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	<title>Gerhard Bast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-31T17:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Bast (1911-1947).jpg|mini|hochkant|Gerhard Bast]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Bast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[12. Januar]] [[1911]] in [[Kočevje|Gottschee]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[9. März]] [[1947]] beim [[Brennerpass]]) war ein österreichischer Jurist, [[SS-Sturmbannführer]], [[Geheime Staatspolizei|Gestapomitarbeiter]] und Führer von Sonderkommandos der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerhard Bast, Sohn des Anwalts Rudolf Bast,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinzierl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Ulrich Weinzierl&lt;br /&gt;
 |url=https://www.welt.de/print-welt/article339455/Der-Moerder-in-meinen-Genen.html&lt;br /&gt;
 |titel=Der Mörder in meinen Genen&lt;br /&gt;
 |titelerg=Wie man im Dritten Reich &amp;quot;ehrenhaft und anständig&amp;quot; blieb. Martin Pollack forscht nach seinem Vater&lt;br /&gt;
 |werk=Die Welt&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=11. September 2004&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wuchs in einem deutschnationalen Elternhaus auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=32205244 |Autor=[[Henryk M. Broder]] |Titel=Der schneidige Gerd |Jahr=2004 |Nr=39 |Seiten=174f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie zog bereits 1912 nach [[Amstetten]]. Bast besuchte das humanistische Gymnasium in Wels. Nach der Matura studierte er ab 1929 [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Graz]], wo er 1929 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Germania Graz&amp;#039;&amp;#039; wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;3sat&amp;quot;&amp;gt;https://apis.acdh.oeaw.ac.at/person/89311&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Jurastudium schloss Bast Ende 1935 mit [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Zum 30. Oktober 1931 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 612.972)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1590572&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 23.064) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/515657&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium war Bast am Kreisgericht [[St. Pölten]] tätig, verlor diese Arbeitsstelle jedoch kurz darauf aufgrund nationalsozialistischer Betätigung. Bast arbeitete danach in der Kanzlei seines Vaters, der ebenfalls überzeugter Nationalsozialist war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde Bast bereits am 20. März 1938 Angehöriger des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] und der Gestapo. Bast war bei der Gestapo zunächst in [[Graz]] eingesetzt, wo er ab Frühjahr 1940 Abteilungsleiter &amp;#039;&amp;#039;Gegnerforschung und -bekämpfung&amp;#039;&amp;#039; wurde. Im August 1940 wechselte Bast zur Gestapo Koblenz und leitete ab Januar 1941 vertretungsweise für den abwesenden [[Humbert Achamer-Pifrader]] die Staatspolizeileitstelle in [[Linz]]. In der SS erreichte er 1941 den Rang eines Sturmbannführers und wurde auch zum Regierungsrat befördert. Ab Juli 1941 war er stellvertretender Leiter bei der Gestapo in [[Münster]]. In dieser Funktion war Bast maßgeblich in die [[Deportation von Juden aus Deutschland]] involviert und nahm an Hinrichtungen polnischer [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1942 bis Dezember 1942 war er Führer des Sonderkommandos 11a bei der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppe D]] und leitete dort die Ermordung von Juden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee30&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1943 wurde Bast nach [[Linz]] versetzt und leitete dort die Gestapo.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Christian Pichler&lt;br /&gt;
 |url=http://www.stifter-haus.at/index.php?menuid=1-4-1-3&amp;amp;task=detail&amp;amp;id=12&lt;br /&gt;
 |titel=Der Vater, ein Kriegsverbrecher - Martin Pollack: Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=www.stifter-haus.at&lt;br /&gt;
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 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1943 tötete Bast bei der Jagd versehentlich einen Treiberjungen. Da er sich im Osteinsatz „bewähren“ konnte, musste Bast eine viermonatige Haftstrafe nicht antreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinzierl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 1944 bis Oktober/November 1944 war Bast Führer des Sonderkommandos 7a bei der Einsatzgruppe B.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee30&amp;quot;/&amp;gt; Hier löste er [[Helmut Looß]] (1910–1988) ab. Danach war er mit seinem Sonderkommando bei der Einsatzgruppe H unter dem [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|BdS]] [[Bratislava|Pressburg]] zur Partisanenbekämpfung eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bast erhielt folgende Auszeichnungen: [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] I. und II. Klasse mit Schwertern, [[Tapferkeits- und Verdienstauszeichnung für Angehörige der Ostvölker|Verdienstauszeichnung für Angehörige der Ostvölker]] II. Klasse in Silber sowie das Heeressiegeskreuz III. Klasse mit Schwertern. Er galt als [[Alter Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] tauchte er unter falschem Namen ab. Als angeblicher Knecht und Holzfäller fand er schließlich bei einem Bauern in der Südtiroler Region Unterkunft und Beschäftigung. Im März 1947 wollte er zu seiner Familie nach [[Innsbruck]] zurückkehren und sich durch einen Schleuser über den bewachten Brennerpass bringen lassen. Noch vor Erreichen des Brennerpasses tötete der Schleuser Bast mit drei Schüssen und raubte ihn aus. Er wurde wegen Raubmord 1949 zu 30 Jahren Haft verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Schriftsteller [[Martin Pollack]] war der uneheliche Sohn von Gerhard Bast. Pollack verfasste das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tote im Bunker]]. Bericht über meinen Vater&amp;#039;&amp;#039;, das 2004 in Wien erschien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 7: &amp;#039;&amp;#039;Supplement A–K.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 45–46.&lt;br /&gt;
* Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-26465-0, S. 202–225.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-596-16048-8. (Aktualisierte 2. Auflage)&lt;br /&gt;
* Martin Pollack: &amp;#039;&amp;#039;Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater&amp;#039;&amp;#039;. Zsolnay, Wien 2004, ISBN 3-552-05318-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans Schafranek]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer waren die niederösterreichischen Nationalsozialisten? Biografische Studien zu NSDAP-Kreisleitern, SA und SS&amp;#039;&amp;#039;. Verein für Landeskunde von Niederösterreich, St. Pölten 2020    (Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich; 42), ISBN 978-3-901234-35-4, S. 102–105.&lt;br /&gt;
* [[Gerald Steinacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Nazis auf der Flucht. Wie Kriegsverbrecher über Italien nach Übersee entkamen&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a. M. 2010, ISBN 978-3-596-18497-2.  (Taschenbuchausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0994.pdf Protokoll einer Vernehmung von Basts Vater im Jahr 1947 im Archiv des IFZ] (PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://e-gov.ooe.gv.at/bgdfiles/p3673/Bast_Gerhard.pdf Biographie Dr. Gerhard Bast] bei Landesgeschichte OÖ&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4b22ebcf-4a57-4ffe-8414-4e60aab81c2f/ BArch R 601/1814 – Digitalisat Bl. 37 ff.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129415987|LCCN=no2005034605|VIAF=77392978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bast, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Erste Slowakische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottscheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bast, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist, SS-Sturmbannführer und Gestapomitarbeiter &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kočevje|Gottschee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brennerpass]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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