<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Barkhorn</id>
	<title>Gerhard Barkhorn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerhard_Barkhorn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Barkhorn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T04:07:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Barkhorn&amp;diff=261547&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-81111-2: /* Bundeswehr */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerhard_Barkhorn&amp;diff=261547&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T14:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bundeswehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Barkhorn|Ortsteile von [[Jevenstedt]] und [[Klein Bennebek]] in Schleswig-Holstein heißen ebenfalls Barkhorn.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:5-Luftwaffe-pilot-Major-Gerhard-Barkhorn-01.jpg|mini|Gerhard Barkhorn, vor 1945]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Barkhorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1919]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[11. Januar]] [[1983]] bei [[Frechen]]) war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] deutscher [[Offizier]] und [[Jagdflieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Mit 301 bestätigten Abschüssen bei 1104 Feindflügen ist er der zweiterfolgreichste Jagdflieger der Militärluftfahrt. Bei der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] der [[Bundeswehr]] erreichte er den Dienstgrad [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Barkhorn meldete sich 1938 freiwillig zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] der [[Wehrmacht]]. Zu seinen Lehrmeistern gehörten die Piloten Heinz Schmidt (1920–1943) und Waldemar Smelka (1920–1942) sowie [[Franz Stigler]], der Barkhorns Fähigkeiten als Pilot als miserabel einschätzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Makos Eine höhere Pflicht, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Ausbildung wurde er zum [[Jagdgeschwader 2]] abkommandiert. Dort nahm er als [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg|Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]] zunächst an Einsätzen gegen Großbritannien teil. In dieser Zeit hatte er keinen einzigen Abschuss, wurde aber zweimal von britischen Piloten getroffen. Barkhorn wurde einmal über dem Ärmelkanal abgeschossen, konnte sich aber mit dem Fallschirm retten. Im März 1940 wurde er kurz in die Heimat zurückbeordert, da sein Bruder gefallen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Edward H.Sims: Barkhorst im Ärmelkanal  in: Zielgebiete Weltmeere, Motorbuch-Verlag, Stuttgart, 1988, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Oberleutnant]] wurde er im August 1940 zum [[Jagdgeschwader 52]] versetzt, wo ihm dann am 2. Juli 1941 bei seinem 120. Feindflug der erste Abschuss gelang. 1942 wurde er [[Staffelkapitän]]. Am 23. August 1942 wurde Barkhorn nach dem 59. Abschuss das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen. Am 11. Januar 1943 bekam er für seinen 120. Abschuss zum Ritterkreuz das [[Liste der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Eichenlaub]] verliehen. Im selben Jahr wurde er auch [[Gruppenkommandeur]]. Als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] erzielte er am 13. Februar 1944 den 250. Abschuss. Daraufhin verlieh Hitler ihm am 2. März 1944 die [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Schwerter]] zum Ritterkreuz. Im Sommer 1944 wurde er bei einem Angriff auf einen Verband russischer Bomber von einer sowjetischen Maschine abgeschossen und lag schwer verwundet vier Monate im Lazarett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 übernahm er kurz die Führung über das [[Jagdgeschwader 6]] „Horst Wessel“, bevor er zu dem von [[Adolf Galland]] geführten [[Jagdverband 44]] stieß. Dort flog er bis Kriegsende die [[Messerschmitt Me 262]]. Am 21. April fiel bei einem Einsatz eines der Triebwerke aus und er musste zum Stützpunkt zurückkehren. Beim Landeanflug wurde er von mehreren amerikanischen Jägern attackiert, konnte zwar landen, aber nur unter MG-Beschuss seine Kanzel verlassen. Leicht verwundet entkam er der kritischen Situation. Gerhard Barkhorn erzielte von 1940 bis 1945 auf 1104 Feindflügen insgesamt 301 Abschüsse. Damit ist er nach [[Erich Hartmann (Jagdflieger)|Erich Hartmann]] der Pilot mit den meisten Luftsiegen. Er selbst wurde während des Krieges achtmal abgeschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 geriet Gerhard Barkhorn in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er im September 1945 entlassen wurde. Im Anschluss an die Gefangenschaft arbeitete er zunächst bis 1949 als Hilfsarbeiter und ab Dezember 1949 bei einem Autohaus in Trier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clemens Range |Titel=Kriegsgedient - Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Gerhard Barkhorn trat zum 1. Januar 1956 als Major in die [[Bundeswehr]] ein. Dort wurde er neben anderen Veteranen des Zweiten Weltkriegs wie [[Johannes Steinhoff]], [[Günther