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	<title>Gerhard Athing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grubenhagener: Verbindungsmitgliedschaft.</title>
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		<updated>2025-11-26T17:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verbindungsmitgliedschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Athing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1945]] in [[Burgdorf (Region Hannover)|Burgdorf (Hannover)]]) ist ein deutscher [[Jurist]] und war von 1994 bis 2010 [[Richter (Deutschland)|Richter]] am [[Bundesgerichtshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Athing studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Philipps-Universität Marburg]]. Seit 1965 gehört er der &amp;#039;&amp;#039;[[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Schaumburgia Marburg&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Mensur (Studentenverbindung)|schlagenden]] [[Studentenverbindung|Korporation]] des [[Coburger Convent|CC]], an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Illing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Mitgliederverzeichnis 1879–2008. Altherren-Vereinigung Schaumburgia-Tuiskonia und Turnerschaft Schaumburgia&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 2008, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abschluss seiner juristischen Ausbildung begann Gerhard Athing 1977 seine Karriere in der Justiz [[Niedersachsen]]s. Er war zunächst als Richter auf Probe am [[Landgericht Braunschweig]], am [[Amtsgericht Wolfsburg]] und bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig tätig. 1980 wurde Athing zum Richter am Landgericht Braunschweig ernannt. Von November 1980 bis Februar 1984 wurde er zur [[Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Bundesanwaltschaft am Bundesgerichtshof]] als wissenschaftlicher Mitarbeiter [[Abordnung|abgeordnet]]. Anschließend wurde er als Strafrichter an das [[Amtsgericht Wolfenbüttel]] und 1987 bis 1990 als Referent in das Niedersächsische [[Justizministerium]] in die Abteilung „Strafrecht und Strafverfahren“ im abgeordnet. Noch während er im Justizministerium tätig war, wurde er zum Richter am [[Oberlandesgericht]] ernannt. In der Folge der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde er dann an das Justizministerium des Landes [[Sachsen-Anhalt]] abgeordnet und später auch [[Versetzung (Beamtenrecht)|versetzt]]. In Sachsen-Anhalt nahm er zunächst im Justizministerium die Aufgabe eines stellvertretenden Abteilungsleiters in der Strafrechtsabteilung wahr und leitete die [[Referat (Organisation)|Referate]] für materielles Strafrecht sowie für das formelle und materielle [[Nebenstrafrecht]]. Im Juli 1991 wurde er dort zum Leitenden [[Ministerialrat]] ernannt. Nachdem Athing nach Sachsen-Anhalt versetzt wurde er Referat- und stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung für Zivil- und Verwaltungsrecht des sachsen-anhaltischen Justizministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte die Ernennung Athings zum Richter am Bundesgerichtshof. Dort gehörte er zunächst dem [[2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs|2.]] und seit Anfang 1997 dem [[4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs|4. Strafsenat]] an. Ab 2002 vertrat er den 4. Senat im [[Großer Senat|Großen Senat für Strafsachen]] und gehörte 2003 und 2004 dem zur Entlastung des [[IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes|IX. Zivilsenats]] als Hilfssenat geschaffenen [[IXa-Zivilsenat des Bundesgerichtshofes]] an. Der IXa-Zivilsenat hatte sich mit [[Rechtsmittel]]n in [[Zwangsvollstreckung]]sangelegenheiten zu befassen. Während fast der gesamten Dienstzeit am Bundesgerichtshof nahm Athing am [[Bereitschaftsdienst]] der [[Ermittlungsrichter]] des Bundesgerichtshofes teil. Zum 31. Mai 2010 trat Athing in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Athing hatte Einfluss auf die [[höchstrichterliche Rechtsprechung]] zum [[Strafrecht (Deutschland)|Straf-]] und [[Privatrecht]], insbesondere auch zum gegenseitigen Einfluss dieser Rechtsgebiete aufeinander. Athing bereitete eine strafverfahrensrechtlich bedeutsame Entscheidung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/4/99/4-189-99.php3 Urteil vom 23. September 1999, Az. 4 StR 189/99] [[BGHSt]] 45, 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Wirkung des Verzichts auf das [[Verwertungsverbot]] nach {{§|252|stpo|juris}} der [[Strafprozessordnung (Deutschland)|Strafprozessordnung]] (StPO) nach Inanspruchnahme eines [[Zeugnisverweigerungsrecht]]s vor. Auf ihn gehen auch die in der Entscheidung zum Unfall der [[Wuppertaler Schwebebahn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;nr=18860&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=1 Urteil vom 31. Januar 2002, Az. 4StR 289/01], [[BGHSt]] 47, 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelten Grundsätze zur [[Garantenstellung]] bei der arbeitsteiligen Beseitigung einer Gefahrenquelle im schienengebundenen Verkehr zurück. In einer Entscheidung zum Umfang der [[Pfändung|Pfändbarkeit]] von [[Eigengeld]] von Strafgefangenen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;sid=4a087bbf44d1d45545eb542c42270401&amp;amp;nr=30286&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=1 Beschluss vom 16. Juli 2004, Az. IXa ZB 287/03] [[BGHZ]] BGHZ 160, 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; befasste er sich mit der Anwendung von Grundsätzen der [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|Zivilprozessordnung]] auf den Anwendungsbereich des [[Strafvollzugsgesetz (Deutschland)|Strafvollzugsgesetzes]]. Auf Athing geht die Änderung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum [[Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer|räuberischen Angriff auf Kraftfahrer]] ({{§|316a|stgb|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]) 2007&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;sid=2985d6aa9a1a1c18d1f7b630e000c232&amp;amp;nr=42161&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=1 Beschluss vom 25. September 2007, Az. 4 StR 338/07], [[BGHSt]] 50, 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2010&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=52151&amp;amp;pos=12&amp;amp;anz=125 Pressemitteilung Nr. 113/2010 des Bundesgerichtshofes vom 31. Mai 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Athing, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht Wolfsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Athing, Gerhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Richter am Bundesgerichtshof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgdorf (Region Hannover)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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