteitag der SED]] eine neue Regelung für Reisen ins westliche Ausland für DDR-Bürger verkündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Ruhestand war Gerhard Beil Berater der [[Regierung de Maizière]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er und seine Frau waren Mitglieder der Partei [[Die Linke]]. Beil verstand sich weiterhin als Kommunist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;junge welt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Beil verstarb am 19. August 2010 an Herzversagen in [[Karolinenhof (Berlin)|Berlin-Karolinenhof]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/177919.die-halbe-wahrheit.html|hrsg=neues-deutschland.de (kostenpflichtig)|titel=Die halbe Wahrheit|abruf=18. Januar 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auf dem [[Waldfriedhof Grünau]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1967: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1972: Vaterländischer Verdienstorden in Silber&lt;br /&gt;
* 1974: Orden [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1976: Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1977: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1983: [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1984: Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1986: [[Ehrendoktor|Ehrendoktorat]] der [[Johannes Kepler Universität]] (JKU) Linz (1992 selbst zurückgelegt, 2026 zusätzliche öffentliche Distanzierung der JKU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=orf.at |url=https://ooe.orf.at/stories/3348110/ |titel=JKU Linz erkennt vier Ehrungen ab |datum=2026-03-31 |sprache=de |abruf=2026-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Beil: &amp;#039;&amp;#039;Außenhandel und Politik. Ein Minister erinnert sich&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: [[Edition ost|Edition Ost]], 2010, ISBN 978-3-360-01805-2.&lt;br /&gt;
* Lothar de Maizière: &amp;#039;&amp;#039;Ich will, dass meine Kinder nicht mehr lügen müssen&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg: Herder, 2010, ISBN 978-3-451-30355-5, S. 98–100, 105.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=gerhard-beil|lemma=Beil, Gerhard|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/48df0fa7-4ed8-4289-bf95-da8602a95604/ Nachlass Bundesarchiv N 2605]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Minister für Außenwirtschaft der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140982019|LCCN=no2010104675|VIAF=163340264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beil, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Außenwirtschaft (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beil, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), Minister für Außenwirtschaft der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schoener alltag</name></author>
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