Rall]] oder [[Erich Hartmann (Jagdflieger)|Erich Hartmann]] auf den neuen strahlgetriebenen Flugzeugen ausgebildet. Die Ausbildung fand in Großbritannien und in den USA, ab Januar 1957 auch in Deutschland statt. Barkhorn war vom 23. Oktober 1956 bis zum 30. November 1957 Staffelkapitän der 1. Staffel des [[Taktisches Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“|Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“]] und gleichzeitig Geschwaderkommandeur, wo er unter anderem die [[Republic F-84|F-84F Thunderstreak]] flog. Dieses Kommando hatte er bis 1962 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde er zum [[Oberst]] befördert und Stabsoffizier beim Luftwaffen-Erprobungskommando. In dieser Zeit wurde er auch als [[Testpilot]] bei der [[Tripartite Evaluation Squadron]] im Vereinigten Königreich eingesetzt. Dabei testete er Senkrechtstarter-Prototypen und machte mit einer [[Hawker P.1127|Kestrel FGA.1]] eine Bruchlandung, was er mit „302!“ kommentiert haben soll, in Anspielung auf seine 301 zerstörten alliierten Flugzeuge während des Zweiten Weltkrieges.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlin, Brian (2017). Kestrel Squadron, Groundcrew Memoirs. USA. ISBN 978-1-5212-4692-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 wurde er zum [[Brigadegeneral]] und vier Jahre darauf zum [[Generalmajor]] befördert. Schließlich wurde Barkhorn [[Chef des Stabes]] der [[Fourth Allied Tactical Air Force|4. taktischen Luftflotte]] innerhalb der [[NATO]]-Streitkräfte Mitteleuropas und im Anschluss Chef des Stabes der [[Second Allied Tactical Air Force|2. Alliierten Taktischen Luftflotte]]. Er ging 1975 in Pension, nachdem er sich eine Ernennung zum [[Inspekteur der Luftwaffe]] erhofft hatte, eine Position, für die jedoch 1971 Günther Rall und anschließend 1974 [[Gerhard Limberg]] ausgewählt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roderich Cescotti |Hrsg=Kurt Braatz |Titel=Langstreckenflug |Auflage=1. |Verlag=NeunundzwanzigSechs Verlag |Ort=Moosburg |Datum=2012 |ISBN=978-3-9811615-8-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dreifache Vater und seine Frau waren am 6. Januar 1983 am Autobahnkreuz Frechen bei Köln in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Während Christine „Christl“ Barkhorn dabei sofort getötet wurde, überlebte ihr Mann noch mehrere Tage und starb am 11. Januar 1983.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Barbas |Titel=Das vergessene As. Der Jagdflieger Gerhard Barkhorn |Auflage=4. |Verlag=Luftfahrtverlag-Start |Ort=Bad Zwischenahn |Datum=2021 |ISBN=978-3-941437-22-7 |Seiten=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar wurde auf einem Friedhof am [[Tegernsee]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939)&lt;br /&gt;
** II. Klasse am 23. Oktober 1940&lt;br /&gt;
** I. Klasse am 3. Dezember 1940&lt;br /&gt;
* [[Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1939)|Verwundetenabzeichen]] (1939) in Schwarz&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 21. August 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger|Ritterkreuz]] am 23. August 1942&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 11. Januar 1943 (175. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Schwerter am 2. März 1944 (52. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Jagdverbände in Gold mit Anhänger Einsatzzahl 1100&lt;br /&gt;
* [[Ärmelband Afrika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luftwaffe (Wehrmacht)#Tagjäger|Luftwaffe der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale der Luftwaffe der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dermot Bradley&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge&lt;br /&gt;
   |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Teil VIb&lt;br /&gt;
   |Band=Band 1, Adam – Fuhr&lt;br /&gt;
   |Verlag=Biblio-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Osnabrück&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7648-2492-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=72–73}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Clemens Range]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr&lt;br /&gt;
   |Verlag=Translimes Media Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Müllheim-Britzingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-043646-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=49}}&lt;br /&gt;
* Bernd Barbas: &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene As. Der Jagdflieger Gerhard Barkhorn&amp;#039;&amp;#039;. Luftfahrtverlag-Start, Bad Zwischenahn 2014, ISBN 978-3-941437-22-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.luftwaffe.cz/barkhorn.html militärische Kurzbiografie mit Abschussliste] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131856774|VIAF=33143325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barkhorn, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barkhorn, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Frechen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-81111-2</name></author>
	</entry>
</feed>